SC Schweriner W
Kopenicker Berlin W
Schweriner SC besiegt Köpenicker SC Berlin am 15. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2011/12 mit 3:0 (25:16, 25:18, 25:22). Der Titelverteidiger festigt Rang drei.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchweriner SC dominiert Köpenicker SC Berlin — 3:0 (25:16, 25:18, 25:22)
Vor 1085 Zuschauern in der ARENA Schwerin hat der SSC Palmberg Schwerin seine Titelambitionen in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen eindrucksvoll untermauert. Der amtierende deutsche Meister von 2010/11 besiegte den Köpenicker SC Berlin am 15. Spieltag der Saison 2011/12 souverän mit 3:0 und festigte damit den dritten Tabellenplatz.
Satz für Satz: Schwerins Machtdemonstration
Satz 1 (25:16): Die Gastgeberinnen um Trainer Teun Buijs erwischten einen Blitzstart. Schwerin dominierte von Beginn an und setzte sich über Zwischenstände von 7:8, 16:13 und 21:16 souverän auf 25:16 ab. Die Annahme stand stabil, und im Angriff fand das Team um die Diagonalangreiferin Julia Retzlaff früh ihre Rhythmus.
Satz 2 (25:18): Auch im zweiten Durchgang ließen die Schwerinerinnen nichts anbrennen. Mit 8:3 und 16:11 zog der SSC davon. Die Berliner Defensive um Libera Golla hatte große Mühe, die Angriffswellen der Hausherrinnen zu stoppen. Bei 21:16 war die Vorentscheidung gefallen, den Satz holte sich Schwerin sicher mit 25:18.
Satz 3 (25:22): Der dritte Satz war der umkämpfteste. Köpenick, angeführt von Ilona Dröger und Lucie Veselá, wehrte sich nach Kräften und hielt bis zur Satzmitte mit (8:3, 16:12). Doch Schwerin bewährte sich in den entscheidenden Phänomen — bei 21:20 war es nochmal eng, doch die Ruhe und Erfahrung des Meisterteams setzte sich durch. Am Ende hieß es 25:22 aus Schweriner Sicht.
Schlüsselspielerinnen auf Schweriner Seite
Die offensive Durchschlagskraft kam vor allem von Julia Retzlaff, die sich mehrfach im Angriff durchsetzte und wichtige Punkte zum Satzgewinn beisteuerte. Auch Hanne Haugen Aas und Krystle Esdelle überzeugten mit konstanten Leistungen. Mira Topic zeigte sich im Aufschlagdruck stark und bereitete mehrere entscheidende Breakpunkte vor.
Auf Seiten der Gäste aus Berlin waren Ilona Dröger und Sarah Weiland die auffälligsten Spielerinnen. Ihnen gelangen immer wieder sehenswerte Aktionen, doch die Schlagkraft reichte nicht, um dem Tabellendritten ernsthaft Paroli zu bieten.
Saisonkontext: Verfolgerduell im oberen Tabellendrittel
Der Sieg war für Schwerin im engen Rennen um die vorderen Playoff-Plätze von großer Bedeutung. Mit 24:6 Punkten und einem ausgezeichneten Satzverhältnis von 39:17 hielten die Schwerinerinnen den Anschluss an die Spitze. Die Rote Raben Vilsbiburg und der Dresdner SC führten die Tabelle mit jeweils 26:4 Punkten an, doch Schwerin hatte bereits ein Spiel weniger absolviert.
Für den Köpenicker SC war es nach zuvor sieben Saisonsiegen eine herbe Enttäuschung. Die Berlinerinnen rutschten mit 14:16 Punkten auf Rang neun ab, behielten aber noch Anschluss an das gesicherte Mittelfeld.
Historische Einordnung
Der SSC Palmberg Schwerin ging als Titelverteidiger in die Saison 2011/12 — die Schwerinerinnen hatten 2010/11 sensationell die Meisterschaft gewonnen und waren das Maß aller Dinge im deutschen Frauen-Volleyball. Trainer Teun Buijs hatte eine Mannschaft geformt, die durch ihre Mischung aus erfahrenen Nationalspielerinnen und talentierten Neuzugängen bestach.
Mit diesem 3:0-Erfolg untermauerten die Schwerinerinnen ihre Vormachtstellung im direkten Duell: Im Head-to-Head mit Köpenick triumphierten sie zum wiederholten Male und bauten ihre beeindruckende Serie von 13 ungeschlagenen Begegnungen gegen die Hauptstädterinnen weiter aus.
Fazit
Schwerin präsentierte sich an diesem Januarabend im Lambrechtsgrund in bestechender Form. Vor allem die Harmonie zwischen Annahme und Angriff sowie die stabile Blockarbeit waren der Schlüssel zum Erfolg. Sollte der SSC diese Leistung konservieren können, bleibt der erneute Titelgewinn 2012 ein realistisches Ziel.
Köpenick hingegen muss an der Konstanz arbeiten, um im Kampf um die Playoff-Plätze ein gewichtiges Wort mitreden zu können. Gegen die Topteams der Liga fehlte es an diesem Abend schlicht an der nötigen Durchschlagskraft.
Schiedsrichter: Kuhr Ansgar, Seiler Gunnar Zuschauer: 1.085 Spieldauer: 1 Stunde, 17 Minuten
Rivalität seit 2010
SC Schweriner W vs Kopenicker Berlin W Direkter Vergleich· 16
SC Schweriner W und Kopenicker Berlin W trafen 16 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 15 Mal, Kopenicker Berlin W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 16 Begegnungen an. Insgesamt fielen 54 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.38 pro Spiel (46 für die Heimmannschaft, 8 für die Gäste). Beide Teams trafen in 6 Spielen (38%). In 16 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 13 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 1–3 im Jahr 2017.
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API-Daten: 11. Juni 2026