Spielanalyse
KI-ZusammenfassungEntscheidung in der Verlängerung
Der zweite Durchgang entwickelte sich zur großen Chance für die Gastgeberinnen. Die Ladies in Black, die ohne die nach Moskau abgewanderte Starspielerin Angelina Grün auskommen mussten, steigerten sich deutlich und zeigten großen Kampfgeist. In einer hart umkämpften Phase lag Aachen mehrfach in Führung und wehrte mehrere Satzbälle ab. Beim Stand von 24:24 war es jedoch Vilsbiburg, das die Nerven behielt. Zwei konsequent zu Ende gespielte Angriffe bescherten den Gästen ein knappes 26:24 und damit eine vorentscheidende 2:0-Satzführung.
Die verpasste Chance im zweiten Durchgang steckte Aachen nicht vollends weg. Zwar hielten die Gastgeberinnen auch im dritten Satz lange gut mit und blieben bis zum 22:24 in Schlagdistanz, doch die individuelle Klasse der Gäste machte letztlich den Unterschied. Vilsbiburg verwandelte den ersten Matchball zum 25:22 und stellte den 3:0-Endstand her.
Vilsbiburg bleibt Spitzenreiter
Die Roten Raben untermauerten mit diesem ungefährdeten Auswärtssieg ihre Spitzenposition in der Tabelle. Mit 22:2 Punkten führte die Mannschaft von Trainer Guillermo Gallardo die Liga vor dem Dresdner SC und dem Schweriner SC an. Vilsbiburg, das in der Vorsaison die Meisterschaft gewonnen hatte und in dieser Spielzeit erneut um den Titel kämpfte, präsentierte sich besonders in der Rückrunde in starker Form und zog souverän in die Playoffs ein.
Für Alemannia Aachen war es eine bittere Niederlage im ersten Spiel der Rückrunde. Die Mannschaft von Trainer Stefan Falter hatte die Hinrunde auf Platz neun beendet – eine solide Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt. Gegen den übermächtigen Tabellenführer war jedoch nicht mehr als eine Achtungserfolg möglich. Enttäuschend war vor allem der verpasste Satzgewinn im zweiten Durchgang, als Aachen lange auf Augenhöhe agierte.
Saisonverlauf
Die Saison 2011/12 endete für Vilsbiburg mit einem starken zweiten Platz in der Hauptrunde (22 Siege, 4 Niederlagen, 71:25 Sätze). In den Playoffs mussten sich die Roten Raben jedoch dem Schweriner SC geschlagen geben, der am Ende die Meisterschaft feierte. Im DVV-Pokal erreichte Vilsbiburg das Finale, verlor dort aber ebenfalls gegen Schwerin.
Aachen beendete die Saison auf dem zehnten Tabellenplatz und sicherte sich damit den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga Frauen.
Rivalität seit 2010
Aachen W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 32
Aachen W und Vilsbiburg W trafen 32 Mal aufeinander — Aachen W gewann 13 Mal, Vilsbiburg W 19 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 19 Siegen aus 32 Begegnungen an. Insgesamt fielen 127 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.97 pro Spiel (55 für die Heimmannschaft, 72 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (66%). In 32 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026