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1 Bundesliga WomenSaison 2011

Potsdam W vs Vilsbiburg W

14. Dezember 2011 um 19:00
13
Auswärts

Vilsbiburg W

AI

Die Rote Raben Vilsbiburg besiegen den SC Potsdam am 6. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2011/12 auswärts mit 3:1 (25:14, 23:25, 25:21, 27:25) und bleiben verlustpunktfrei an der Tabellenspitze.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Tabellenführer zeigt sich in Potsdam souverän

Die Rote Raben Vilsbiburg haben ihre weiße Weste in der 1. Bundesliga Frauen-Saison 2011/2012 gewahrt. Am 6. Spieltag setzte sich der Spitzenreiter am Mittwochabend, den 14. Dezember 2011, in der Potsdamer Sporthalle Heinrich-Mann-Allee mit 3:1 (25:14, 23:25, 25:21, 27:25) gegen den SC Potsdam durch.

Mit dem sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel untermauerten die Niederbayern ihre Vormachtstellung in der Liga. Potsdam dagegen blieb nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Wiesbaden und Dresden auch im dritten Heimspiel der Saison sieglos und rangierte vor diesem Spieltag auf dem zehnten Tabellenplatz.

Satz für Satz: Vilsbiburgs Dominanz und Potsdams Aufbäumen

Satz 1: 14:25 – Vilsbiburg marschiert

Die Gäste aus Vilsbiburg erwischten einen Traumstart. Vor allem im Aufschlag und im blockgestützten Angriffsspiel setzte sich das Team von Trainer Guillermo Gallardo früh ab. Mit einer beeindruckenden Angriffseffizienz von 50 % im ersten Durchgang ließen die Roten Raben dem SC Potsdam keine Chance. Die Annahme der Gastgeberinnen brach ein – lediglich 39 % positive Annahme – und Vilsbiburg spielte konsequent seine Überlegenheit aus. Nach nur 21 Minuten war Satz eins mit 25:14 Geschichte.

Satz 2: 25:23 – Potsdam kämpft sich zurück

Der SC Potsdam zeigte Moral. Unter der Regie von Trainer Alberto Salomoni stabilisierte sich die Annahme und die Angriffe über die Außenpositionen wurden zielstrebiger. Mareike Weihenmaier, Dominika Sajdova und Channon Fresco fanden zunehmend Lücken im Vilsbiburger Block. Die Brandenburgerinnen erspielten sich einen knappen Vorsprung und brachten diesen trotz einer Aufholjagd der Gäste ins Ziel. Vier Aufschlag-Ass und eine Block-Ausbeute von vier Punkten verhalfen Potsdam zum 25:23-Ausgleich – der erste Satzverlust der Roten Raben in dieser Saison.

Satz 3: 21:25 – Vilsbiburg schlägt zurück

Der dritte Satz war lange umkämpft. Bei 21:21 schien eine erneute Verlängerung möglich, doch dann schaltete Vilsbiburg einen Gang hoch. Die kubanische Diagonalangreiferin Yunieska Mesa Luaces – die mit 17 Breakpunkt-gewonnenen Aktionen die Statistiken anführte – und Cristina Meyer übernahmen die Verantwortung. Vier direkte Blockpunkte und fünf Aufschlagsgewinne im dritten Satz allein zeigten die Waffen der Gäste. Mit vier Punkten in Folge sicherte sich Vilsbiburg den Satz mit 25:21.

Satz 4: 25:27 – Enge Kiste, glücklicher Ausgang für Vilsbiburg

Der vierte Satz entwickelte sich zum packendsten des Abends. Potsdam, das über die gesamte Partie hinweg eine beachtliche kämpferische Leistung zeigte, lag früh 8:5 vorne und hatte bei 24:22 sogar zwei Satzbälle. Doch Vilsbiburg bewies die reifere Spielanlage und die größere Abgeklärtheit in den entscheidenden Phasen. Mit 27:25 entschieden die Gäste den Durchgang für sich – der 30-minütige Krimi war der längste Satz der Partie. Die Gesamtpunktzahl von 85:100 spiegelte am Ende die Überlegenheit des Tabellenführers wider.

Zahlen und Fakten

Die Spielstatistiken aus dem offiziellen Spielbericht untermauern den Vilsbiburger Erfolg:

  • Breakpunkte: Vilsbiburg 31:22 – ein klarer Vorteil in den entscheidenden Ballwechseln
  • Aufschlag: Vilsbiburg erzielte 99 Aufschläge (SCP: 86) bei 9 Assen gegenüber 5 Assen der Gastgeberinnen
  • Angriffseffizienz: Mit insgesamt 119 Angriffen und 46 gewonnenen Punkten (39 %) lag Vilsbiburg knapp vor Potsdam (51 von 135, 38 %)
  • Block: Vilsbiburg 8 direkte Blockpunkte, Potsdam 10
  • Eigenfehler: Potsdam leistete sich 22 Breakpunkt-Eigenfehler, Vilsbiburg nur 12

Beste Scorerinnen:

  • Yunieska Mesa Luaces (Vilsbiburg) – 17 Breakpunkte, darunter 11 gewonnene
  • Cristina Meyer (Vilsbiburg) – 14 Breakpunkte, 7 gewonnene, 57 % positive Annahme
  • Caroline Grohmann (Potsdam) – mit 17 Breakpunkten die auffälligste Potsdamerin

Tabellensituation

Der Sieg katapultierte Vilsbiburg an der Tabellenspitze weiter voraus. Mit 12:0 Punkten und einem Satzverhältnis von 18:4 waren die Roten Raben nach sechs Spieltagen das Maß aller Dinge in der 1. Bundesliga Frauen. Der SC Potsdam dagegen blieb mit 4:8 Punkten im Mittelfeld der Tabelle und fand sich auf Rang zehn wieder – eine Position, die den eigenen Erwartungen zu diesem Zeitpunkt der Saison nicht gerecht wurde.

Ausblick

Für den SC Potsdam ging es bereits drei Tage später am 17. Dezember mit einer weiteren schweren Aufgabe weiter – auswärts bei den Ladies in Black Aachen. Vilsbiburg empfing am 7. Januar 2012 Alemannia Aachen zum nächsten Ligaspiel.

Rivalität seit 2009

Potsdam W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 37

Potsdam W und Vilsbiburg W trafen 37 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 23 Mal, Vilsbiburg W 14 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 23 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 142 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.84 pro Spiel (74 für die Heimmannschaft, 68 für die Gäste). Beide Teams trafen in 20 Spielen (54%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Potsdam W ist in den letzten 12 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

23
Siege
Unentschieden
0
·
Vilsbiburg W
14
Siege
Tore gesamt
142 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
20/37 · 54%
Über 2,5
37/37 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026