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26. November 2011 um 19:30
Heim

Suhl W

31
Auswärts

Munster W

AI

VfB 91 Suhl besiegte USC Münster im Spitzenspiel der 1. Bundesliga Frauen 2011/12 mit 3:1 (25:15, 18:25, 25:20, 25:23) und festigte damit den zweiten Tabellenplatz.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VfB 91 Suhl setzt sich im Topduell gegen USC Münster durch

Am 9. Spieltag der Volleyball-Bundesliga der Frauen 2011/12 empfing der VfB 91 Suhl den USC Münster in der traditionsreichen Wolfsgrube in Suhl. Vor heimischem Publikum behielten die Thüringerinnen mit 3:1 (25:15, 18:25, 25:20, 25:23) die Oberhand und untermauerten ihre Spitzenposition in der Tabelle.

Tabellenkonstellation vor dem Anpfiff

Die Partie versprach von Beginn an Hochspannung: Suhl ging als Tabellenzweiter (8 Siege, 1 Niederlage, 16 Punkte) ins Rennen, während Münster als Dritter (7 Siege, 2 Niederlagen, 14 Punkte) anreiste. Beide Teams waren mit nur zwei Punkten Unterschied getrennt – ein direkter Duell um die Verfolgung von Spitzenreiter Vilsbiburg. Der USC Münster, neunmaliger Deutscher Meister und einer der traditionsreichsten Vereine der Liga, galt vor der Saison als Titelanwärter, doch Suhl hatte sich unter der Regie von Cheftrainer Laszlo Hollosy zu einer ernstzunehmenden Größe entwickelt.

Der Spielverlauf

Satz 1: Suhl dominiert nach Maß

Der VfB 91 Suhl erwischte einen Traumstart. Angeführt von einer starken Annahme und druckvollen Aufschlägen ließen die Gastgeberinnen dem USC Münster von Beginn an keine Chance. Die Münsteranerinnen fanden kaum Zugriff auf das Suhler Spiel und leisteten sich zahlreiche Eigenfehler. Suhl zog Satz für Satz davon und sicherte sich den ersten Durchgang deutlich mit 25:15. Insbesondere die tschechische Diagonalangreiferin Vendula Měrková, die in dieser Saison zur besten Angreiferin der Liga gekürt werden sollte, zeigte ihre Durchschlagskraft.

Satz 2: Münster schlägt zurück

Der USC Münster kam wie verwandelt aus der Kabine. Mit einer stabileren Annahme und deutlich verbesserter Blockarbeit gelang es den Gästen, das Spiel offener zu gestalten. Die Mannschaft von Trainer Axel Büring spielte nun konzentrierter und ließ Suhl nicht mehr zur Entfaltung kommen. Die Aufschläge der Münsteranerinnen setzten die Suhler Annahme unter Druck, was zu Unkonzentriertheiten im Spielaufbau der Hausherrinnen führte. Münster glich mit 25:18 zum 1:1 aus und bewies, dass sie zu Recht im oberen Tabellendrittel standen.

Satz 3: Die Vorentscheidung

Der dritte Satz wurde zur Bewährungsprobe für beide Teams. Suhl startete konzentriert und setzte sich früh auf 8:5 ab. Doch Münster kämpfte sich Punkt um Punkt heran und glich mehrfach aus. In der entscheidenden Phase bewies der VfB 91 Suhl jedoch die größere Nerven- und Variabilitätsstärke. Mit einer Serie von drei Punkten in Folge zogen die Thüringerinnen auf 22:19 davon. Die Zuspielerin Mareike Hindriksen, die in der Vorsaison noch das Playoff-Halbfinale mit Suhl erreicht hatte, verteilte die Bälle geschickt auf die Angreiferinnen. Mit 25:20 entschied Suhl den dritten Satz für sich und ging mit 2:1 in Führung.

Satz 4: Nervenkrimi in der Wolfsgrube

Der vierte Satz entwickelte sich zum wahren Krimi des Abends. Münster kämpfte verbissen und erspielte sich mehrfach Führungen. Die Partie war von Beginn an hart umkämpft, beide Teams schenkten sich nichts. Der USC lag zwischenzeitlich mit 18:15 vorne und schien den Satz in die Verlängerung zu zwingen. Doch Suhl kämpfte sich zurück und glich beim 22:22 aus.

In der Druckphase zeigte der VfB 91 Suhl seine Klasse. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und großer Effizienz in den entscheidenden Momenten wehrte Suhl die Angriffe der Münsteranerinnen ab. Nach einem packenden Schlagabtausch verwandelte Suhl den ersten Matchball zum 25:23 und sicherte sich den 3:1-Gesamtsieg.

Auswirkungen auf die Tabelle

Mit diesem Sieg festigte Suhl den zweiten Tabellenplatz mit 16:2 Punkten und blieb nur aufgrund des Satzverhältnisses (24:9) hinter Spitzenreiter Rote Raben Vilsbiburg (24:8). Münster rutschte mit 14:4 Punkten auf Rang drei ab und wurde vom punktgleichen Dresdner SC und Schwerin überholt. Der Sieg war ein wichtiges Signal im Kampf um die Playoff-Plätze – die Saison 2011/12 endete für Suhl schließlich auf dem dritten Platz, während Münster sich im Mittelfeld etablierte.

Spielerinnen im Fokus

Vendula Měrková (Suhl): Die tschechische Angreiferin war mit ihren kraftvollen Angriffen aus der Diagonalposition eine ständige Bedrohung für die Münsteraner Abwehr. Sie wurde am Saisonende als beste Angreiferin der 1. Bundesliga ausgezeichnet.

Suzana Cebić (Suhl): Die serbische Libero zeigte ihre Weltklasse in der Annahme und Abwehr. Ihre stabile Defensive gab dem Suhler Spielaufbau die nötige Sicherheit, um auch in kritischen Phasen die Ruhe zu bewahren.

Mareike Hindriksen (Suhl): Die Zuspielerin lenkte das Spiel ihrer Mannschaft mit großer Übersicht und Präzision. Ihre Variabilität im Spielaufbau machte es der Münsteraner Blockarbeit schwer, sich auf die Suhler Angriffe einzustellen.

Fazit

Der 3:1-Erfolg des VfB 91 Suhl gegen den USC Münster am 26. November 2011 war ein verdienter Sieg in einem intensiven Spitzenspiel der 1. Volleyball-Bundesliga. Die Thüringerinnen bewiesen vor heimischer Kulisse Moral und Klasse, insbesondere in den entscheidenden Phasen der Sätze drei und vier. Für den neunmaligen Meister USC Münster war es trotz der Niederlage ein Achtungserfolg, der zeigte, dass das Team konkurrenzfähig war. Das Spiel in der Wolfsgrube bleibt als eines der mitreißenden Duelle dieser traditionsreichen Rivalität in Erinnerung.

Rivalität seit 2009

Suhl W vs Munster W Direkter Vergleich· 35

Suhl W und Munster W trafen 35 Mal aufeinander — Suhl W gewann 11 Mal, Munster W 24 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Munster W führt den Direktvergleich mit 24 Siegen aus 35 Begegnungen an. Insgesamt fielen 127 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.63 pro Spiel (48 für die Heimmannschaft, 79 für die Gäste). Beide Teams trafen in 17 Spielen (49%). In 35 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2019.

11
Siege
Unentschieden
0
·
Munster W
24
Siege
Tore gesamt
127 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
17/35 · 49%
Über 2,5
35/35 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026