Köpenicker SC Berlin dreht 0:2-Rückstand im Kellerderby gegen SC Potsdam und feiert 3:2-Heimsieg. Satzstände: 23:25, 17:25, 25:20, 25:15, 15:13.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungKöpenicker SC Berlin dreht 0:2-Rückstand und feiert 3:2-Kellerderbysieg gegen SC Potsdam
Der Köpenicker SC Berlin hat das Kellerderby der 1. Bundesliga Frauen gegen den SC Potsdam am 26. November 2011 mit einer beeindruckenden Aufholjagd gewonnen. Nach 0:2-Satzrückstand drehte das Team von Trainer Gil Ferrer Cutino die Partie in der Sporthalle Hämmerlingstraße noch zu einem 3:2 (23:25, 17:25, 25:20, 25:15, 15:13)-Erfolg.
Enge Anfangsphase mit dem besseren Ende für Potsdam
Vor heimischer Kulisse startete der Köpenicker SC nervös in die Begegnung. Der SC Potsdam nutzte die Verunsicherung der Gastgeberinnen konsequent aus und sicherte sich den ersten Satz mit 25:23. Im zweiten Durchgang steigerte sich Potsdam noch einmal deutlich: Mit 25:17 ließen die Gäste dem KSC keine Chance und brachten die Berlinerinnen an den Rand einer Niederlage.
„Wir haben sehr nervös begonnen“, gab KSC-Trainer Gil Ferrer Cutino nach dem Spiel unumwunden zu. Mit 0:2 im Rücken stand sein Team vor einer vermeintlich aussichtslosen Aufgabe.
Die Wende nach der Pause
Doch der Köpenicker SC bewies Moral. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Mannschaft wie ausgewechselt. Aus einer stabilen Abwehr heraus fanden die Berlinerinnen zu ihrem Spiel und dominierten den dritten Satz. Mit 25:20 verkürzte der KSC auf 1:2.
Im vierten Satz war der Bann endgültig gebrochen. Der Köpenicker SC spielte sich in einen Rausch und ließ dem SC Potsdam bei einem deutlichen 25:15 keine Chance. „Mein Team hat gut reagiert und das Spiel aus einer stabilen Abwehr heraus kontrolliert“, lobte Cutino seine Schützlinge.
Nervenkrimi im Tiebreak
Der entscheidende fünfte Satz wurde zur Geduldsprobe für beide Teams. Der Köpenicker SC erwies sich in dieser Phase als abgeklärter und sicherte sich den Tiebreak mit 15:13. Damit stand der 3:2-Gesamtsieg fest.
Herausragend agierten auf Seiten des KSC die Außenangreiferin Sell und Dröger, die aus einer homogenen Mannschaftsleistung herausstachen. Beide Spielerinnen waren sowohl in der Annahme als auch im Angriff die tragenden Säulen des Comebacks.
Bedeutung des Derbys im Abstiegskampf
Die Partie hatte richtungsweisenden Charakter für den weiteren Saisonverlauf. Beide Teams standen vor dem Spiel im unteren Tabellendrittel – der Sieg war für die Moral im Abstiegskampf von enormer Bedeutung. Der Köpenicker SC festigte mit dem Derbysieg seine Position im Mittelfeld, während der SC Potsdam weiter im Tabellenkeller gefordert blieb.
In der Gesamtsaison 2011/12 belegte der Köpenicker SC Berlin am Ende den neunten Platz mit zwölf Siegen und vierzehn Niederlagen (48:58 Sätze, 24:28 Punkte). Der SC Potsdam schloss die Saison auf dem elften Rang ab (7 Siege, 19 Niederlagen, 36:60 Sätze, 14:42 Punkte).
Der 12. Spieltag brachte weitere spannende Begegnungen: Tabellenführer Rote Raben Vilsbiburg gewann das Spitzenspiel beim Schweriner SC mit 3:1, der Dresdner SC feierte einen ungefährdeten 3:1-Erfolg gegen den VC Olympia Berlin, und der VfB Suhl setzte sich gegen den USC Münster mit 3:1 durch.
Ausblick
Nur wenige Tage später stand für den Köpenicker SC bereits das Stadtderby gegen den VC Olympia Berlin auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainer Cutino war durch den dramatischen Erfolg gegen Potsdam sichtlich gestärkt und blickte zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben im Kampf um den Klassenerhalt.
Rivalität seit 2009
Kopenicker Berlin W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 17
Kopenicker Berlin W und Potsdam W trafen 17 Mal aufeinander — Kopenicker Berlin W gewann 5 Mal, Potsdam W 12 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 12 Siegen aus 17 Begegnungen an. Insgesamt fielen 63 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.71 pro Spiel (23 für die Heimmannschaft, 40 für die Gäste). Beide Teams trafen in 10 Spielen (59%). In 17 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2016.
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API-Daten: 11. Juni 2026