VfB Suhl gewinnt souverän 3:0 beim Aufsteiger TSV Bayer 04 Leverkusen – vierter Saisonsieg, Maren Briker als MVP.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVfB Suhl setzt sich auch in Leverkusen souverän durch
Der VfB Suhl hat seine starke Form in der frühen Saisonphase der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen eindrucksvoll untermauert. Am 26. Oktober 2011 feierten die Thüringerinnen einen ungefährdeten 3:0-Auswärtssieg beim Aufsteiger TSV Bayer 04 Leverkusen. Die Satzergebnisse lauteten 25:13, 25:16 und 25:21 aus Sicht der Gäste.
Während Suhl damit den vierten Saisonsieg im vierten Spiel einfuhr und die Tabellenspitze festigte, blieb Leverkusen als Tabellenschlusslicht auch nach dem vierten Spieltag ohne Punkt- und Satzgewinn.
Satz für Satz: Suhl lässt nichts anbrennen
Erster Satz (25:13): Die Gäste aus Thüringen erwischten einen Traumstart. Vor allem in der Annahme und im Block zeigte Suhl von Beginn an eine konzentrierte Vorstellung und ließ den Aufsteigerinnen kaum Raum zur Entfaltung. Leverkusen fand offensiv keine Mittel gegen die gut organisierte Suhler Abwehr und kassierte früh einen deutlichen Rückstand. Mit 25:13 ging der erste Durchgang klar an den VfB.
Zweiter Satz (25:16): Auch im zweiten Satz änderte sich am Kräfteverhältnis wenig. Suhl blieb das dominierende Team, diktierte das Tempo und ließ Leverkusen über weite Strecken des Satzes nicht ins Spiel kommen. Die Gastgeberinnen waren sichtlich bemüht, den Anschluss zu finden, doch die individuellen Fehler häuften sich. Suhl nutzte die Schwächen eiskalt aus und zog auf 25:16 davon.
Dritter Satz (25:21): Der Schlussabschnitt gestaltete sich dann überraschend ausgeglichen. Leverkusen, befreit vom Druck der ersten beiden Durchgänge, wehrte sich nun energischer gegen die drohende Niederlage. Der VfB musste erstmals in dieser Partie echten Widerstand brechen. Kurzzeitig keimte bei den Gastgeberinnen die Hoffnung auf den ersten Satzgewinn der Saison auf. Doch Suhl behielt die Nerven, steigerte sich in den entscheidenden Phasen noch einmal und machte den Deckel mit 25:21 drauf.
Personelle Engpässe und dennoch souverän
Bemerkenswert war der Suhler Auftritt vor dem Hintergrund erheblicher personeller Probleme. Der Pokalfinalist und Meisterschaftsdritte der Vorsaison musste auf seine etatmäßige Libero Suzana Cebic verzichten, die mit der serbischen Nationalmannschaft unterwegs war. Zudem fiel Dominice Steffen verletzungsbedingt aus.
„Angesichts unserer personellen Lage ist das alles gar nicht so schlecht“, ordnete Spielführerin Claudia Steger den gelungenen Saisonstart nach dem Spiel ein. Die Mannschaft bewies eindrucksvoll, dass sie auch in schwierigen Zeiten ihre Leistung abrufen kann – ein deutliches Zeichen der Reife und der mannschaftlichen Geschlossenheit.
Schatten auf dem Spiel: Verletzung von Anna Hoja
Die Freude über den deutlichen Erfolg wurde jedoch getrübt durch eine Verletzung von Anna Hoja (Leverkusen), die sich während der Partie verletzte und vom Platz getragen werden musste – eine Situation, die bei den Suhler Fans unangenehme Erinnerungen an die eigene Verletzung von Dominice Steffen aus dem vorangegangenen Spiel wachrief.
Maren Briker als MVP
Als wertvollste Spielerin der Partie wurde Suhls Maren Briker ausgezeichnet. Sie prägte das Spiel vor allem mit starken Aufschlägen und einer soliden Leistung im Angriff und trug maßgeblich zum ungefährdeten Erfolg ihres Teams bei.
Tabellarische Bedeutung
Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel unterstrich Suhl seine Ambitionen, erneut in der Spitzengruppe der Liga mitzumischen. Die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski präsentierte sich trotz aller Widrigkeiten als eingespielte Einheit und stand punktgleich mit den Roten Raben Vilsbiburg und dem Schweriner SC an der Tabellenspitze.
Leverkusen dagegen blieb als Aufsteiger nach vier Spieltagen ohne jeden Satzgewinn und rangierte abgeschlagen am Tabellenende. Das junge Team musste weiter auf den ersten Ligaerfolg warten.
Ausblick
Für Suhl stand bereits am kommenden Samstag, den 29. Oktober 2011, das nächste schwere Heimspiel gegen VT Aurubis Hamburg auf dem Programm – eine Begegnung, die als vorgezogener Kracher des Spieltags galt. Suhl-Coach Koslowski konnte sich durch die Rotation in Leverkusen das eine oder andere Körnchen für diese Partie sparen.
Leverkusen war am selben Wochenende beim Köpenicker SC Berlin gefordert – auch dort eine schwere Aufgabe für das junge Aufsteigerteam, das weiter auf den ersten Saisonpunkt hinarbeitete.
Rivalität seit 2012
Leverkusen W vs Suhl W Direkter Vergleich· 1
Leverkusen W und Suhl W trafen 1 Mal aufeinander — Leverkusen W gewann 0 Mal, Suhl W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2012 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 3 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (0 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–0 im Jahr 2012.
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API-Daten: 11. Juni 2026