Smart Allianz Stuttgart deklassierte Aufsteiger TSV Bayer 04 Leverkusen mit 3:0 (25:16, 25:21, 25:12) in der SCHARRena.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungStuttgart zeigt keine Gnade: Klarer 3:0-Sieg gegen Leverkusen
Smart Allianz Stuttgart hat am 3. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2011/12 ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Jan Lindenmair besiegte Aufsteiger TSV Bayer 04 Leverkusen am 22. Oktober 2011 in der SCHARRena mit 3:0 (25:16, 25:21, 25:12) und untermauerte damit ihre Ambitionen in der noch jungen Saison.
Satz für Satz: Die Dominanz der Stuttgarterinnen
Der Tabellenneuling aus Leverkusen hatte den Gastgeberinnen wenig entgegenzusetzen. Bereits im ersten Durchgang zeigte Stuttgart, wer Herr im Haus ist. Mit starkem Aufschlag und einer überragenden Blockarbeit ließen die Schwäbinnen Leverkusen kaum zur Entfaltung kommen – 25:16 nach nur 21 Minuten.
Auch Satz zwei verlief zunächst ausgeglichen, doch Mitte des Durchgangs zog Stuttgart das Tempo an. Die Gastgeberinnen agierten druckvoll in der Offensive und nutzten die Abstimmungsschwierigkeiten in der Leverkusener Defensive konsequent aus. Am Ende hieß es 25:21.
Der dritte Satz geriet zur einseitigsten Angelegenheit des Nachmittags. Stuttgart spielte wie aus einem Guss, während bei Leverkusen die Kräfte merklich nachließen. Mit 25:12 beendete das Heimteam die Partie nach nur 68 Minuten – eine Machtdemonstration in allen Belangen.
Stimmen zum Spiel
Stuttgarts Trainer Jan Lindenmair zeigte sich nach dem ungefährdeten Erfolg zufrieden, fand aber auch deutliche Worte: „Ich bin ganz ehrlich – Leverkusen ist noch nicht stark genug für die Liga.“ Ein Statement, das die Klasse seiner eigenen Mannschaft unterstreicht, aber auch die schwere Aufgabe des Aufsteigers verdeutlicht.
Die Gastgeberinnen waren in sämtlichen Spielelementen überlegen: Aufschlag, Angriff, Block und Abwehr harmonierten nahezu perfekt. Insbesondere der zweite Durchgang, in dem Leverkusen zwischenzeitlich gut mithielt, zeigte die taktische Reife des Stuttgarter Teams.
Tabellensituation und Ausblick
Mit dem zweiten Saisonsieg (nach dem 3:0-Auftakterfolg gegen den Dresdner SC) festigte Stuttgart seinen Platz im oberen Tabellendrittel. Der einzige Wermutstropfen war die 1:3-Niederlage auswärts bei Alemannia Aachen am 2. Spieltag, die zeigte, dass in dieser ausgeglichenen Liga jeder Punkt hart erkämpft werden muss.
Für Aufsteiger Leverkusen hingegen setzte sich der schwierige Saisonstart fort. Der TSV Bayer 04 wartete nach drei Spieltagen weiterhin auf den ersten Satzgewinn – zu groß war der Unterschied im Vergleich zur etablierten Konkurrenz. Die kommenden Wochen sollten zeigen, ob sich die Mannschaft an das höhere Tempo in der 1. Bundesliga anpassen kann.
Bereits am 26. Oktober 2011 stand für Stuttgart das nächste Auswärtsspiel bei VT Aurubis Hamburg an, während Leverkusen zu Hause den VfB Suhl empfing.
Fazit
Die Partie in der SCHARRena war eine klare Ansage von Smart Allianz Stuttgart an die Konkurrenz. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und beeindruckender Effizienz im Angriff ließen die Stuttgarterinnen dem Aufsteiger aus Leverkusen keine Chance. Das 3:0 war in dieser Höhe vollauf verdient und unterstrich die Heimstärke des Teams, das in dieser Saison noch für die eine oder andere Überraschung sorgen sollte.
Rivalität seit 2012
Stuttgart W vs Leverkusen W Direkter Vergleich· 1
Stuttgart W und Leverkusen W trafen 1 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 1 Mal, Leverkusen W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2012 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 3 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (3 für die Heimmannschaft, 0 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 0–3 im Jahr 2012.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026