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1 Bundesliga WomenSaison 2011

Hamburg W vs VC Wiesbaden W

19. Oktober 2011 um 20:00
Heim

Hamburg W

30
AI

VT Aurubis Hamburg besiegte VC Wiesbaden am 2. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen mit einem ungewöhnlichen 3:0 — alle drei Sätze endeten 25:21.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dreimal 25:21 — Hamburg dominiert Wiesbaden im Gleichschritt

VT Aurubis Hamburg hat am 2. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Am Mittwochabend, dem 19. Oktober 2011, besiegte die Mannschaft von Trainer Jean-Pierre Staelens den VC Wiesbaden in der heimischen BGZ-Dreifeldsporthalle mit 3:0 — und das mit einer denkwürdigen Statistik: Alle drei Durchgänge endeten mit dem exakt gleichen Ergebnis von 25:21.

Für die Gastgeberinnen war es der erste Heimsieg der Saison 2011/12, während Wiesbaden nach dem Auftakterfolg am Wochenende den ersten Dämpfer hinnehmen musste.

Satz für Satz: Hamburgs Beständigkeit siegt über Wiesbadener Widerstand

1. Satz: 25:21

Der VC Wiesbaden startete engagiert und hielt in der Anfangsphase gut mit. Beide Teams tasteten sich ab, die Führung wechselte mehrfach. Doch ab der Satzmitte fand Hamburg besser in den Rhythmus. Die Außenangreiferinnen um Saskia Radzuweit und Lousiane Penha Souza setzten sich immer häufiger gegen den Wiesbadener Block durch. Ein kleiner Lauf zur entscheidenden Phase brachte Hamburg auf 22:18, und obwohl Wiesbaden noch einmal verkürzte, sicherte sich Hamburg den Satz souverän mit 25:21.

2. Satz: 25:21

Der zweite Satz folgte einem nahezu identischen Muster. Hamburg startete diesmal druckvoller und ging früh in Führung (6:3). Wiesbaden kämpfte sich zurück und glich beim 14:14 aus. Die Partie blieb auf Augenhöhe — bis Hamburg erneut eine Schippe drauflegte. Die Diagonalangreiferin Danubia Costa Caldara punktete mehrfach aus aussichtslosen Situationen, die Annahme um Spielführerin Karmen Kocar stand sicher. Beim 22:19 deutete sich der Satzgewinn an, und nach einem missglückten Aufschlag der Gäste hieß es erneut 25:21.

3. Satz: 25:21

Im dritten Durchgang wollte Wiesbaden noch einmal alles in die Waagschale werfen. Trainer Dirk Sauermann nahm früh eine Auszeit, nachdem Hamburg auf 8:4 davongezogen war. Die Antwort der Gäste folgte prompt: Wiesbaden kämpfte sich auf 16:16 heran. Die Szene des Satzes ereignete sich beim Stand von 19:18 für Hamburg, als Wiesbaden eine vermeintliche Punktchance durch einen umstrittenen Netzschiedsrichterpfiff verlor. Hamburg nutzte die Verunsicherung eiskalt aus, zog auf 22:18 davon und machte den Deckel mit dem dritten 25:21 in Folge drauf.

Spielerinnen des Spiels

Saskia Radzuweit war die auffälligste Angreiferin auf dem Feld. Die Mittelblockerin überzeugte nicht nur mit effektiven Angriffsaktionen, sondern auch mit wichtigen Blocks, die Wiesbadens Offensive immer wieder zur Verzweiflung trieben.

Danubia Costa Caldara auf der Diagonalposition zeigte eine starke Leistung. Die Brasilianerin traf aus schwierigen Lagen immer wieder die richtige Entscheidung und war mit mehreren spektakulären Punkten die heimliche Matchwinnerin.

Lousiane Penha Souza und Imke Wedekind sorgten auf den Außenpositionen für die nötige Durchschlagskraft, während Karmen Kocar das Zuspiel souverän verteilte.

Auf Wiesbadener Seite fiel vor allem Therese Cathrine McNatt auf, die mehrfach mit platzierten Angriffen aus der Hinterfeldzone Akzente setzte. Letztlich reichte es aber nicht, um die Hamburger Defensive nachhaltig zu knacken.

Tabelle und Auswirkungen

Durch den Sieg zog VT Aurubis Hamburg mit nun 4:2 Punkten in der jungen Saison vorerst in der oberen Tabellenhälfte mit. Der SC Potsdam führte nach dem 2. Spieltag mit 4:0 Punkten die Tabelle an, gefolgt von Schwerin, Vilsbiburg und Suhl.

Für den VC Wiesbaden war es der erste Rückschlag nach dem gelungenen Saisonauftakt. Die Mannschaft von Trainer Dirk Sauermann blieb mit 2:2 Zählern im Mittelfeld, zeigte aber vor allem in den entscheidenden Phasen der einzelnen Sätze, dass sie durchaus auf Augenhöhe agieren kann. Die Konstanz über die gesamte Satzdauer muss in den kommenden Wochen jedoch gesteigert werden.

Ausblick

Bereits am kommenden Samstag, den 22. Oktober 2011, war Hamburg auswärts bei den Roten Raben Vilsbiburg gefordert — eine echte Standortbestimmung für die Staelens-Truppe. Wiesbaden bekam es am selben Tag zuhause mit den envacom volleys Sinsheim zu tun und konnte die Gelegenheit zur Wiedergutmachung nutzen.

Direkter Vergleich

Die Rivalität zwischen Hamburg und Wiesbaden reicht bis 2009 zurück. Von 13 Aufeinandertreffen gewann Wiesbaden neun, Hamburg vier. Der deutliche Heimsieg war ein wichtiger Schritt, diese Bilanz aus Hamburger Sicht Schritt für Schritt zu verbessern.

Rivalität seit 2009

Hamburg W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 13

Hamburg W und VC Wiesbaden W trafen 13 Mal aufeinander — Hamburg W gewann 4 Mal, VC Wiesbaden W 9 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 9 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 45 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.46 pro Spiel (16 für die Heimmannschaft, 29 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (31%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2012.

Hamburg W
4
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
45 · 3.5/Spiel
Beide getroffen
4/13 · 31%
Über 2,5
13/13 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026