VfB 91 Suhl besiegt Schweriner SC am 26. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2010/11 mit 3:0 (25:22, 25:23, 25:23).
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVfB 91 Suhl bezwingt Schweriner SC in drei engen Sätzen
Suhl – Der VfB 91 Suhl hat am 26. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen einen überzeugenden 3:0 (25:22, 25:23, 25:23)-Heimsieg gegen den Schweriner SC gefeiert. In der Wolfsgrube boten beide Teams vor den anstehenden Play-offs ein intensives Match auf hohem Niveau, das letztlich der Tabellenvierte aus Thüringen in drei knappen Durchgängen für sich entschied.
Knappe Satzgewinne trotz klarem Endresultat
Der Blick auf die Satzergebnisse verrät, wie eng es an diesem Samstagnachmittag zuging. Mit 25:22, 25:23 und 25:23 fielen alle drei Durchgänge äußerst knapp aus – ein klares Indiz dafür, dass der Tabellendritte aus Schwerin dem VfB bis zum Schluss Paroli bot. Insgesamt verbuchten die Gastgeberinnen 75 Punkte gegenüber 68 der Gäste, was die enge Partie statistisch untermauert.
Suhl erwischte in allen drei Sätzen den besseren Start und setzte Schwerin früh unter Druck. Die Mannschaft von Trainer Ákos Gáll zeigte sich vor heimischer Kulisse von ihrer besten Seite und bewies in den entscheidenden Phasen die nötige Abgeklärtheit. Vor allem in den Crunchtime-Momenten behielten die Suhlerinnen die Nerven und verwerteten ihre Chancen konsequent.
Tabellenausgangslage vor den Play-offs
Für den VfB 91 Suhl war es der 19. Saisonsieg bei 28 absolvierten Partien. Mit 38:18 Punkten belegte Suhl den vierten Tabellenplatz – punktgleich mit dem Fünften Smart Allianz Stuttgart, aber mit dem besseren Satzverhältnis (63:38 gegenüber 64:42). Der Rückstand auf den Dritten Schweriner SC (40:16 Punkte) betrug zwei Zähler.
Schwerin hingegen hatte sich bereits vor dieser Partie als Tabellendritter für die Play-off-Phase qualifiziert. Das Team von Trainer Tore Aleksandersen, das in dieser Saison den achten Meistertitel der Vereinsgeschichte holen sollte, nutzte die Partie als letzte Standortbestimmung vor den K.o.-Spielen.
Der Weg in die Play-offs
Das Spiel am 7. Mai 2011 markierte den 26. und letzten Spieltag der Hauptrunde der Saison 2010/11. Für Suhl standen bereits die Play-off-Halbfinals gegen den Dresdner SC (Hauptrundensieger mit 46:10 Punkten) auf dem Programm.
Schwerin traf im Halbfinale auf die Titelverteidigerinnen von den Roten Raben Vilsbiburg, die die Hauptrunde auf Rang zwei (44:12 Punkte) abgeschlossen hatten. Der SSC setzte sich in der Vorschlussrunde durch und zog ins Finale ein, wo Dresdner SC mit 3:2 und 3:0 bezwungen wurde – der achte Meistertitel für den Verein aus Mecklenburg-Vorpommern.
Historische Einordnung
Die Saison 2010/11 der 1. Bundesliga Frauen war eine der spannendsten der vergangenen Jahre. Insgesamt 15 Mannschaften kämpften um die Play-off-Plätze und gegen den Abstieg. Der Dresdner SC dominierte die Hauptrunde als Erster, während Schwerin als Dritter startete und am Ende die Meisterschaft gewann.
Bemerkenswert: Der 7. Mai 2011 war ein Samstag mit sieben parallel ausgetragenen Partien. Neben Suhl gegen Schwerin standen unter anderem Wiesbaden gegen Vilsbiburg (1:3), Köpenick gegen Stuttgart (3:2) und Hamburg gegen Dresden (3:1) auf dem Programm. Die Ergebnisse dieses letzten Spieltags hatten direkte Auswirkungen auf die Setzliste für die Play-offs.
Ausblick
Für Suhl war dieser Heimsieg ein wichtiges Signal vor den Play-offs. Mit dem 3:0-Erfolg gegen den späteren Meister aus Schwerin bewies der VfB, dass er auch gegen Spitzenteams bestehen kann. In den Play-offs traf Suhl dann auf den Dresdner SC – eine Mannschaft, die in der Hauptrunde mit 23 Siegen aus 28 Spielen die mit Abstand beste Bilanz vorzuweisen hatte.
Schwerin hingegen zeigte trotz der Niederlage eine solide Leistung und ging mit viel Selbstvertrauen in die Halbfinalserie gegen Vilsbiburg – eine Serie, die der SSC letztlich gewinnen und den Weg zum achten Meistertitel ebnen sollte.
Rivalität seit 2010
Suhl W vs SC Schweriner W Direkter Vergleich· 32
Suhl W und SC Schweriner W trafen 32 Mal aufeinander — Suhl W gewann 5 Mal, SC Schweriner W 26 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 26 Siegen aus 32 Begegnungen an. Insgesamt fielen 117 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.66 pro Spiel (32 für die Heimmannschaft, 85 für die Gäste). Beide Teams trafen in 16 Spielen (50%). In 31 Begegnungen (97%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2022.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026