VT Aurubis Hamburg besiegte am letzten Hauptrundenspieltag der Saison 2010/11 den Tabellenführer Dresdner SC mit 3:1 und krönte damit eine starke Rückrunde mit dem siebten Sieg in Serie.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVT Aurubis Hamburg beendet Hauptrunde mit 3:1-Sieg gegen Spitzenreiter Dresdner SC
Am letzten Spieltag der Hauptrunde der Saison 2010/11 feierte VT Aurubis Hamburg einen hochverdienten 3:1-Heimsieg gegen den Tabellenführer Dresdner SC. In der Sporthalle der Gesamtschule Süderelbe setzten die Hamburgerinnen ihre beeindruckende Serie fort und besiegten den designierten Meister aus Sachsen vor heimischem Publikum.
Siebter Sieg in Serie – Hamburg in bestechender Form
Die Norddeutschen präsentierten sich in der Rückrunde in herausragender Verfassung. Der 3:0-Erfolg eine Woche zuvor beim Allgäu Team Sonthofen (25:16, 25:22, 25:18) war bereits der sechste Sieg in Folge gewesen – gegen den DSC sollte der siebte folgen. Trainer Jean-Pierre Staelens hatte sein Team taktisch hervorragend eingestellt und die Mannschaft belohnte sich für eine starke zweite Saisonhälfte.
Der Dresdner SC reiste als Tabellenführer und klarer Favorit nach Hamburg, hatte aber eine Woche zuvor eine unerwartete 0:3-Niederlage gegen den VfB Suhl hinnehmen müssen. DSC-Trainer Alexander Waibl hatte damals erklärt: „Wir haben unter der Woche im Hinblick auf die Play-offs sehr hart trainiert und waren müde. Zudem fehlten fünf Leistungsträgerinnen – darunter erneut Zuspielerin Apitz.“
Die Partie: Kampfstarke Hamburgerinnen überraschen den Meister
Die Gastgeberinnen erwischten einen Traumstart und zeigten von Beginn an, dass sie gewillt waren, dem Spitzenreiter ein Bein zu stellen. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme brachten sie die sonst so sichere DSC-Abwehr immer wieder in Verlegenheit. Die Hamburger Blockarbeit erwies sich als entscheidender Faktor – immer wieder wurden die Angriffe der Gäste entschärft.
Der Dresdner SC, der die Saison mit einer Bilanz von 20 Siegen aus 22 Spielen dominierte, fand nur schwer ins Spiel. Zwar kämpfte sich das Team von Alexander Waibl in den späteren Sätzen heran, doch Hamburg ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Am Ende hieß es 3:1 aus Hamburger Sicht – ein Ergebnis, das die Positive-Serie der Gastgeberinnen krönte.
Tabellarische Einordnung
Der Dresdner SC beendete die Hauptrunde mit 40:4 Punkten und einem Satzverhältnis von 64:17 auf dem ersten Tabellenplatz – eine souveräne Vorstellung über die gesamte Spielzeit. Der DSC sollte später in den Play-offs den Deutschen Meistertitel erringen (der achte Meistertitel der Vereinsgeschichte).
VT Aurubis Hamburg schloss die Hauptrunde mit 24:20 Punkten auf dem neunten Platz ab. Das Team aus dem Norden zeigte jedoch in der Rückrunde eine deutliche Aufwärtstendenz und beendete die Saison mit einer Siegesserie, die für die kommende Spielzeit hoffnungsvoll stimmte.
Ausblick auf die Play-offs
Während Hamburg die Saison nach der Hauptrunde beendete, bereitete sich der Dresdner SC auf die Play-offs vor. Trainer Waibl hatte seinem Team nach dem Sieg gegen Hamburg drei freie Tage verordnet, um für die K.o.-Runde frisch zu sein. „Da muss man in Kauf nehmen, dass es mal daneben geht“ – so hatte Waibl die Niederlage gegen Suhl eine Woche zuvor kommentiert, und auch die Pleite in Hamburg dürfte er als Verschnaufpause vor den entscheidenden Spielen eingeordnet haben.
Dieser Artikel wurde auf Basis von Archivdaten und zeitgenössischen Spielberichten erstellt.
Rivalität seit 2009
Hamburg W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 15
Hamburg W und Dresdner SC W trafen 15 Mal aufeinander — Hamburg W gewann 3 Mal, Dresdner SC W 12 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 12 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 58 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.87 pro Spiel (17 für die Heimmannschaft, 41 für die Gäste). Beide Teams trafen in 10 Spielen (67%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2012.
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