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1 Bundesliga WomenSaison 2010

SC Schweriner W vs Dresdner SC W

30. März 2011 um 19:00
Heim

SC Schweriner W

13
Auswärts

Dresdner SC W

AI

Dresdner SC gewinnt 3:1 in der ARENA Schwerin – Hauptrundensieg im Spitzenspiel der 1. Bundesliga Frauen 2010/11

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresdner SC feiert wichtigen Auswärtssieg in Schwerin

Der Dresdner SC hat am 30. März 2011 in der ARENA Schwerin einen souveränen 3:1-Auswärtssieg gegen den SC Schweriner gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl setzte sich in der Hauptrunde der Saison 2010/11 verdient mit 3:1 (25:23, 18:25, 25:14, 25:19) durch und untermauerte damit ihre Spitzenposition in der Tabelle.

Ausgangslage vor dem Duell der Spitzenteams

Vor dem Aufeinandertreffen in der ARENA Schwerin führte der Dresdner SC die Tabelle der 1. Bundesliga Frauen mit 46:10 Punkten souverän an. Der SC Schweriner rangierte unter Trainer Tore Aleksandersen mit 40:16 Zählern auf dem dritten Platz. Der Nordrivale hatte jedoch einen schweren Brocken vor der Brust: Nur zwei Tage zuvor, am 28. März, absolvierte Schwerin ein anstrengendes Champions-League-Playoff-Spiel in Mailand gegen MC-Carnaghi Villa Cortese (1:3-Niederlage). Die kurze Regenerationszeit von nur zwei Tagen machte sich im Spielverlauf bemerkbar.

Satz 1: Knapper Auftakt nach Maß für Dresden

Dresden erwischte den besseren Start und dominierte die Anfangsphase mit einer stabilen Annahme und einem gut organisierten Blocksystem. Lorena Lauber, die slowenische Diagonalangreiferin mit einem enormen Sprungvermögen, erwies sich als schwer zu verteidigen. Schwerin kämpfte sich zwar heran und hatte mehrfach die Chance, auszugleichen, doch die Gäste aus der sächsischen Landeshauptstadt behielten in den entscheidenden Momenten die Nerven und sicherten sich den ersten Durchgang mit 25:23.

Satz 2: Schwerin schlägt zurück – mit einer Machtdemonstration

Im zweiten Satz zeigte der SC Schweriner eine deutliche Reaktion. Der Block um Patricia Thormann, die in dieser Saison zur wertvollsten Spielerin (MVP) gewählt wurde, und Mittelblockerin Berit Kauffeldt stand nun deutlich besser. Mira Topic, die kroatische Diagonalangreiferin, fand immer besser in die Partie. Schwerin zog früh davon und ließ Dresden nicht mehr herankommen. Ein überragender Aufschlag von Denise Hanke und eine konzentrierte Abwehrleistung bescherten den Gastgeberinnen einen ungefährdeten 25:18-Sieg zum Satzausgleich.

Satz 3: Dresden dominiert nach allen Regeln der Kunst

Der dritte Satz geriet zur Machtdemonstration des Dresdner SC. Waibls Team kam wie verwandelt aus der Satzpause und ließ Schwerin kaum Raum zur Entfaltung. Mit einer beeindruckenden Block-Feldabwehr-Kombination und präzisen Angriffen über die Außenpositionen setzte sich Dresden schnell auf 10:5 ab. Der SSC fand kein Mittel mehr gegen die kompakte Defensive der Gäste und die flexible Angriffsauswahl. Anne Hölzig, die Kapitänin des DSC, spielte einen starken Satz und dirigierte ihr Team souverän. Dresden gewann diesen Durchgang deutlich mit 25:14.

Satz 4: Die Vorentscheidung

Im vierten Satz blieb Dresden konzentriert und ließ nichts mehr anbrennen. Schwerin versuchte mit einem Doppelwechsel (Antunovic und Handlekom für Duming) noch einmal neue Impulse zu setzen, doch die Mannschaft von Trainer Aleksandersen wirkte müde von den Strapazen der Champions-League-Reise nach Mailand. Janine Völker (im Volksmund „Jäneen Keen“ genannt) setzte mit einem kraftvollen Angriff den Schlusspunkt zum 25:19 und damit zum 3:1-Endstand.

Schlüsselfaktoren des Spiels

Der Dresdner SC präsentierte sich an diesem Abend in bestechender Form. Die Abstimmung zwischen den Angreifern und der Zuspielposition funktionierte reibungslos. Insbesondere die Slowenin Lorena Lauber zeigte eine starke Leistung und war mit ihren variantenreichen Angriffen kaum zu stoppen. Die Blockarbeit der Gäste war über weite Strecken überlegen, was sich in einer deutlich besseren Blockstatistik widerspiegelte.

Auf Schweriner Seite war die Belastung aus der Champions League deutlich spürbar. Die kurze Regenerationszeit von nur zwei Tagen nach dem anstrengenden Auswärtsspiel in Mailand forderte ihren Tribut. Dennoch zeigte das Team um Mira Topic und Patricia Thormann im zweiten Satz, zu welchen Leistungen es fähig ist.

Tabellensituation und Ausblick

Mit diesem Sieg festigte der Dresdner SC seine Tabellenführung in der Hauptrunde. Das Team von Alexander Waibl präsentierte sich als ernstzunehmender Meisterschaftsanwärter und untermauerte seine Ambitionen auf den zweiten Tabellenplatz.

Interessantes Detail am Rande: Nur wenige Wochen später, am 18. und 21. Mai 2011, trafen beide Teams im Playoff-Finale um die Deutsche Meisterschaft aufeinander. Dort sollte jedoch der SC Schweriner die Oberhand behalten und sich den Meistertitel sichern – eine überraschende Wendung nach diesem klaren Erfolg des DSC in der Hauptrunde.

Fazit

Der Dresdner SC zeigte in der ARENA Schwerin eine geschlossene Mannschaftsleistung und gewann verdient mit 3:1. Die Hauptrundenbestleistung des Teams aus Sachsen war auch an diesem Abend sichtbar. Für Schwerin galt es, die Niederlage abzuhaken und sich auf die Playoffs zu konzentrieren – was dem Team von Trainer Tore Aleksandersen am Ende der Saison bekanntlich hervorragend gelang.

Rivalität seit 2009

SC Schweriner W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 40

SC Schweriner W und Dresdner SC W trafen 40 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 24 Mal, Dresdner SC W 16 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 24 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 160 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (88 für die Heimmannschaft, 72 für die Gäste). Beide Teams trafen in 26 Spielen (65%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2021.

SC Schweriner W
24
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
160 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
26/40 · 65%
Über 2,5
40/40 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026