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1 Bundesliga WomenSaison 2010

SWE Volley-Team W vs Stuttgart W

16. März 2011 um 20:00
Heim

SWE Volley-Team W

13
Auswärts

Stuttgart W

AI

Smart Allianz Stuttgart gewinnt 3:1 beim SWE Volley-Team Erfurt in der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen 2010/11. Die Erfurterinnen verkaufen sich teuer, müssen aber die Klasse des Pokalsiegers anerkennen.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Pokalsieger zeigt Klasse: Smart Allianz Stuttgart bezwingt SWE Volley-Team Erfurt mit 3:1

Das SWE Volley-Team hat die Überraschung gegen den Pokalsieger verpasst. Im Heimspiel am Mittwochabend in der Erfurter Dreifelderhalle am Sportgymnasium unterlagen die Erfurterinnen Smart Allianz Stuttgart mit 1:3 (20:25, 25:23, 20:25, 21:25). Vor heimischer Kulisse kämpfte der Aufsteiger tapfer, musste sich aber letztlich der spielerischen Überlegenheit des Favoriten aus Stuttgart beugen.

Ausgangslage

Die Partie des 18. Spieltags in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen war eine Begegnung zweier Teams mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Während Smart Allianz Stuttgart als Pokalsieger und Spitzenteam um den Einzug in die Playoffs kämpfte, befand sich das SWE Volley-Team als Aufsteiger im Abstiegskampf. Die Erfurterinnen waren erst zur Saison 2010/11 in das Oberhaus zurückgekehrt und mussten sich in der neu formierten 15er-Liga gegen die etablierte Konkurrenz behaupten.

Trainer Heiko Herzberg, der das Team in der Vorsaison zur Meisterschaft in der 2. Bundesliga und zum Aufstieg geführt hatte, setzte auf eine Mischung aus erfahrenen Kräften wie Elena Messer und Beate Brabetz sowie jungen Talenten wie Jil Döhnert und Saskia Leonhardt. Stuttgart hingegen verfügte über einen mit Nationalspielerinnen gespickten Kader und reiste als klarer Favorit nach Thüringen.

Der Spielverlauf

Erster Satz: Stuttgarter Start nach Maß

Smart Allianz Stuttgart erwischte den besseren Start und setzte die Gastgeberinnen früh unter Druck. Mit konsequentem Aufschlagspiel und einer gut organisierten Blockarbeit zwangen die Gäste das SWE Volley-Team immer wieder in die Defensive. Die Erfurterinnen hielten zunächst gut mit, mussten sich am Ende aber mit 20:25 geschlagen geben. Vor allem die Stuttgarter Angreiferinnen fanden immer wieder Lücken in der Erfurter Abwehr.

Zweiter Satz: Erfurter Kampfgeist wird belohnt

Im zweiten Durchgang zeigte das SWE Volley-Team eine deutliche Reaktion. Angefeuert vom heimischen Publikum kämpften sich die Erfurterinnen Punkt für Punkt heran und zeigten vor allem in der Feldsicherung eine deutliche Steigerung. Die Mannschaft von Heiko Herzberg spielte befreit auf und belohnte sich mit einem knappen 25:23-Sieg. Brigitte Slack und Juliane Hoppe überzeugten in der Offensive und hielten den Druck auf die Stuttgarter Abwehr hoch.

Dritter Satz: Stuttgart schlägt zurück

Nach dem Satzausgleich ließ Stuttgart keine Zweifel an seiner Klasse aufkommen. Der Pokalsieger erhöhte das Tempo und forcierte die Fehler beim SWE Volley-Team. Die Erfurterinnen gerieten früh in Rückstand und konnten sich trotz aller Bemühungen nicht mehr entscheidend herankämpfen. Stuttgart zog auf 20:25 davon und stellte die Weichen auf Sieg.

Vierter Satz: Entscheidung mit Ansage

Auch im vierten Satz blieb das Bild ähnlich. Stuttgart kontrollierte das Geschehen und ließ den Gastgeberinnen nur wenig Raum für eigene Akzente. Das SWE Volley-Team stemmte sich nach Kräften gegen die Niederlage und blieb bis zur Satzmitte in Schlagdistanz. Bei 21:25 mussten die Erfurterinnen jedoch die Überlegenheit der Gäste anerkennen.

Schlüsselfaktoren

Ausschlaggebend für den Stuttgarter Erfolg war vor allem die Überlegenheit im Angriff und am Netz. Die Gäste agierten in den entscheidenden Phasen abgeklärter und nutzten ihre individuellen Qualitäten in der Offensive konsequent aus. Das SWE Volley-Team konnte phasenweise gut mithalten, leistete sich aber in den entscheidenden Momenten zu viele einfache Fehler.

Aus dem Erfurter Lager hieß es nach der Partie: „Wir haben gegen den Pokalsieger eine ordentliche Leistung gezeigt, vor allem im zweiten Satz. Aber am Ende fehlt uns noch die Konstanz, um über vier Sätze mit einer solchen Mannschaft mitzuhalten.“

Tabellensituation

Mit diesem Sieg festigte Smart Allianz Stuttgart seine Position im oberen Tabellendrittel der 1. Bundesliga Frauen und untermauerte seine Ambitionen auf die Playoffs. Für das SWE Volley-Team war es die dritte Niederlage in Folge. Der Aufsteiger aus Erfurt verharrte im Tabellenkeller und steckte mitten im Abstiegskampf. Am Ende der Saison 2010/11 sollte der Klassenerhalt nicht gelingen – das SWE Volley-Team stieg gemeinsam mit dem Köpenicker SC und dem Allgäu Team Sonthofen in die 2. Bundesliga ab.

Ausblick

Für das SWE Volley-Team hieß es bereits kurz darauf, sich für die nächsten Aufgaben zu wappnen. Am 9. April 2011 stand die Auswärtspartie beim Köpenicker SC Berlin auf dem Programm – ein direkter Abstiegskampf, der richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein sollte. Stuttgart wiederum bereitete sich auf das Spitzenspiel gegen den Schweriner SC vor, mit dem die neue SCHARRena in Stuttgart gebührend eingeweiht wurde.

Rivalität seit 2010

SWE Volley-Team W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 5

SWE Volley-Team W und Stuttgart W trafen 5 Mal aufeinander — SWE Volley-Team W gewann 0 Mal, Stuttgart W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 16 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.20 pro Spiel (1 für die Heimmannschaft, 15 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (20%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2010.

SWE Volley-Team W
0
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
16 · 3.2/Spiel
Beide getroffen
1/5 · 20%
Über 2,5
5/5 · 100%

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