Dresdner SC besiegt VT Aurubis Hamburg souverän mit 3:0 (25:15, 25:23, 25:14) vor 1.800 Zuschauern in der Margon Arena. Saskia Hippe führt DSC zum Pflichtsieg.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungÜberlegene Dresdnerinnen von Beginn an
Trainer Alexander Waibl vertraute einer Startformation mit Zuspielerin Mareen Apitz, Saskia Hippe auf der Diagonalposition, Stefanie Müller und Friederike Kestner auf den Außenpositionen sowie Mittelblockerin Anne Cmaylo und Nicole Harry. Libero Kerstin Tzscherlich sorgte für Stabilität in der Annahme.
Der DSC dominierte von der ersten Minute an. Im ersten Satz zog Dresden dank druckvoller Aufschläge und effizienter Angriffe schnell davon. Mit 25:15 ging der Durchgang deutlich an die Gastgeberinnen – eine Ansage an den Ligakonkurrenten aus dem Norden.
Enger zweiter Satz, aber Dresden bleibt cool
VT Aurubis Hamburg, trainiert vom belgischen Ex-Nationalspieler Jean-Pierre Staelens, steigerte sich im zweiten Satz deutlich. Die Gäste um die ehemalige deutsche Nationalspielerin Imke Wedekind und die türkische Diagonalangreiferin Nilay Kocar hielten lange mit. Hamburg kämpfte sich auf Augenhöhe und lag zwischenzeitlich sogar knapp vorne. Doch der DSC blieb abgeklärt: In einer engen Schlussphase behielt Dresden die Nerven und holte sich den Satz mit 25:23.
Deutlicher Schlusspunkt im dritten Durchgang
Nach dem hart erkämpften zweiten Satz ließen die Dresdnerinnen im dritten Durchgang nichts mehr anbrennen. Mit einer konzentrierten Vorstellung – insbesondere in der Annahme und im Block – spielte der DSC seine Klasse aus. Saskia Hippe avancierte mit kraftvollen Angriffen zur herausragenden Angreiferin des Spiels. Nach nur 20 Minuten war der dritte Satz mit 25:14 beendet – der höchste Satzerfolg an diesem Abend.
Schlüssel zum Erfolg: Aufschlag, Block und Annahme
Die Statistik sprach eine klare Sprache: Dresden erzielte 53 eigene Punkte, darunter 29 aus Angriffen und neun direkte Blockpunkte. Die Annahmequote des DSC lag bei beeindruckenden 57 Prozent positiv (36 Prozent perfekt). Dem gegenüber standen lediglich 35 eigene Punkte der Hamburgerinnen, die insbesondere in der Annahme (33 Prozent positiv) und im eigenen Aufschlagspiel nicht an die Leistungsgrenze ihrer Gegnerinnen herankamen.
Saskia Hippe war mit 13 Angriffspunkten und einem Block die erfolgreichste Punktesammlerin auf dem Feld. Stefanie Müller steuerte zehn Zähler bei, Anne Cmaylo sechs. Auf Hamburger Seite zeigte Außenangreiferin Lise Gomulka eine solide Leistung, doch das Team fand gegen die geschlossene Mannschaftsleistung des Spitzenreiters kein Mittel.
Tabellensituation im Februar 2011
Mit diesem Sieg baute der Dresdner SC seine Spitzenposition in der 1. Bundesliga Frauen weiter aus. Nach dem 16. Spieltag führte der DSC die Tabelle mit 28:4 Punkten und 46:13 Sätzen souverän an – drei Punkte vor den Roten Raben Vilsbiburg. VT Aurubis Hamburg rangierte mit 18:14 Punkten auf dem achten Platz und hatte bereits acht Zähler Rückstand auf die Playoff-Ränge.
Der DSC sollte die Saison 2010/11 schließlich als Tabellenerster abschließen (46:10 Punkte) und zog ins Playoff-Finale ein, wo man erst im Endspiel an Schweriner SC scheiterte. Für Hamburg war es eine durchwachsene Spielzeit, in der man sich im gesicherten Mittelfeld etablierte.
Fazit
Der Dresdner SC erfüllte seine Pflichtaufgabe gegen den VT Aurubis Hamburg souverän. Die deutliche 3:0-Führung hätte sogar noch höher ausfallen können, doch die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl zeigte sich abgeklärt und sparte Kräfte für die kommenden Aufgaben – ein Markenzeichen des letztjährigen Champions-League-Teilnehmers in dieser Spielzeit.
Rivalität seit 2009
Dresdner SC W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 15
Dresdner SC W und Hamburg W trafen 15 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 11 Mal, Hamburg W 4 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 11 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 59 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.93 pro Spiel (39 für die Heimmannschaft, 20 für die Gäste). Beide Teams trafen in 11 Spielen (73%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2012.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026