Kopenicker Berlin W
SC Schweriner W
Köpenicker SC Berlin besiegt Schweriner SC mit 3:1 (25:23, 22:25, 25:21, 26:24) – Überraschungscoup am 14. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2010/11 vor 850 Zuschauern.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungKöpenicker SC Berlin schlägt Spitzenteam aus Schwerin
Berlin – Der Köpenicker SC Berlin hat am 14. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2010/11 für eine dicke Überraschung gesorgt. Vor 850 Zuschauern in der Sporthalle Hämmerlingstraße besiegten die Berlinerinnen den Spitzenreiter Schweriner SC verdient mit 3:1 (25:23, 22:25, 25:21, 26:24) und untermauerten damit ihren Anspruch auf den Klassenerhalt.
Satz für Satz: Köpenick mit beeindruckender Moral
Der Tabellendritte aus Schwerin, trainiert vom Norweger Tore Aleksandersen, reiste als klarer Favorit nach Berlin. Doch die Gastgeberinnen zeigten von Beginn an, dass sie gewillt waren, dem Meisterschaftsanwärter Paroli zu bieten.
Satz 1 (25:23): Köpenick legte los wie die Feuerwehr. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzten sich die Berlinerinnen auf 16:10 ab und brachten den Vorsprung trotz einer Aufholjagd der Schwerinerinnen souverän ins Ziel.
Satz 2 (22:25): Schwerin fand besser in die Partie und führte früh mit 8:4. Köpenick kämpfte sich auf 16:15 heran, doch die Gäste behielten die Nerven und gluchten den Satzausgleich.
Satz 3 (25:21): Die Partie blieb hochklassig und umkämpft. Köpenick erspielte sich beim Stand von 21:17 eine komfortable Führung und nutzte den zweiten Satzball zum erneuten Führungswechsel.
Satz 4 (26:24): Der entscheidende Durchgang war der dramatischste. Schwerin lag bei 16:13 und 21:19 bereits deutlich vorne, doch Köpenick steckte nicht auf. Mit einer starken Schlussphase drehten die Gastgeberinnen die Partie und verwandelten den ersten Matchball zum umjubelten 26:24.
Matchwinner de Waard und starke Teamleistung
Mit insgesamt 98:93 Punkten war die Partie enger, als es das 3:1 vermuten lässt. Die Niederländerin Nienke de Waard avancierte mit 16 Punkten zur erfolgreichsten Angreiferin des Köpenicker SC. Die Diagonalangreiferin, die zur Mitte der Saison mit 211 Punkten auf Platz 2 der Scorerliste der Liga lag, war einmal mehr der entscheidende Faktor im Berliner Spiel.
Die Berlinerinnen überzeugten vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine stabile Annahme. Die Schiedsrichter Volker Schiemenz und André Zander leiteten die insgesamt eine Stunde und 55 Minuten dauernde Partie.
Tabellensituation: Wichtiger Schritt für Köpenick
Mit diesem Sieg verbesserte Köpenick seine Bilanz auf 9:16 Siege bei nun 22:27 Sätzen. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen – insbesondere zum Vorletzten Sonthofen – vergrößerte sich damit entscheidend. Die Berlinerinnen festigten den 10. Tabellenplatz und machten einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt.
Für den Schweriner SC war es eine herbe Enttäuschung. Die Mannschaft von Trainer Tore Aleksandersen, die nach der Hauptrunde auf Platz 3 rangierte, zeigte sich an diesem Abend nicht in der Form, die sie später in der Saison zur deutschen Meisterschaft führen sollte. Am Ende der Saison 2010/11 krönte sich Schwerin mit dem achten Meistertitel der Vereinsgeschichte.
Ausblick
Köpenick bestätigte mit diesem Erfolg den Aufwärtstrend der letzten Wochen und zeigte, dass die Mannschaft auch gegen die Topteams der Liga mithalten kann. Für den abstiegsbedrohten Verein aus Berlin-Köpenick war dieser Überraschungssieg ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt.
Rivalität seit 2010
Kopenicker Berlin W vs SC Schweriner W Direkter Vergleich· 16
Kopenicker Berlin W und SC Schweriner W trafen 16 Mal aufeinander — Kopenicker Berlin W gewann 0 Mal, SC Schweriner W 16 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 16 Siegen aus 16 Begegnungen an. Insgesamt fielen 53 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.31 pro Spiel (5 für die Heimmannschaft, 48 für die Gäste). Beide Teams trafen in 5 Spielen (31%). In 16 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 16 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 1–3 im Jahr 2017.
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API-Daten: 11. Juni 2026