VT Aurubis Hamburg gewinnt bei Alemannia Aachen mit 3:1 (22:25, 25:21, 25:20, 25:19). Penha de Souza führt Hamburg mit 15 Punkten zum Auswärtssieg.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVT Aurubis Hamburg feiert wichtigen 3:1-Auswärtssieg in Aachen
Vor 1023 Zuschauern in der Sporthalle Neuköllner Straße setzte sich VT Aurubis Hamburg am 13. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2010/2011 mit 3:1 (22:25, 25:21, 25:20, 25:19) gegen Alemannia Aachen durch. Nach einem verlorenen ersten Satz drehte die Mannschaft von Trainer Jean-Pierre Staelens auf und sicherte sich drei wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Satz 1: Aachen startet druckvoll
Aachen erwischte den besseren Start und dominierte die Anfangsphase. Die Gastgeberinnen um die starke Britta Walkenhorst und Jana Speer hielten Hamburgs Angriffe erfolgreich in Schach. Aachen sicherte sich den ersten Durchgang mit 25:22 nach 26 Minuten – ein Auftakt, der die rund 1000 Fans im Hexenkessel der Neuköllner Straße hoffen ließ.
Satz 2: Hamburg schlägt zurück
Der zweite Satz gehörte klar den Gästen. Hamburg fand besser ins Spiel und profitierte von der Aufschlagstärke von Lidija Kocar und der Angriffspräsenz von Priscila Penha de Souza. Mit 25:21 glich Hamburg nach 30 Minuten aus. Die Weichen waren gestellt – Hamburg hatte Blut geleckt.
Satz 3: Hamburg dreht die Partie endgültig
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich VT Aurubis weiterhin selbstbewusst. Die Hamburgerinnen steigerten ihre Blockarbeit und setzten vor allem über die Diagonalangriffe Niesha Gomulkas Nadelstiche. Aachen fand kaum Mittel gegen die zunehmend souveräne Hamburger Defensive um Libera Jozefína Jasová. Der dritte Satz ging mit 25:20 an Hamburg.
Satz 4: Hamburg bleibt konsequent
Im vierten Durchgang ließen die Hamburgerinnen nichts mehr anbrennen. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahmequote von 48% (28% perfekt) hielten sie Aachen in der Defensive unter Druck. Priscila Penha de Souza avancierte mit insgesamt 15 Punkten (12 Angriffspunkte, 2 Blocks, 1 Ass) zur Spielerin des Spiels. In der Crunch-Phase behielt Hamburg die Nerven und schloss den Satz mit 25:19 ab – der 3:1-Endstand nach 1 Stunde und 47 Minuten war perfekt.
Schlüsselspielerinnen
Priscila Penha de Souza (Hamburg) – 15 Punkte (12 Angriff, 2 Block, 1 Ass), 41% Angriffsquote, 21% perfekte Annahme. Die Brasilianerin war die unumstrittene Anführerin der Hamburger Offensive.
Niesha Gomulka (Hamburg) – 11 Punkte (9 Angriff, 3 Block), effektive Blockarbeit im entscheidenden dritten und vierten Satz.
Britta Walkenhorst (Aachen) – 10 Punkte (9 Angriff, 1 Block) und eine Annahmequote von 57% – die stärkste Aachener Angreiferin an diesem Abend.
Jana Speer (Aachen) – 10 Punkte (5 Ass, 3 Block), überzeugte vor allem mit ihrer Aufschlagstärke.
Statistik im Überblick
| Kategorie | Aachen | Hamburg |
|---|---|---|
| Gesamtpunkte | 85 | 97 |
| Angriffspunkte | 37 (31%) | 43 (36%) |
| Blockpunkte | 7 | 7 |
| Aufschlag-Asse | 9 | 7 |
| Eigenfehler | 12 | 11 |
| Breakpunkte | 23 | 26 |
| Annahme positiv % | 41% | 48% |
| Annahme perfekt % | 15% | 28% |
Tabellenauswirkungen
Mit diesem Sieg kletterte VT Aurubis Hamburg in der Tabelle der 1. Bundesliga Frauen 2010/11 auf Platz 9 (20 Punkte aus 21 Spielen) und hielt Anschluss an das Mittelfeld. Alemannia Aachen verpasste es dagegen, sich weiter im gesicherten Mittelfeld festzusetzen, und blieb mit 22 Punkten aus 21 Spielen auf Rang 7.
Ausblick
Für Hamburg war der Sieg in der Neuköllner Straße ein wichtiger Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. Aachen hingegen musste die Heim-Niederlage verdauen – die Mannschaft von Trainer Stefan Falter hatte nach einem vielversprechenden ersten Satz den Faden verloren und fand gegen die zunehmend sicherer werdenden Hamburgerinnen kein Rezept mehr.
Rivalität seit 2009
Aachen W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 15
Aachen W und Hamburg W trafen 15 Mal aufeinander — Aachen W gewann 8 Mal, Hamburg W 7 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Aachen W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 58 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.87 pro Spiel (30 für die Heimmannschaft, 28 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (60%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2016.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026