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22. Januar 2011 um 16:00
Heim

VCO Berlin W

03
Auswärts

Suhl W

AI

Rückblick auf die Partie VCO Berlin W vs. VfB Suhl W vom 22. Januar 2011 in der 1. Bundesliga Frauen – ein 0:3-Auswärtssieg der Thüringerinnen gegen das Berliner Nachwuchsteam.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VCO Berlin W vs. VfB Suhl W: Ein Rückblick auf den 22. Januar 2011

Am 22. Januar 2011 trafen in der Sporthalle Anton-Saefkow-Platz in Berlin das Zurich Team VCO Berlin und der VfB 91 Suhl in der 1. Bundesliga Frauen aufeinander. Die Partie war Teil des 24. Spieltags der Saison 2010/11 – und eine Begegnung zweier Teams in völlig unterschiedlichen Tabellenregionen.

Endergebnis: VCO Berlin W 0 – 3 VfB Suhl W

Die Ausgangslage

Der VC Olympia Berlin, der als Nachwuchsförderteam des Deutschen Volleyball-Verbandes mit einem Sonderspielrecht in der Bundesliga antrat, befand sich in einer schwierigen Premierensaison. Die junge Mannschaft aus der Hauptstadt war in der Liga chancenlos und hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen einzigen Saisonsieg eingefahren. Mit 0:42 Punkten und einem Satzverhältnis von 4:66 stand das Team am Tabellenende – abgeschlagen und ohne echte Perspektive auf den Klassenerhalt, der aufgrund des Sonderspielrechts ohnehin nicht zur Debatte stand. Die Philosophie war klar: Entwicklung vor Ergebnis.

Ganz anders die Situation beim VfB 91 Suhl. Die Thüringerinnen befanden sich im soliden Mittelfeld der Liga. Mit 13 Siegen aus 22 Partien und 26:18 Punkten belegte Suhl den 7. Tabellenplatz. Das Team von der Mulde hatte sich in der deutschen Volleyball-Szene längst etabliert und spielte eine solide Saison. Für den VfB Suhl war eine Begegnung gegen den Tabellenletzten eine Pflichtaufgabe – und genau so gingen die Gäste die Partie auch an.

Der Spielverlauf

Suhl dominierte die Begegnung von Beginn an und ließ den jungen Berlinerinnen keine Chance. Die Gäste aus Thüringen zeigten sich von der ersten Minute an konzentriert und nutzten ihre körperliche und erfahrungstechnische Überlegenheit konsequent aus.

Der VfB Suhl setzte sich in drei Sätzen souverän durch und feierte am Ende einen ungefährdeten 3:0-Auswärtssieg. Für die Berliner Nachwuchsspielerinnen war es die nächste Niederlage in einer langen und lehrreichen Saison, die jedoch genau diesem Zweck diente: Talente an das Bundesliga-Niveau heranzuführen.

Die Saison 2010/11 im Rückblick

Die Spielzeit 2010/11 der 1. Bundesliga Frauen war geprägt vom Titelkampf zwischen den Topteams. Der Schweriner SC sicherte sich am Ende die Deutsche Meisterschaft, gefolgt vom Dresdner SC und den Roten Raben Vilsbiburg. Suhl belegte mit einer ausgeglichenen Bilanz einen ordentlichen 7. Rang und bewies damit, dass der Verein zu den etablierten Größen der Liga zählte.

Der VC Olympia Berlin hingegen schloss die Saison auf dem letzten Platz ab. Die Mannschaft, die als Sprungbrett für die deutschen Nachwuchshoffnungen diente, verlor sämtliche Saisonspiele und kassierte eine Negativbilanz von 0:46 Punkten. Doch gemessen am eigentlichen Vereinszweck – der Talentförderung – war die Saison ein Erfolg. Viele Spielerinnen, die damals für VCO Berlin aufliefen, schafften später den Sprung in die Nationalmannschaft oder zu Spitzenclubs der Liga.

Bedeutung für heute

Diese Begegnung ist ein interessantes historisches Dokument des deutschen Frauen-Volleyballs. Sie zeigt die extreme Spreizung zwischen einem etablierten Erstligisten und einem reinen Nachwuchsteam – ein Modell, das in Deutschland bis heute Bestand hat. Der VCO Berlin ist auch in den folgenden Jahren als Talenteschmiede in der Bundesliga aktiv geblieben, während der VfB Suhl später – umbenannt in „VfB Suhl LOTTO Thüringen“ – im Jahr 2026 sogar die Deutsche Meisterschaft gewinnen sollte.

Die Partie vom 22. Januar 2011 mag sportlich eine klare Angelegenheit gewesen sein, doch sie steht exemplarisch für den steten Kreislauf im Volleyball: Talente sammeln beim VCO Berlin Erfahrung, um später bei Clubs wie Suhl oder anderen Bundesligisten den nächsten Schritt zu machen.

Rivalität seit 2011

VCO Berlin W vs Suhl W Direkter Vergleich· 15

VCO Berlin W und Suhl W trafen 15 Mal aufeinander — VCO Berlin W gewann 2 Mal, Suhl W 13 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 13 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 53 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.53 pro Spiel (10 für die Heimmannschaft, 43 für die Gäste). Beide Teams trafen in 5 Spielen (33%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 9 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2017.

VCO Berlin W
2
Siege
Unentschieden
0
·
13
Siege
Tore gesamt
53 · 3.5/Spiel
Beide getroffen
5/15 · 33%
Über 2,5
15/15 · 100%

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