VfB 91 Suhl besiegt Köpenicker SC Berlin am 28. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2009/2010 mit 3:1. Nach verlorenem Startsatz dreht Suhl auf und gewinnt 27:25, 25:23, 25:18.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSuhl W schlägt Köpenicker Berlin W in einer intensiven Begegnung
Am 24. April 2010 empfing der VfB 91 Suhl den Köpenicker SC Berlin zum 28. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2009/2010. Vor heimischer Kulisse in der Sporthalle Wolfsgrube setzten sich die Gastgeberinnen mit 3:1 (22:25, 27:25, 25:23, 25:18) durch und untermauerten damit ihre starke Form in der Schlussphase der Saison.
Ein Auftakt nach Maß für die Gäste
Der erste Satz begann ausgeglichen, doch der Köpenicker SC erwischte den besseren Start. Die Berlinerinnen erspielten sich früh einen Vorsprung und ließen sich diesen auch nicht mehr nehmen. Mit konsequentem Aufschlagspiel und einer stabilen Annahme sicherten sie sich Satz eins mit 25:22 – ein erstes Ausrufezeichen des Teams von der Spree.
Die Wende im zweiten Satz
Suhl zeigte sich im zweiten Durchgang jedoch unbeirrt. Die Mannschaft von Trainer László Hollósy kämpfte sich Punkt für Punkt heran. In einer hart umkämpften Phase lag mal das eine, mal das andere Team vorn. Am Ende behielt Suhl in der Verlängerung die Nerven und holte sich den Satz mit 27:25. Dieser enge Satzgewinn war der Wendepunkt der Partie – von nun an lief bei den Thüringerinnen alles zusammen.
Haushohe Überlegenheit in den Sätzen drei und vier
Mit breiter Brust und dem Schwung des knappen Satzerfolgs im Rücken dominierte Suhl auch den dritten Satz. Köpenick hielt zwar tapfer dagegen, musste sich aber mit 23:25 geschlagen geben. Entscheidend war hier vor allem die Aufschlagserie der Suhler Angreiferinnen, die die Berliner Annahme immer wieder unter Druck setzte.
Im vierten Satz ließ die Mannschaft aus Köpenick dann merklich nach. Suhl zog davon und ließ keinen Zweifel mehr am eigenen Sieg aufkommen. Mit 25:18 machten die Gastgeberinnen den Sack endgültig zu.
Bedeutung im Saisonkontext
Der Sieg war für Suhl im Kampf um die vorderen Tabellenplätze von großer Bedeutung. Der VfB 91 Suhl beendete die Saison 2009/2010 am Ende im gesicherten Mittelfeld. Meister wurde in jener Spielzeit die Rote Raben Vilsbiburg, die sich nach 2008 zum zweiten Mal die deutsche Meisterschaft sicherte.
Für den Köpenicker SC war es eine weitere Niederlage im Abstiegskampf. Die Berlinerinnen kämpften in dieser Saison um den Klassenerhalt und konnten sich am Ende doch knapp retten.
Die entscheidenden Faktoren
Ausschlaggebend für den Suhler Erfolg war vor allem die starke Leistung im Angriff. Nach einem holprigen Start fanden die Gastgeberinnen zunehmend besser ins Spiel und steigerten sich von Satz zu Satz. Die Blockarbeit wurde effektiver, die Eigenfehlerquote reduzierte sich drastisch. Köpenick hingegen verlor nach dem gewonnenen ersten Satz zunehmend die Ordnung und konnte dem Druck der Hausherrinnen nicht mehr standhalten.
Die Begegnung war das 15. Aufeinandertreffen beider Teams und Suhl baute mit diesem Sieg die Führung im direkten Duell weiter aus.
Ausblick
Für beide Teams ging es in den verbleibenden Spielen um wichtige Weichenstellungen – Suhl wollte sich für die kommende Saison positionieren, Köpenick kämpfte um den Ligaverbleib. Die Erfahrungen aus dieser Partie sollten beiden Mannschaften in der Schlussphase der Saison noch wertvolle Erkenntnisse liefern.
Rivalität seit 2010
Suhl W vs Kopenicker Berlin W Direkter Vergleich· 15
Suhl W und Kopenicker Berlin W trafen 15 Mal aufeinander — Suhl W gewann 10 Mal, Kopenicker Berlin W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 10 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 57 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.80 pro Spiel (35 für die Heimmannschaft, 22 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (60%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Kopenicker Berlin W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2017.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026