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5. April 2010 um 17:00
23
Auswärts

Hamburg W

AI

Alemannia Aachen unterliegt VT Aurubis Hamburg am Ostermontag 2010 in einem Fünfsatzkrimi mit 2:3. Die Gäste aus Hamburg entscheiden den Tiebreak mit 17:15 für sich.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VT Aurubis Hamburg besiegt Alemannia Aachen in einer packenden Begegnung

Am Ostermontag, dem 5. April 2010, trafen in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen die Alemannia Aachen und VT Aurubis Hamburg aufeinander. Vor heimischem Publikum lieferten die Aachenerinnen dem Tabellennachbarn aus der Hansestadt einen intensiven Fight über fünf Sätze, mussten sich am Ende jedoch mit 2:3 (20:25, 27:25, 25:21, 18:25, 15:17) geschlagen geben.

Satz für Satz: Eine Achterbahnfahrt

Der Auftakt gehörte den Gästen aus Hamburg. VT Aurubis erwischte den besseren Start und sicherte sich Satz eins mit 25:20. Aachen kämpfte sich danach jedoch eindrucksvoll zurück: In einem extrem engen zweiten Durchgang behielt die Mannschaft von Trainer Stefan Falter mit 27:25 die Oberhand und glich zum 1:1 aus.

Satz drei entwickelte sich zu einer weiteren engen Kiste. Die Gastgeberinnen zeigten Moral und entschieden auch diesen Durchgang für sich – 25:21 aus Aachener Sicht. Mit 2:1 in Führung liegend, war die Überraschung zum Greifen nah. Doch Hamburg bewies seine Widerstandsfähigkeit. Im vierten Satz dominierten die Gäste und holten sich mit 25:18 den Durchgang, um den Tiebreak zu erzwingen.

Nervenkitzel im Tiebreak

Der Entscheidungssatz hielt, was der Verlauf der Partie versprach: Hochspannung pur. Punkt um Punkt kämpften beide Teams, keine Mannschaft wollte nachgeben. Am Ende behielt VT Aurubis Hamburg mit 17:15 die Oberhand und sicherte sich den 3:2-Auswärtssieg. Die Punkteteilung bedeutete für beide Teams zumindest einen Zähler.

Tabellarische Ausgangslage

Für Alemannia Aachen war die Saison 2009/10 ein Jahr zum Vergessen. Das Team aus der Kaiserstadt belegte am Ende der Spielzeit mit nur fünf Siegen und einer Satzbilanz von 27:70 den letzten Tabellenplatz (10:42 Punkte) und musste in die Relegation. Der Verein, der später als Ladies in Black Aachen neu durchstartete, befand sich in dieser Phase im Umbruch.

VT Aurubis Hamburg (der heutige ETV Hamburg) stand zum Zeitpunkt der Partie im gesicherten Mittelfeld und untermauerte mit diesem Auswärtssieg seine Position. Der Sieg am Ostermontag war ein wichtiges Ausrufezeichen für die Hamburgerinnen, die in dieser Phase der Saison jedes Pünktchen für den Klassenerhalt benötigten.

Historische Einordnung

Die Saison 2009/10 war geprägt von der Dominanz der Roten Raben Vilsbiburg, die sich am Ende souverän die Deutsche Meisterschaft sicherten. Aachen spielte damals noch unter dem Namen Alemannia Aachen – die Umbenennung in Ladies in Black Aachen erfolgte erst später. Auch Hamburg firmierte unter dem Namen VT Aurubis Hamburg, benannt nach dem damaligen Hauptsponsor Aurubis (heute ETV Hamburg).

Trainer Stefan Falter stand bei Aachen vor einer Herkulesaufgabe: Mit einem begrenzten Budget und einem jungen Kader gegen die etablierten Größen der Liga wie Vilsbiburg, Schwerin oder Dresden zu bestehen. Der 3:2-Erfolg im Rückspiel gegen Hamburg (aus Aachener Sicht in der Saison 2010/11 mit einem 3:1-Erfolg revanchiert) zeigte, dass die Mannschaft durchaus mithalten konnte – auch wenn die Punkte am Ende zu selten auf Aachener Seite waren.

Fazit

Die Begegnung am Ostermontag 2010 war ein Paradebeispiel für die Enge und Spannung der 1. Volleyball-Bundesliga. Aachen kämpfte leidenschaftlich, Hamburg nutzte seine Erfahrung im entscheidenden Moment. Für die neutralen Zuschauer war es ein Fest – fünf Sätze voller Emotionen, Klasse und Dramatik.

Rivalität seit 2009

Aachen W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 15

Aachen W und Hamburg W trafen 15 Mal aufeinander — Aachen W gewann 8 Mal, Hamburg W 7 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Aachen W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 57 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.80 pro Spiel (29 für die Heimmannschaft, 28 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (60%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2016.

8
Siege
Unentschieden
0
·
Hamburg W
7
Siege
Tore gesamt
57 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
9/15 · 60%
Über 2,5
15/15 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

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