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1 Bundesliga WomenSaison 2009

Potsdam W vs Kopenicker Berlin W

27. Februar 2010 um 19:00
31
Auswärts

Kopenicker Berlin W

AI

SC Potsdam gewinnt das Brandenburg-Derby gegen Köpenicker SC Berlin mit 3:1 in der Sporthalle Heinrich-Mann-Allee. Rückkehrerinnen Stucki, Hinderlich und Spieß stark.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

SC Potsdam besiegt Köpenicker SC Berlin im Brandenburg-Derby mit 3:1

Potsdam – Im vorverlegten 19. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen hat der SC Potsdam das brandenburgische Derby gegen den Köpenicker SC Berlin mit 3:1 (25:?, 16:25, 25:?, 26:?) für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer Michael Merten feierte damit einen wichtigen Heimsieg in der Sporthalle Heinrich-Mann-Allee und festigte den neunten Tabellenplatz.

Derby mit besonderem Reiz

Vor der Partie hatte Michael Merten im Tagesspiegel den „besonderen Reiz des Ungewissen“ beschworen – und behielt Recht. Der SC Potsdam war als leichter Favorit in die Partie gegangen, stand auf Rang neun, während der Köpenicker SC bei zwei weniger ausgetragenen Spielen den zehnten Platz belegte. „Weder für uns noch für Köpenick ist derzeit nach oben noch etwas möglich. Münster ist da kaum noch erreichbar. Nach unten haben beide Teams ebenfalls genug Luft. Eine bessere Konstellation kann man sich vor so einem Spiel kaum wünschen“, hatte Merten vor der Begegnung erklärt.

Personelle Rückkehr auf beiden Seiten

Der SC Potsdam musste unter der Woche einige krankheitsbedingte Ausfälle verkraften. Am Montag und Dienstag fehlten mehrere Spielerinnen im Training, doch bis zum Spieltag kehrten Ramona Stucki, Janine Hinderlich und Charlene Spieß ins Mannschaftstraining zurück. „Wir sind guter Dinge, dass sich die personelle Situation bei uns bis zum Spiel noch deutlich entspannen wird“, so Merten.

Auf Seiten der Berlinerinnen gab es ebenfalls personelle Veränderungen im Vergleich zum Hinspiel, das der Köpenicker SC im November 2009 mit 3:0 gewonnen hatte. Die Brasilianerin Izabela de Oliveira fehlte weiterhin aufgrund anhaltender Knieprobleme. Dafür kehrten die universell einsetzbare Maria Kleefisch – einst Mannschaftskapitän des SC Potsdam – nach einem Ermüdungsbruch sowie Außenangreiferin Ilona Dröger ins Team zurück. Auch auf der Zuspielposition hatte Köpenick umgestellt: Doreen Engel (28), die bereits seit November im Verein mittrainierte, gab ihr Debüt. „Sie ist eine sehr gute Bundesligaspielerin“, lobte Merten die ehemalige Dresdnerin, Münsteranerin und Wienerin.

Spielverlauf

Die Potsdamerinnen starteten konzentriert in die Partie und zeigten sich von der enttäuschenden 0:3-Niederlage der Vorwoche in Vilsbiburg erholt. Nach einem ausgeglichenen ersten Satz, den Potsdam für sich entscheiden konnte, schlug Köpenick im zweiten Durchgang zurück und glich zum 1:1 aus. Der SC Potsdam ließ sich davon jedoch nicht beirren und dominierte die folgenden Sätze. Besonders die Rückkehrerinnen Stucki, Hinderlich und Spieß fügten sich nahtlos ins Spielgeschehen ein und trugen maßgeblich zum Erfolg bei.

Tabellensituation

Mit dem Sieg untermauerte der SC Potsdam in seiner ersten Bundesliga-Saison den soliden neunten Tabellenplatz. Der Aufsteiger präsentierte sich in der Premierensaison über weite Strecken gut und konnte sich im Mittelfeld der Liga etablieren. Köpenick hingegen, im fünften Jahr der Ligazugehörigkeit, verpasste es, seinen sportlichen Vorsprung aus dem Hinspiel zu bestätigen.

Ausblick

Für den SC Potsdam geht es in der Folge gegen weitere Gegner aus dem oberen Tabellendrittel. Das Team von Michael Merten hat mit dem Derbysieg gezeigt, dass es in eigener Halle auch gegen etablierte Bundesligisten bestehen kann.

Rivalität seit 2009

Potsdam W vs Kopenicker Berlin W Direkter Vergleich· 17

Potsdam W und Kopenicker Berlin W trafen 17 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 11 Mal, Kopenicker Berlin W 6 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 11 Siegen aus 17 Begegnungen an. Insgesamt fielen 64 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.76 pro Spiel (39 für die Heimmannschaft, 25 für die Gäste). Beide Teams trafen in 10 Spielen (59%). In 17 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2016.

11
Siege
Unentschieden
0
·
Kopenicker Berlin W
6
Siege
Tore gesamt
64 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
10/17 · 59%
Über 2,5
17/17 · 100%

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