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1 Bundesliga WomenSaison 2009

Vilsbiburg W vs Potsdam W

20. Februar 2010 um 20:00
Heim

Vilsbiburg W

30
Auswärts

Potsdam W

AI

Vilsbiburg besiegte Potsdam am 18. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2009/10 mit 3:0 (25:7, 25:12, 25:15) – ein 54-minütiger Kantersieg des späteren Meisters.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Vilsbiburg deklassiert Potsdam: 3:0-Kantersieg in der Vilsthalle

Vilsbiburg – Die Roten Raben Vilsbiburg haben am 18. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen ein eindrucksvolles Ausrufezeichen gesetzt. Vor 1.190 Zuschauern in der Vilsthalle deklassierte der Titelverteidiger den SC Potsdam mit 3:0 (25:7, 25:12, 25:15) und untermauerte damit seine Ambitionen auf die erneute Meisterschaft.

Satz für Satz: Vilsbiburgs Machtdemonstration

Die Partie dauerte gerade einmal 54 Minuten – und war bereits nach dem ersten Satz entschieden. Vilsbiburg ließ von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer das Parkett als Sieger verlassen würde.

Satz 1: 25:7 – Eine Ansage

Der erste Durchgang war eine einzige Demonstration der Stärke. Mit 8:2 und 16:5 zogen die Gastgeberinnen unaufhaltsam davon. Potsdam fand gegen das druckvolle Aufschlagspiel von Vilsbiburg kein Mittel. Die Annahme der Gäste brach komplett ein – nur 30 % positive Annahme bei 9 % perfekter Annahme. Am Ende stand ein vernichtendes 25:7 nach nur 16 Minuten.

Satz 2: 25:12 – Die Kontrolle bleibt

Auch im zweiten Satz änderte sich das Bild nicht. Vilsbiburg führte früh mit 8:3 und 16:7 und ließ Potsdam keine Chance. Lena Möllers dirigierte das Spiel der Roten Raben souverän, während die Angriffsreihe um Katja Wühler und Ioana Nemtanu ihre Überlegenheit ausspielte. 25:12 nach 19 Minuten – die Hausherrinnen waren auf dem Weg zu einem ungefährdeten Erfolg.

Satz 3: 25:15 – Souverän eingetütet

Potsdam stemmte sich im dritten Satz etwas mehr entgegen, hielt das Spiel zunächst offen. Doch nach dem 8:3 für Vilsbiburg war der Widerstand gebrochen. Mit 16:9 und 21:13 zogen die Roten Raben davon und machten den Deckel mit 25:15 nach 19 Minuten drauf. Schlussstand: 75:34 Punkte für Vilsbiburg.

Schlüsselspielerinnen der Partie

Katja Wühler war mit 12 Punkten die erfolgreichste Angreiferin auf dem Feld. Die Diagonalangreiferin überzeugte mit einer Angriffseffizienz von 67 % (10 von 15 Angriffen erfolgreich) und steuerte zudem zwei Aufschlagasse bei.

Ioana Nemtanu glänzte ebenfalls mit 12 Punkten, darunter 10 Breakpoints. Die Rumänin zeigte eine starke Leistung sowohl im Angriff (39 % Quote) als auch im Aufschlag.

Sheila Shaw und Loraine Henkel komplettierten das starke Vilsbiburger Angriffsspiel mit je 9 Punkten. Shaw erzielte zudem zwei direkte Aufschlagpunkte.

Lena Möllers – die Zuspielerin und spätere Nationalspielerin – wurde mit der Note 7,2 als beste Spielerin der Partie ausgezeichnet. Sie verteilte das Spiel klug und erzielte selbst drei Blockpunkte.

Auf Potsdamer Seite hatte Laura Weihenmaier mit 6 Punkten die meisten Erfolgserlebnisse, konnte dem Druck der Roten Raben aber ebenso wenig entgegensetzen wie Chantal Laboureur (4 Punkte).

Die Statistik spricht Bände

Der Vergleich der Teamstatistiken zeigt die krasse Überlegenheit der Hausherrinnen:

  • Angriff: Vilsbiburg 55 % Angriffseffizienz – Potsdam 31 %
  • Aufschlag: 10 Asse für Vilsbiburg – nur 1 Ass für Potsdam
  • Block: 12 Blockpunkte für Vilsbiburg – 3 für Potsdam
  • Breakpoints: 35:3 zugunsten der Roten Raben

Insgesamt gelangen Vilsbiburg 57 Punkte, während Potsdam bei 25 eigenen Punkten stehenblieb – eine Differenz von 41 Punkten.

Tabellensituation im Februar 2010

Vor diesem Spieltag rangierte Vilsbiburg mit 20:6 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz der 1. Bundesliga Frauen, hinter dem Schweriner SC (22:2) und dem 1. VC Wiesbaden (22:4). Potsdam stand mit 8:18 Punkten auf dem zehnten Rang.

Die Roten Raben sollten die Saison 2009/10 am Ende als Deutscher Meister abschließen – es war der zweite Meistertitel der Vereinsgeschichte nach 2008. Der SC Potsdam beendete die Saison auf dem zehnten Platz.

Historische Einordnung

Die Saison 2009/10 war eine der erfolgreichsten in der Geschichte der Roten Raben Vilsbiburg. Unter Cheftrainer Guillermo Carlos Gallardo zeigte das Team über die gesamte Spielzeit eine beeindruckende Konstanz. Der 3:0-Erfolg gegen Potsdam war einer der höchsten Siege der Saison – allen voran der 25:7-Satz ist bis heute einer der deutlichsten Satzergebnisse der Bundesliga-Geschichte.

Bemerkenswert: Keine Vilsbiburger Spielerin blieb unter 50 % Angriffseffizienz – ein seltenes Kunststück auf diesem Niveau. Die Annahme von Potsdam war mit 35 % positiver Annahme und nur 16 % perfekter Annahme völlig überfordert mit dem Aufschlagdruck der Gastgeberinnen.

Rivalität seit 2009

Vilsbiburg W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 37

Vilsbiburg W und Potsdam W trafen 37 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 14 Mal, Potsdam W 23 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 23 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 143 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.86 pro Spiel (68 für die Heimmannschaft, 75 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (57%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Potsdam W ist in den letzten 12 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

Vilsbiburg W
14
Siege
Unentschieden
0
·
23
Siege
Tore gesamt
143 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
21/37 · 57%
Über 2,5
37/37 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026