Sinsheim W
Hamburg W
VT Aurubis Hamburg gewinnt ein dramatisches Fünfsatz-Match gegen den SV Sinsheim mit 3:2 (15:25, 25:21, 25:18, 18:25, 15:11). Sinsheim führt nach einer starken Aufholjagd bereits 2:1, verliert aber die beiden letzten Sätze.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungHamburg startet furios
Die Gäste aus der Hansestadt erwischten den besseren Start und dominierten den ersten Satz nach Belieben. VT Aurubis Hamburg zeigte von Beginn an, warum das Team von Trainer Jean-Pierre Staelens in der oberen Tabellenhälfte mitmischte. Die Hamburgerinnen agierten druckvoll aus der Annahme heraus und ließen Sinsheim kaum Luft zum Atmen. Mit klaren 25:15 zogen die Norddeutschen davon – eine deutliche Ansage an den Aufsteiger.
Sinsheim kämpft sich zurück
Doch der SV Sinsheim, der als Aufsteiger in seine erste Bundesliga-Saison gegangen war, zeigte Moral. Die Mannschaft von Trainer Rudi Sonnenbichler steigerte sich im zweiten Durchgang erheblich. Plötzlich fand Sinsheim die Mittel, um das Hamburger Spiel zu stören und eigene Angriffe erfolgreich abzuschließen. Der zweite Satz ging mit 25:21 an die Gastgeberinnen – der Ausgleich war geschafft.
Den dritten Satz dominierte dann Sinsheim. Mit mutigen Aufschlägen und einer stabilen Blockarbeit setzten sich die Gastgeberinnen ab und gewannen mit 25:18. Nach einem 0:1-Satzrückstand führte der Außenseiter plötzlich mit 2:1 und war nur noch einen Satz vom Heimsieg entfernt.
Die Wende zugunsten Hamburgs
Doch VT Aurubis Hamburg fand zurück in die Partie. Im vierten Satz erhöhten die Gäste den Druck und ließen Sinsheim nicht mehr zur Entfaltung kommen. Mit 25:18 erzwangen die Hamburgerinnen den Tiebreak.
Der fünfte Satz gestaltete sich dann zur Nervenschlacht. Beide Teams schenkten sich nichts, doch am Ende behielt Hamburg die Oberhand und sicherte sich mit 15:11 den Satz- und damit den 3:2-Auswärtssieg. Nach 94:104 Gesamtpunkten hieß der Endstand 2:3.
Tabellenkontext
Für den SV Sinsheim, der als Aufsteiger in der Saison 2009/10 einen schweren Stand hatte und die Saison als Tabellenletzter beenden sollte, war die knappe Niederlage ein erneuter Beleg, dass das Team durchaus mithalten konnte. In der Hinrunde hatte Hamburg zu Hause noch klar mit 3:0 (27:25, 25:19, 25:21) gegen Sinsheim gewonnen. Nun war der Aufsteiger nah dran am ersten Punktgewinn gegen die Norddeutschen – letztlich fehlte das Quäntchen Glück in der Crunch-Phase.
VT Aurubis Hamburg unter der Leitung des belgischen Trainers Jean-Pierre Staelens festigte mit dem Sieg seine Position im Mittelfeld der Tabelle. Der Verein, der in jener Saison unter dem Namen VT Aurubis Hamburg antrat, sollte die Spielzeit auf einem soliden siebten Platz abschließen.
Ein Duell mit späteren Folgen
Das Aufeinandertreffen war der Auftakt einer intensiven Rivalität zwischen den beiden Teams. In den folgenden Jahren sollten Sinsheim und Hamburg noch mehrfach aufeinandertreffen – darunter ein denkwürdiges 2:3 im Januar 2011 in Hamburg, bei dem Sinsheim seinen ersten Sieg gegen die Hanseatinnen feierte. Ausgerechnet in der Saison 2011/12 gelang Sinsheim als envacom volleys ein 3:1-Heimerfolg gegen Hamburg.
Die Saison 2009/10 endete für Sinsheim mit dem Abstieg als Tabellenletzter – der Aufsteiger konnte sich in der Bundesliga nicht etablieren. Dennoch zeigte die Mannschaft in Spielen wie diesem, dass sie auf Augenhöhe mit den etablierten Teams kämpfen konnte.
Satzübersicht
| Satz | SV Sinsheim | VT Aurubis Hamburg |
|---|---|---|
| 1 | 15 | 25 |
| 2 | 25 | 21 |
| 3 | 25 | 18 |
| 4 | 18 | 25 |
| 5 | 11 | 15 |
| Gesamt | 2 | 3 |
Zuschauer: Sporthalle Wolfsgrube, Sinsheim Gesamtpunkte: 94:104 für VT Aurubis Hamburg
Rivalität seit 2009
Sinsheim W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 5
Sinsheim W und Hamburg W trafen 5 Mal aufeinander — Sinsheim W gewann 1 Mal, Hamburg W 4 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Hamburg W führt den Direktvergleich mit 4 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 19 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.80 pro Spiel (5 für die Heimmannschaft, 14 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (60%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Hamburg W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2011.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
