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13. Januar 2010 um 20:00
31
Auswärts

Sinsheim W

AI

Aachen W gewinnt Heimspiel gegen Sinsheim W mit 3:1 in der 1. Bundesliga Women 2009/10. Starke Annahme und Willenskraft sichern den dritten Saisonsieg vor 700 Fans.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Aachen W bezwingt Sinsheim W nach hartem Stück Arbeit mit 3:1

Die Volleyballerinnen der Alemannia Aachen haben am Mittwochabend einen wichtigen Heimsieg in der 1. Bundesliga Women eingefahren. Vor rund 700 Zuschauern in der Halle an der Neuköllner Straße besiegten die "Ladies in Black" den SV Sinsheim mit 3:1 und holten damit die Ligapunkte fünf und sechs.

Was zunächst als zähes Stück Arbeit begann, entwickelte sich im Verlauf der Partie zu einer sicheren Angelegenheit. Mit einer starken Annahmeleistung und einer gehörigen Portion Willenskraft sicherte sich das Team von Trainer Stefan Falter den dritten Saisonsieg – eine Genugtuung nach der knappen und unglücklichen Heimniederlage gegen Sonthofen im vorherigen Heimspiel.

Erste Sätze – Eine Abwehrschlacht auf Augenhöhe

In den ersten beiden Durchgängen war der Aachener Triumph keineswegs abzusehen. Die Gäste aus Sinsheim wussten das Aachener Spiel immer wieder zu stören und hielten ausgezeichnet dagegen. Besonders im zweiten Satz zeigte sich die Widerstandsfähigkeit der Sinsheimerinnen: Nach einer wahren Abwehrschlacht hatte sich Aachen eine 11:8-Führung erspielt, ehe eine Aufschlagserie von Alina Bondar den Grundstein für den Satzausgleich der Gäste legte.

Die Wende nach der Pause

Nach der zehnminütigen Satzpause kam Aachen dann wieder besser in Tritt. Das Team um Kapitänin Alexandra Preiß legte die im ersten Satz gezeigte Sicherheit wieder an den Tag und überzeugte mit Einsatz und Willensstärke. „Wir hatten auch etwas gut zu machen, ich denke, das hat man gesehen!“, zeigte sich Preiß nach dem Spiel erleichtert über den wichtigen Sieg.

Überragende Einzelleistungen

Anika Brinkmann, die zuvor beim strapaziösen Auswärtsspiel in Dresden gefehlt hatte, konnte ebenso wie Rita Liliom sowohl auf ihren Paradepositionen als auch in der Abwehr überzeugen. „Ich bin zufrieden“, sagte Aachens Nummer fünf nach der Partie, „so kann es weitergehen.“ Auch Anna Rönnbäck, in den ligaweiten Blockstatistiken Aachens Beste, stand felsenfest am Netz und konnte nebenbei mehrfach punkten.

Sinsheims Trainer Rudi Sonnenbichler zeigte sich nach der Partie anerkennend: „Aachen wollte den Sieg mehr.“

Entscheidung im vierten Satz

Der vierte Abschnitt geriet nach einem ausgeglichenen Beginn letztlich zur Kür für die immer sicherer auftretende Alemannia. Eine bärenstarke Aufschlagserie von Mareike Hindriksen legte den Grundstein für ein 25:15, das den „Ladies in Black“ nun etwas Sicherheit geben dürfte.

Tabellarische Einordnung

Für die Saison 2009/10 bedeutete dieser Sieg wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Aachen belegte am Saisonende den 12. Platz, während der Aufsteiger SV Sinsheim als 11. knapp die Klasse hielt. In der Rückserie revanchierte sich Sinsheim mit einem deutlichen 3:0-Heimsieg gegen Aachen. Der direkte Vergleich zwischen beiden Teams blieb eng: Von insgesamt fünf Aufeinandertreffen gewann Sinsheim drei, Aachen zwei.

Spielerinnen und Fans genossen den Moment gemeinsam – schwarz-gelbe Ekstase in der Halle an der Neuköllner Straße.

Rivalität seit 2010

Aachen W vs Sinsheim W Direkter Vergleich· 5

Aachen W und Sinsheim W trafen 5 Mal aufeinander — Aachen W gewann 2 Mal, Sinsheim W 3 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Sinsheim W führt den Direktvergleich mit 3 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 18 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.60 pro Spiel (9 für die Heimmannschaft, 9 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (40%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2011.

2
Siege
Unentschieden
0
·
Sinsheim W
3
Siege
Tore gesamt
18 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
2/5 · 40%
Über 2,5
5/5 · 100%

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