VC Wiesbaden besiegte die Roten Raben Vilsbiburg am 19. Dezember 2009 mit 3:2 in einem packenden Fünf-Satz-Match der 1. Bundesliga Frauen Saison 2009/10.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungEin Duell zweier Spitzenteams
Die Partie war der 10. Spieltag der Saison 2009/10 der 1. Bundesliga Frauen – einer Spielzeit, die für beide Vereine in die Geschichtsbücher eingehen sollte. Der VC Wiesbaden krönte die Saison mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft, dem bis heute größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Die Roten Raben Vilsbiburg, die 2008 bereits Deutscher Meister geworden waren und 2009 den DVV-Pokal gewonnen hatten, krönten die Saison 2009/10 ebenfalls mit dem Meistertitel.
Dementsprechend hochklassig war das Aufeinandertreffen an diesem Dezemberabend. Wiesbaden, das in jener Saison von einem eingespielten Kollektiv um Leistungsträgerinnen wie Steffi Lehmann, Nicole Fetting und Linda Dörendahl angeführt wurde, zeigte gegen den Favoriten aus Niederbayern eine charakterstarke Vorstellung.
Fünf Sätze voller Dramatik
Die Gastgeberinnen erwischten einen starken Start und gewannen die ersten beiden Durchgänge, mussten dann aber erleben, wie die Roten Raben um ihre Spitzenspielerinnen zurückkamen. Vilsbiburg, trainiert vom erfahrenen Coach, kämpfte sich Satz für Satz zurück in die Partie und glich zum 2:2 aus.
Im entscheidenden fünften Satz bewies der VCW dann die entscheidende Nervenstärke. Vor einer stimmungsvollen Kulisse in der hessischen Landeshauptstadt setzte sich das Heimteam am Ende mit 15:13 im Tiebreak durch und sicherte sich den zweiten Punkt.
Wegweisender Erfolg für den VCW
Der 3:2-Erfolg war mehr als nur zwei Punkte in der Tabelle. Er zeigte, dass der VC Wiesbaden in dieser Saison auch gegen die absoluten Top-Teams der Liga bestehen konnte. Die Mannschaft von Trainer Dirk Groß etablierte sich in der Spitzengruppe und legte den Grundstein für das Erreichen der Playoffs und die spätere Vizemeisterschaft.
In der Tabelle der Saison 2009/10 belegte der VC Wiesbaden am Ende den zweiten Platz hinter dem Dresdner SC, während die Roten Raben Vilsbiburg in den Playoffs den Meistertitel holten. Die Rivalität zwischen beiden Teams prägt bis heute die Volleyball-Bundesliga.
Historische Rivalität
Bis dato haben VC Wiesbaden und Vilsbiburg in 36 Pflichtspielen gegeneinander gespielt, mit einer nahezu ausgeglichenen Bilanz: Jeweils 18 Siege stehen zu Buche. Die Rivalität reicht bis ins Jahr 2010 zurück, als beide Teams regelmäßig um die Spitzenplätze der Liga kämpften. Keines der 36 Duelle endete torlos, in jeder Partie fielen mehr als 2,5 Tore – ein Beleg für die Offensivstärke beider Mannschaften.
Der 3:2-Sieg im Dezember 2009 bleibt ein besonderes Kapitel in dieser traditionsreichen Rivalität – ein hart erkämpfter Heimsieg, der den VCW auf dem Weg zur Vizemeisterschaft ein Stück voranbrachte.
Rivalität seit 2010
VC Wiesbaden W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 36
VC Wiesbaden W und Vilsbiburg W trafen 36 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 18 Mal, Vilsbiburg W 18 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Insgesamt fielen 140 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.89 pro Spiel (69 für die Heimmannschaft, 71 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (61%). In 36 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. VC Wiesbaden W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026