Vilsbiburg W
Sinsheim W
Vilsbiburg Women besiegte Sinsheim Women am 5. Dezember 2009 mit 3:0. Die Roten Raben dominierten die Partie von Beginn an und feierten einen souveränen Heimsieg in der 1. Bundesliga Frauen.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungKlarer Erfolg vor heimischer Kulisse
Die Roten Raben Vilsbiburg haben am 5. Dezember 2009 in der Ballsporthalle Vilsbiburg einen souveränen 3:0-Erfolg (77:55) gegen den Aufsteiger SV Sinsheim gefeiert. Vor den Augen der Kameras von spobox.tv, das die Partie live übertrug, ließ die Mannschaft von Trainer Guillermo Gallardo keinen Zweifel an der eigenen Stärke aufkommen und untermauerte damit ihre Ambitionen im Kampf um die Tabellenspitze der 1. Bundesliga Frauen.
Der Weg zum Meistertitel führt über Vilsbiburg
Die Saison 2009/10 war für die Roten Raben eine ganz besondere. Nach dem ersten Meistertitel 2008 hatte sich das Team aus der niederbayerischen Kleinstadt erneut als Spitzenmannschaft etabliert. Unter der Regie des charismatischen Argentiniers Guillermo Gallardo, der die Mannschaft mit seiner positiven Art und seinem menschlichen Umgang prägte, entwickelte sich Vilsbiburg zu einem ernsthaften Titelanwärter. Die Partie gegen Sinsheim war ein weiterer Baustein auf dem Weg, der schließlich im Mai 2010 mit dem Gewinn der zweiten deutschen Meisterschaft gekrönt werden sollte.
Der SV Sinsheim war als Aufsteiger in die Spielzeit gestartet und befand sich in der Findungsphase in der höchsten deutschen Spielklasse. Das Team aus dem Kraichgau, das 2009 noch in der 2. Bundesliga gespielt hatte, kämpfte in dieser Saison um den Klassenerhalt und suchte gegen den klar favorisierten Gegner aus Vilsbiburg nach Punkten.
Überzeugende Vorstellung der Raben
Vilsbiburg dominierte die Partie von Beginn an. Mit einer starken Aufschlagserie und einem gut organisierten Blocksystem setzte die Heimmannschaft die Gäste aus Sinsheim früh unter Druck. Das Zusammenspiel zwischen Zuspielerin Lena Möllers und den Angreiferinnen um Sheila Shaw, Katja Wühler und Ioana Nemtanu funktionierte reibungslos.
Besonders Diagonalangreiferin Sheila Shaw, die mit ihrer Erfahrung aus der US-amerikanischen College-Szene und der deutschen Bundesliga eine Schlüsselrolle im Vilsbiburger Spiel einnahm, überzeugte mit kraftvollen Angriffen. An ihrer Seite zeigte auch die junge Sarah Petrausch eine solide Leistung sowohl in der Annahme als auch im Angriff.
Libera Lenka Dürr, die von 2006 bis 2013 das Rückgrat der Vilsbiburger Annahme bildete, sorgte mit ihrer sicheren Ballannahme für die nötige Stabilität, um die schnellen Angriffskombinationen der Roten Raben aufziehen zu können. Die gebürtige Landsbergerin war zu diesem Zeitpunkt bereits eine der besten Libera der Liga und sollte später auch in der deutschen Nationalmannschaft ihre Klasse beweisen.
Sinsheim mit Gegenwehr, aber ohne Durchschlagskraft
Der SV Sinsheim bemühte sich, dagegenzuhalten, und zeigte vor allem in den ersten Phasen der Sätze ansatzweise Widerstand. Doch die physische Überlegenheit und die größere Erfahrung der Gastgeberinnen machten sich im Laufe der Sätze zunehmend bemerkbar. Vilsbiburg zog Satz für Satz davon und ließ den Gästen kaum eine Chance, ins Spiel zurückzufinden.
Mit insgesamt 77 gewonnenen Bällen gegenüber 55 auf Seiten der Sinsheimerinnen fiel das Endergebnis deutlich aus. Die drei Sätze gingen jeweils klar an die Hausherren, wobei die genauen Satzergebnisse aus den offiziellen Statistiken ersichtlich sind.
Live im TV: Neue mediale Präsenz
Die Partie wurde im Rahmen der Kooperation zwischen der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) und der GIP mbh live auf der Plattform spobox.tv übertragen. Die Saison 2009/10 markierte einen Meilenstein in der medialen Vermarktung des deutschen Frauen-Volleyballs: Rund 60 Spiele der 1. Bundesligen sowie Pokalwettbewerbe wurden damals mit höchsten technischen Standards produziert und einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Kommentatoren wie Frank Winkler und Karsten Linke sorgten für die fachkundige Begleitung der Übertragungen.
Ausblick: Vilsbiburg auf Meisterkurs
Der deutliche Sieg gegen Sinsheim war ein wichtiger Schritt für Vilsbiburg auf dem Weg zur Tabellenspitze. Die Roten Raben sammelten wichtige Punkte im Rennen um die Play-offs und untermauerten ihren Status als eines der Topteams der Liga. Am Ende der Saison sollten sie sich tatsächlich den Meistertitel sichern – mit 22 Siegen aus 26 Spielen und einer beeindruckenden Punkteausbeute von 44:8.
Für den SV Sinsheim ging der Kampf um den Klassenerhalt indes weiter. Die Mannschaft musste sich in der Rückrunde steigern, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu halten und die Klasse zu sichern.
Statistik (Zusammenfassung)
| Team | Sätze | Bälle |
|---|---|---|
| Rote Raben Vilsbiburg | 3 | 77 |
| SV Sinsheim | 0 | 55 |
Trainer Vilsbiburg: Guillermo Gallardo
Schlüsselspielerinnen Vilsbiburg: Sheila Shaw (Diagonal), Lena Möllers (Zuspiel), Lenka Dürr (Libera), Sarah Petrausch (Außenangriff), Katja Wühler (Außenangriff), Ioana Nemtanu (Mittelblock), Daniela Mapeli Lanner (Mittelblock)
Rivalität seit 2010
Vilsbiburg W vs Sinsheim W Direkter Vergleich· 5
Vilsbiburg W und Sinsheim W trafen 5 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 5 Mal, Sinsheim W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 18 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.60 pro Spiel (15 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (60%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Vilsbiburg W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2012.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
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