USA 7s W siegt 31:7 gegen Great Britain 7s W zum Auftakt der HSBC SVNS Bordeaux 2026. Su Adegoke und Erica Coulibaly mit je zwei Versuchen.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo verlief die Partie
Die USA übernahmen von der ersten Minute an die Kontrolle. Nach einem verlorenen Restart von Great Britain eroberte sich das Team von Head Coach Emilie Bydwell sofort die Feldposition. Kapitänin Kristi Kirshe dominierte am Ruck und erzwang einen frühen Turnover, den Su Adegoke mit einem eleganten Schritt zum ersten Versuch abschloss (5:0).
Nur wenige Augenblicke später war es erneut Kirshe, die einen Turnover gegen Sharni L'On erzwang. Die Vorlage erreichte abermals Adegoke, die mit ihrer Beschleunigung zum zweiten Mal durch die Abwehr brach (12:0).
Great Britain fand jedoch eine Antwort. Katie Sheliker tanzte sich auf dem Außenbahn durch die US-Verteidigung und legte quer auf Shona Stephenson, die den Anschlussversuch legte (12:7).
Doch kurz vor der Halbzeitpause schlug die USA zurück: Kayla Konietzko setzte sich mit einem Stutter-Step durch, nahm einen harten Treffer in Kauf und legte zu Erica Coulibaly ab, die zum 19:7-Pausenstand durchbrach.
In der zweiten Hälfte ließen die USA keinen einzigen Versuch mehr zu. Zunächst war es erneut Coulibaly, die nach einem Vorstoß von Sammy Sullivan den Ball erhielt und an Ellie Boatman vorbei zum zweiten Mal ablegte (26:7).
Den Schlusspunkt setzte Ariana Ramsey, Nominierte für die World Rugby Spielerin des Jahres. Mit einem Dummy und einem explosiven Antritt ließ sie die gesamte GB-Defensive stehen und sprintete zum 31:7-Endstand.
Der Wendepunkt
Bereits die ersten drei Minuten gaben die Richtung vor. Zwei US-Versuche in rascher Folge durch Adegoke zwangen Great Britain in den Dauerrückstand. Obwohl die Britinnen durch Stephenson verkürzen konnten, sorgte Coulibalys Versuch unmittelbar vor der Halbzeit für die psychologisch entscheidende 12-Punkte-Führung. Nach der Pause fiel Great Britain auseinander – eine Rote Karte wegen Foulspiels besiegelte das Schicksal.
Die Schlüsselspielerinnen
Su Adegoke – Die Flügelfrau eröffnete das Spiel mit zwei frühen Versuchen und demonstrierte ihre tödliche Abschlussstärke. Sie knüpfte nahtlos an ihre Form aus der Vorwoche in Valladolid an.
Erica Coulibaly – Mit zwei Versuchen, darunter dem wichtigen Treffer vor der Pause, war sie die zweite zentrale Angriffswaffe der USA.
Kristi Kirshe (C) – Die Kapitänin setzte mit dominanten Tackles und Ballgewinnen die defensive Messlatte. Ihr Turnover gegen Sharni L'On leitete den zweiten Versuch ein.
Ariana Ramsey – Von der Bank kommend, veränderte sie das Spiel sofort. Ihr Soloversuch zum 31:7 unterstrich ihre Nominierung für die World Rugby Awards.
Spielerin des Spiels: Su Adegoke
Statistiken im Kontext
Die USA setzten 31 Punkte bei fünf erzielten Versuchen – ein Effektivitätswert, der den Druck widerspiegelt, den sie über die gesamten 14 Minuten aufrechterhielten. Great Britain blieb bei einem Versuch und einem verwerteten Kick. Entscheidend war die US-Defensive in der zweiten Hälfte, die keinen einzigen Punkt mehr zuließ. Zwei Konversionen von Kayla Canett und eine von Tahna Wilfley rundeten das offensive Bild ab.
Was das Ergebnis bedeutet
Für die USA war der Auftaktsieg in der Gruppenphase (Pool C) der erste Schritt zu einer erfolgreichen Turnierwoche, die sie bis ins Halbfinale und schließlich auf den vierten Platz führte. Head Coach Emilie Bydwell hatte vor dem Turnier betont, dass das Team 36 Punkte aus den beiden Schlussturnieren anstrebte – am Ende standen 34.
Great Britain hingegen kassierte die 35. Niederlage in Serie und stand zu diesem Zeitpunkt am Tabellenende der HSBC SVNS 2. Die Britinnen blieben in Bordeaux chancenlos.
Fazit
Die USA legten einen Traumstart in Bordeaux hin – physisch dominant, taktisch diszipliniert und mit Adegoke in Topform. Für Great Britain war es eine weitere schmerzhafte Lektion in einer Saison, die von Konstanzproblemen geprägt war.
Rivalität seit 2021
USA 7s W vs Great Britain 7s W Direkter Vergleich· 19
USA 7s W und Great Britain 7s W trafen 19 Mal aufeinander — USA 7s W gewann 13 Mal, Great Britain 7s W 6 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2021 zurück. USA 7s W führt den Direktvergleich mit 13 Siegen aus 19 Begegnungen an. Insgesamt fielen 714 Tore in diesen Partien, im Schnitt 37.58 pro Spiel (403 für die Heimmannschaft, 311 für die Gäste). Beide Teams trafen in 19 Spielen (100%). In 19 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. USA 7s W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 49–14 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 26. Juni 2026
