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Sevens World Series FranceSaison 2026

New Zealand 7s vs France 7s

5. Juni 2026 um 15:28
2621
Auswärts

France 7s

AI

Neuseeland 7s besiegte Frankreich 7s 26:21 im Gruppenauftakt des HSBC SVNS Bordeaux 2026. Roderick Solo erzielte den Siegversuch in der Schlusssekunde.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Neuseeland 7s entreisst Frankreich 7s den Sieg in letzter Sekunde – 26:21 in der Gruppenphase von Bordeaux

Roderick Solo erlöste die All Blacks Sevens mit dem letzten Spielzug des Spiels: Neuseeland drehte einen Zwei-Versuche-Rückstand in der zweiten Halbzeit und besiegte Gastgeber Frankreich 7s mit 26:21 (Halbzeit 12:14) im Eröffnungsspiel der Gruppe C des HSBC SVNS Bordeaux 2026. Die Partie im Stade de Bordeaux am 5. Juni 2026 war der emotionale Höhepunkt des ersten Tages im dritten und finalen Turnier der World Championship Series.

So lief das Spiel

Frankreich startete furios. Bereits in der ersten Minute durchbrach Antoine Zeghdar mit einem kraftvollen Lauf die neuseeländische Abwehr und legte den ersten Versuch – Paulin Riva erhöhte zum 7:0. Die Gastgeber spielten vor heimischem Publikum mit breiter Brust.

Dann der Wendepunkt der ersten Hälfte: Jordan Sepho (Frankreich) sah die Gelbe Karte (7:6-Unterzahl). Neuseeland schlug sofort zu. Ngarohi McGarvey-Black nutzte die numerische Überlegenheit und erzielte zwei Versuche innerhalb von drei Minuten – in der 3. und 5. Minute – und brachte die All Blacks mit 10:7 in Führung.

Frankreich kämpfte sich zurück. Celian Pouzelgues tanzte sich mit schnellen Schritten durch die Deckung und glich zum 12:12 aus. Rayan Rebbadj verwandelte, Frankreich führte 14:12 zur Pause.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Gregoire Arfeuil auf 21:12 – Frankreich schien die Kontrolle übernommen zu haben. Die tobende Kulisse von Bordeaux roch eine Sensation.

Dann kam die neuseeländische Aufholjagd. Rob Rush erzwang sich in der 12. Minute den Weg durch die französische Abwehr, Akuila Rokolisoa traf die schwierige Erhöhung – 21:19.

Die Schlussminute: Frankreich verteidigte mit aller Kraft. Ein Pass hinter McGarvey-Black landete fast im Aus, doch Neuseeland behielt die Ruhe. Der Ball wanderte über Regan Ware und Sione Molia zu Roderick Solo. Mit einem Lauf durch die letzte Lücke legte Solo den entscheidenden Versuch. McGarvey-Black verwandelte vom Seitenaus – 26:21. Schlusspfiff.

Der Wendepunkt

Die Gelbe Karte gegen Jordan Sepho in der 2. Minute war taktisch der entscheidende Einschnitt. Frankreich musste sechs Minuten zu sechst spielen – Neuseeland erzielte in dieser Phase zehn Punkte und übernahm die Kontrolle über das Spieltempo. Dass Frankreich sich trotzdem auf 21:12 absetzte, spricht für deren Moral – doch die Energie, die das Unterzahlspiel kostete, fehlte in den letzten zwei Minuten, als die All Blacks die entscheidenden Lücken fanden.

Schlüsselspieler

Roderick Solo (Neuseeland) – Der entscheidende Versuch in der Schlusssekunde machte ihn zum Matchwinner. Solo zeigte auch in der Defensive Präsenz mit wichtigen Tackles.

Ngarohi McGarvey-Black (Neuseeland) – Zwei Versuche in der ersten Hälfte und die spielentscheidende Erhöhung vom Seitenaus. Er war der Dreh- und Angelpunkt im neuseeländischen Angriffsspiel.

Antoine Zeghdar (Frankreich) – Eröffnete das Spiel mit einem kraftvollen Sololauf und war über die gesamte Partie eine ständige Bedrohung.

Celian Pouzelgues (Frankreich) – Der 22-Jährige legte mit einem sehenswerten Lauf den Ausgleich zum 12:12 und war stets gefährlich am Ball.

Die Zahlen – interpretiert

Neuseeland dominierte den Ballbesitz mit 56 % (82 % in den letzten zehn Minuten). Frankreich erzielte trotz weniger Ballbesitz mehr Gesamtmeter (251 zu 244) und mehr Durchbrüche (3 Clean Breaks) – ein Zeichen für die Gefahr ihrer Konterangriffe. Die vier Strafen gegen Frankreich (Neuseeland: eine) kosteten wertvolle Feldposition in der Schlussphase. Neuseeland traf 24 Tackles bei 8 verpassten, Frankreich 16 bei 12 verpassten – die Abwehr der All Blacks hielt unter Druck.

Quelle der Spielstatistiken: rugby.com.au Match Centre (Opta-Daten)

Was es bedeutet

Neuseeland übernahm mit dem Sieg die Tabellenführung in Gruppe C und zog später mit einem 33:7 gegen Deutschland souverän ins Viertelfinale ein (Stand: 5. Juni 2026). Die All Blacks blieben das gesamte Turnier ungeschlagen, bis sie im Finale auf Frankreich trafen – dort revanchierten sich die Gastgeber mit einem 14:5-Sieg.

Frankreich rutschte nach der Auftaktniederlage auf den dritten Platz der Gruppe C. Ein späterer 22:14-Sieg gegen Argentinien sicherte den Franzosen ebenfalls das Viertelfinale. Als Siebter der Gesamtwertung vor dem Turnier kämpften sie um einen Platz unter den ersten Acht für die nächste SVNS-Saison.

Fazit

Ein Klassiker der Siebener-Rugby-Geschichte: Neuseeland zeigte die für die All Blacks Sevens typische Fähigkeit, ein Spiel in den letzten zwei Minuten zu drehen. Frankreich bewies über weite Strecken, dass es auf Augenhöhe spielen kann – doch die Gelbe Karte und die fehlende Disziplin in der Schlussphase kosteten den Sieg.

Rivalität seit 2011

New Zealand 7s vs France 7s Direkter Vergleich· 45

New Zealand 7s und France 7s trafen 45 Mal aufeinander — New Zealand 7s gewann 36 Mal, France 7s 9 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. New Zealand 7s führt den Direktvergleich mit 36 Siegen aus 45 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1662 Tore in diesen Partien, im Schnitt 36.93 pro Spiel (1114 für die Heimmannschaft, 548 für die Gäste). Beide Teams trafen in 37 Spielen (82%). In 45 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 66–0 im Jahr 2012.

Unentschieden
0
·
9
Siege
Tore gesamt
1662 · 36.9/Spiel
Beide getroffen
37/45 · 82%
Über 2,5
45/45 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 26. Juni 2026