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Sevens World Series Women FranceSaison 2026

Canada 7s W vs New Zealand 7s W

7. Juni 2026 um 12:30
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Georgia Miller erzielte in der Schlusssekunde den Siegversuch — Neuseeland gewinnt 19:17 gegen Kanada im dramatischen Halbfinale der HSBC SVNS Bordeaux 2026.

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KI-Zusammenfassung

Georgia Miller bricht Kanada mit letztem Spielzug das Herz — Neuseeland gewinnt 19:17 im Halbfinale der HSBC SVNS Bordeaux 2026

Georgia Miller erzielte in der allerletzten Sekunde den entscheidenden Versuch und verwandelte das Halbfinale der HSBC SVNS Bordeaux 2026 in einer dramatischen Wende. Kanada führte 17:12, kassierte in der Schlusssekunde jedoch eine Straftat — Neuseeland nutzte die letzte Chance eiskalt und gewann 19:17.

So verlief die Partie

Kanada erwischte einen Traumstart. Manaia Nuku von Neuseeland sah bereits in der ersten Minute die Gelbe Karte (Handspiel, um einen kanadischen Versuch zu verhindern), und Kanada nutzte die numerische Überlegenheit sofort. Savannah Bauder erzielte ihren vierten Versuch des Turniers in Bordeaux, Charity Williams legte ihren siebten Versuch des Wochenendes nach — 10:0 für Kanada nach nicht einmal drei Minuten.

Doch die Black Ferns schlugen zurück. Noch während Nukus Zeitstrafe lief, kämpfte sich Neuseeland ins Spiel. Theresa Ieremia, die erfahrene Kapitänin, profitierte von einem Abspiel Georgia Millers und erzielte den ersten neuseeländischen Versuch. Portia Ngano folgte mit einem weiteren Versuch vor der Halbzeit, und Neuseeland ging mit 12:10 in Führung.

In der zweiten Hälfte zeigte Kanada erneut seine Klasse. Breanne Nicholas durchbrach die neuseeländische Abwehr und legte quer zu Charity Williams, die ihren achten Versuch des Wochenendes erzielte — 17:12 für Kanada bei 3:16 Minuten auf der Uhr.

Der entscheidende Moment

Kanada kontrollierte das Spiel in der Schlussphase und hatte den Ball in der Hand. Dann kam es zur entscheidenden Szene: Kanada wurde wegen einer Straftat gepfiffen, Neuseeland bekam einen letzten Angriff. Die Black Ferns traten den Freistoß schnell, fanden eine Lücke in der kanadischen Abwehr, und Georgia Miller tauchte unter den Pfosten zum entscheidenden Versuch ab. Die anschließende Erhöhung zum 19:17 ließ den Kanadierinnen nur noch den Ankick — die Schlusssirene ertönte.

Die Schlüsselspielerinnen

Georgia Miller (Neuseeland) war die Spielerin des Spiels. Neben ihrer entscheidenden Schlussaktion war sie auch am ersten Versuch von Ieremia mit einem kraftvollen Durchbruch beteiligt. Sie setzte ihre Dominanz in der gesamten Serie fort und kam mit 53 Saisonversuchen auf dem Niveau von Michaela Brakes neuseeländischem Rekord.

Charity Williams (Kanada) war mit zwei Versuchen (Nummer 7 und 8 am Wochenende) erneut die herausragende Angriffsspielerin Kanadas. Insgesamt erzielte sie in Bordeaux 10 Versuche — die beste Leistung einer kanadischen Spielerin in einem einzelnen Turnier der Serie.

Savannah Bauder (Kanada) erzielte ihren vierten Versuch in Bordeaux und erwies sich als die Entdeckung des Turniers für Kanada. Ihre Dynamik und ihr Abschlussvermögen waren ein zentraler Faktor für Kanadas starke Leistung.

Breanne Nicholas (Kanada) zeigte mit ihrem entscheidenden Durchbruch und Abspiel zu Williams in der 11. Minute ein herausragendes Spielverständnis — der Schlüsselmoment, der Kanada zwischenzeitlich in Führung brachte.

Die Zahlen — interpretiert

Der Spielverlauf zeigt ein Muster, das in der Statistik nicht direkt ablesbar ist: Kanada dominierte die erste Hälfte phasenweise, insbesondere in numerischer Überlegenheit. Die Gelbe Karte für Nuku in der 1. Minute war der entscheidende Momentumwechsel — Kanada erzielte zwei Versuche in dieser Phase (10 Punkte), während Neuseeland nur einen Versuch während der Unterzahl zuließ.

Neuseelands Comeback-Fähigkeit war bemerkenswert: Nach dem 0:10-Rückstand drehten sie das Spiel noch vor der Pause. Kanadas 17:12-Führung in der 11. Minute schien das Spiel zu entscheiden, doch Neuseelands Erfahrung in Drucksituationen — insbesondere durch Georgia Miller — war am Ende der entscheidende Faktor.

Was das Ergebnis bedeutet

Kanada ließ sich von diesem herben Rückschlag nicht brechen. Im Spiel um Platz 3 besiegte das Team die USA mit 21:19 und sicherte sich die Bronzemedaille. Damit verbesserte sich Kanada in der Gesamtwertung der HSBC SVNS World Championship 2026 auf den dritten Platz — hinter Australien (Weltmeister) und Neuseeland — und übertraf damit Frankreich und die USA.

„Wir sind wirklich stolz", sagte Cheftrainer Jocelyn Barrieau nach dem Bronzespiel. „Das ist eine Gruppe, die sich am dritten Tag zurückgekämpft hat — etwas, das uns in diesem Jahr zuvor nicht gelungen ist." Nach der Halbfinalniederlage habe Kapitänin Florence Symonds das Team zusammengerufen: „Wir schaffen das, weil wir füreinander da sind."

Neuseeland traf im Finale auf Australien. Kanada beendete die Saison mit dem dritten Platz in der Weltmeisterschaft — der besten Platzierung der Saison.

Fazit

Ein Halbfinale, das alles bot: Kanada dominierte phasenweise, Neuseeland zeigte seine Klasse in den entscheidenden Momenten. Georgia Millers letzter Versuch war eine kalte Dusche für das kanadische Team, das einen Siebener-Sieg in der Tasche zu haben schien. Doch im Siebener-Rugby zählt jeder einzelne Moment — und Neuseeland zeigte einmal mehr, warum es zu den besten Teams der Welt gehört.

Rivalität seit 2017

Canada 7s W vs New Zealand 7s W Direkter Vergleich· 33

Canada 7s W und New Zealand 7s W trafen 33 Mal aufeinander — Canada 7s W gewann 1 Mal, New Zealand 7s W 32 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2017 zurück. New Zealand 7s W führt den Direktvergleich mit 32 Siegen aus 33 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1207 Tore in diesen Partien, im Schnitt 36.58 pro Spiel (304 für die Heimmannschaft, 903 für die Gäste). Beide Teams trafen in 29 Spielen (88%). In 33 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. New Zealand 7s W ist in den letzten 7 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 50–14 im Jahr 2026.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
1207 · 36.6/Spiel
Beide getroffen
29/33 · 88%
Über 2,5
33/33 · 100%

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API-Daten: 26. Juni 2026