Neuseeland besiegte Argentinien 24-21 im entscheidenden Pool-C-Spiel der HSBC SVNS Bordeaux 2026. Akuila Rokolisoa erzielte zwei Versuche für die All Blacks Sevens und verhinderte das Pumas-Viertelfinale.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungNew Zealand 7s schlägt Argentinien 7s 24-21: All Blacks Sevens verhindern Pumas-Viertelfinale in Bordeaux
Mit einem 24-21-Sieg im finalen Pool-C-Spiel beim HSBC SVNS Bordeaux 2026 am 6. Juni beendete Neuseeland die Titelhoffnungen Argentiniens – und bescherte Südafrika gleichzeitig die vorzeitige World-Championship-Krone.
Akuila Rokolisoa erzielte zwei Versuche für die All Blacks Sevens, die zur Halbzeit mit 17-7 führten und einen wütenden Aufholversuch der Pumas in der zweiten Hälfte abwehrten. Der Sieg katapultierte Neuseeland ins Cup-Viertelfinale, während Argentinien aus den Top Acht ausschied und das Turnier auf Platz 9 beendete.
So lief die Partie
Roderick Solo brauchte nur Sekunden, um den Torreigen zu eröffnen. Der Neuseeländer umkurvte die argentinische Abwehr und touchdownete bereits in der ersten Minute. Rokolisoa erhöhte per Conversion auf 7-0.
Doch Argentinien schlug postwendend zurück. Marcos Moneta, der Superstar der Pumas, durchbrach die neuseeländische Abwehr auf der Höhe der Mittellinie und sprintete unhaltbar unter den Pfosten hindurch – sein fünfter Versuch des Wochenendes. Santiago Vera Feld glich per Conversion zum 7-7 aus.
Sione Molia brachte Neuseeland mit einem kraftvollen Finish wieder in Führung, und Rokolisoa legte kurz vor der Pause einen zweiten Versuch nach, um den Halbzeitstand auf 17-7 auszubauen – sein insgesamt 109. Versuch im Sevens-Spiel.
Die zweite Halbzeit begann dramatisch. Eine Gelbe Karte gegen Neuseeland reduzierte die All Blacks auf sechs Spieler. Argentinien nutzte die Überzahl sofort: Ein absichtliches Foulspiel der Neuseeländer verhinderte einen sicheren Versuch – der Schiedsrichter entschied auf Penalty Try. Mit 17-14 war der Abstand auf drei Punkte geschrumpft.
Der Wendepunkt
In Unterzahl bewies Neuseeland seine Klasse. Rokolisoa tanzte sich mit einer genauen Fußarbeit durch die argentinische Defensive und erzielte seinen zweiten Versuch des Spiels – trotz numerischer Unterlegenheit. Er erhöhte selbst zum 24-14 und stellte den Zehn-Punkte-Vorsprung wieder her.
"Ein wenig Beinarbeit, und er lässt Argentiniens Verteidiger nach Schatten greifen", feierte der Kommentator auf World Rugby die Szene.
Doch Argentinien gab sich nicht geschlagen. Luciano Arrieta fand in der Schlussphase eine Lücke und verkürzte auf 24-21. Die anschließende Conversion von Vera Feld hielt die Pumas innerhalb eines verwandelten Versuchs. In den letzten dramatischen Sekunden wehrte Neuseeland den letzten Angriff der Pumas ab und sicherte sich den Sieg.
Schlüsselspieler
Akuila Rokolisoa (Neuseeland 7s) – Zwei Versuche und eine Conversion in einer spielentscheidenden Leistung. Seine Beinarbeit in der zweiten Hälfte, insbesondere in Unterzahl, war der Gamechanger. Er wurde verdient zum Spieler des Spiels gekürt.
Marcos Moneta (Argentinien 7s) – Der Pumas-Superstar erzielte seinen fünften Versuch des Wochenendes mit einem atemberaubenden Solo-Lauf von der Mittellinie. Er nutzte eine Lücke in der All-Blacks-Verteidigung, die nur er sehen konnte.
Santiago Vera Feld (Argentinien 7s) – Fehlerfrei vom Abschlag: zwei Conversions aus zwei Versuchen. Er hielt Argentinien mit seinem präzisen Kickspiel stets in Schlagdistanz.
By the Numbers – interpretiert
Neuseelands Ballbesitzvorteil (54 %) und die deutlich höhere Passanzahl (43 zu 26) spiegeln ihre Kontrolle über das Spieltempo wider. Entscheidend war das Gedränge: Die All Blacks gewannen alle 13 eigenen Räume (100 % Quote), Argentinien nur 77 % (7 von 9). Die Disziplin der Pumas offenbarte sich in fünf verursachten Ballverlusten (NZ: einer). Die Gelbe Karte gegen Neuseeland führte zwar zum Penalty Try, doch die All Blacks steckten die Unterzahl beeindruckend weg und erzielten in dieser Phase ihren wichtigsten Versuch.
Was das Ergebnis bedeutet
Der Sieg schickte Neuseeland als Gruppensieger der Pool C ins Cup-Viertelfinale, wo Großbritannien mit 24-5 besiegt wurde, bevor im Goldmedaillen-Spiel gegen Frankreich (26-0) Schluss war. Für Argentinien bedeutete die Niederlage das Aus in der Vorrunde – die Pumas beendeten das Turnier nach einem 26-17-Sieg über Uruguay im Spiel um Platz 9.
Die Niederlage Argentiniens hatte zudem historische Konsequenzen: Südafrika, das sich als einer der beiden besten Gruppendritten für das Viertelfinale qualifiziert hatte und Fiji mit 14-12 besiegte, konnte nicht mehr von der Spitze der World-Championship-Wertung verdrängt werden. Die Blitzboks sind damit vorzeitig HSBC SVNS World Champion 2026.
Fazit
Neuseeland lieferte, als es darauf ankam, und bewies in einer entscheidenden Gelb-Karten-Phase die Ruhe, um ein gefährliches Argentinien auszuschalten. Rokolisoas Doppelpack war der Unterschied zwischen einem souveränen Sieg und einem Nervenkrimi. Doch die All Blacks Sevens werden wissen, dass sie die Pumas gleich zweimal zurück ins Spiel ließen – eine Schwäche, die ihnen im Finale gegen Frankreich letztlich zum Verhängnis wurde.
Rivalität seit 2012
Argentina 7s vs New Zealand 7s Direkter Vergleich· 50
Argentina 7s und New Zealand 7s trafen 50 Mal aufeinander — Argentina 7s gewann 15 Mal, New Zealand 7s 34 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2012 zurück. New Zealand 7s führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1834 Tore in diesen Partien, im Schnitt 36.68 pro Spiel (752 für die Heimmannschaft, 1082 für die Gäste). Beide Teams trafen in 45 Spielen (90%). In 50 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 31–28 im Jahr 2022.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 26. Juni 2026
