Great Britain 7s besiegte Kenya 7s mit 14:5 im letzten Poolspiel des HSBC SVNS Bordeaux 2026. Zwei Versuche von Kerr und Lloyd-Gilmour sicherten den Viertelfinal-Einzug.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungGreat Britain 7s besiegt Kenya 7s mit 14:5 – Kerr und Lloyd-Gilmour ebnen den Weg ins Viertelfinale
Great Britain 7s sicherte sich mit einem 14:5 (14:0)-Sieg über Kenya 7s am 6. Juni 2026 im Stade de Bordeaux den Einzug ins Cup-Viertelfinale des HSBC SVNS Bordeaux 2026. Zwei Versuche von Charlton Kerr und Finley Lloyd-Gilmour in der ersten Halbzeit besiegelten Kenyas dritte Niederlage im dritten Pool-A-Spiel.
So verlief die Partie
In einer physisch geführten Begegnung kontrollierte Great Britain von Beginn an die Partie. Kapitän Charlton Kerr eröffnete den Torreigen mit einem kraftvollen Lauf – sein Versuch brachte GB früh in Führung. Kurz vor der Halbzeitpause schlug Rookie-of-the-Year-Kandidat Finley Lloyd-Gilmour zu: Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte sprintete er über das gesamte Feld und legte den zweiten Versuch nach. Beide Versuche wurden erfolgreich erhöht, sodass Great Britain mit einem komfortablen 14:0 in die Pause ging.
Kenia hatte in der ersten Hälfte Schwierigkeiten, offensiv Akzente zu setzen. Die britische Defensivlinie stand kompakt und ließ den "Shujaa" kaum Räume.
Erst in den Schlussminuten der zweiten Halbzeit gelang Kenia der Ehrenversuch: Patrick Odongo Okong'o tankte sich über die Linie und verkürzte auf 5:14. Die anschließende Erhöhung misslang jedoch, sodass es beim Neun-Punkte-Rückstand blieb.
Der Wendepunkt
Der kurze Doppelschlag von Kerr und Lloyd-Gilmour kurz vor der Pause brach den Widerstand Kenias. Besonders Lloyd-Gilmours Versuch – ein klassischer "Poacher-Versuch" nach einem Ballgewinn – entstand gegen den Spielverlauf und gab GB die nötige Sicherheit für die zweite Hälfte. Kenia kam nach dem Seitenwechsel zwar mit mehr Druck aus der Kabine, fand aber gegen die disziplinierte britische Defensive kein Durchkommen.
Die Schlüsselspieler
Charlton Kerr (Great Britain 7s) – Der Kapitän ging mit seiner ganzen Erfahrung voran. Sein früher Versuch legte den Grundstein, seine Führungsqualitäten in der Defensive hielten Kenia auf Distanz.
Finley Lloyd-Gilmour (Great Britain 7s) – Der Rookie-of-the-Year-Kandidat krönte eine starke Turnierleistung mit einem entscheidenden Solo-Versuch. Seine Balleroberung und der anschließende Sprint über 60 Meter waren der spielentscheidende Moment.
Patrick Odongo Okong'o (Kenya 7s) – Der quirlige Läufer war Kenias gefährlichste Waffe. Sein Ehrentreffer in der Schlussphase war die einzige offensive Pointe der Shujaa in diesem Spiel. Er kämpfte sich trotz einer Blessur zurück aufs Feld.
Die entscheidenden Statistiken
Großbritannien hatte in entscheidenden Momenten die bessere Spielkontrolle. Zwei verwertete Versuche bei zwei Chancen stehen für Kenias Statistik von einem Versuch aus sieben Minuten – die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff war das auffälligste Manko. Während GB beide Erhöhungen durchbrachte (100 %), blieb Kenias einziger Versuch unerhört. Nach dem gestrigen Auftaktsieg über Südafrika war dies GBs zweiter Erfolg im Pool A – genug für den Viertelfinaleinzug.
Was das Ergebnis bedeutet
Great Britain 7s (Platz 12 in der Gesamtwertung vor Bordeaux) zog mit diesem Sieg als Zweiter der Gruppe A ins Cup-Viertelfinale ein – eine beachtliche Leistung für den Tabellenletzten der Saison. Die Mannschaft von Cheftrainer Simon Amor traf im Viertelfinale auf Neuseeland, unterlag dort allerdings mit 5:24.
Für Kenia 7s (Platz 8 vor dem Turnier) war es die dritte Niederlage im dritten Poolspiel. Nach dem 5:26 gegen Südafrika und dem 12:31 gegen Fidschi bedeutete die 5:14-Niederlage gegen GB den letzten Platz in Pool A. Kenia rutschte in die Platzierungsspiele um die Ränge 9 bis 12 ab – mit weitreichenden Folgen für den Klassenerhalt im HSBC SVNS World Championship Circuit 2027.
Fazit
Great Britain gelang das, was in diesem Turnier kaum jemand erwartet hatte: zwei Siege in Pool A, darunter der Auftakterfolg gegen Serienführer Südafrika. Kerr und Lloyd-Gilmour erwiesen sich als Matchwinner, die kompakte Defensive als Fundament des Viertelfinal-Einzugs. Kenia hingegen zeigte einmal mehr die mangelnde offensive Durchschlagskraft, die sich in Bordeaux durch alle drei Spiele zog – nur zwei Versuche in drei Spielen sind zu wenig, um auf diesem Niveau zu bestehen.
Rivalität seit 2016
Kenya 7s vs Great Britain 7s Direkter Vergleich· 9
Kenya 7s und Great Britain 7s trafen 9 Mal aufeinander — Kenya 7s gewann 2 Mal, Great Britain 7s 6 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2016 zurück. Great Britain 7s führt den Direktvergleich mit 6 Siegen aus 9 Begegnungen an. Insgesamt fielen 282 Tore in diesen Partien, im Schnitt 31.33 pro Spiel (104 für die Heimmannschaft, 178 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (100%). In 9 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 32–17 im Jahr 2024.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 26. Juni 2026
