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29. Juni 2026 um 14:45
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Auswärts

Sweden U20 W

AI

Serbien U20 dreht einen 10:15-Pausenrückstand und besiegt Schweden U20 mit 24:23 in der Hauptrunde der U20-Handball-WM der Frauen. Milica Otašević überzeugt mit 6 Treffern.

Match-Videos

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Chancenreiche Schweden dominieren erste Hälfte

Schweden erwischte den deutlich besseren Start und dominierte die erste Halbzeit. Mit einer effektiven Abwehr und schnellen Abschlüssen erspielten sich die Skandinavierinnen einen 15:10-Vorsprung zur Pause. Hanna Lundvall (6/11) und Isabelle Rydén (4/4, 100 %) waren die treibenden Kräfte im schwedischen Angriff, der in Halbzeit 1 fast nach Belieben traf. Serbiens Angriff hingegen fand nur schwer in die Partie – 10 Tore in 30 Minuten waren die schwächste Halbzeitleistung des Turniers für das Team aus dem Balkan.

Serbien- Comeback nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Serbien wie ausgewechselt. Die defensive Deckung stand nun deutlich kompakter, und im Angriff übernahm Milica Otašević das Kommando. Die Rückraumspielerin traf bei 6 von 7 Versuchen (86 %) und war mit sechs Treffern die erfolgreichste Torschützin der Partie. Lara Stanić (5/8) und Nikolina Bulatović (3/4) unterstützten sie nach der Pause mit wichtigen Toren.

Serbien drehte die Partie binnen 20 Minuten und erzielte 14 Treffer im zweiten Durchgang, während Schweden auf nur acht Tore kam. Ein 6:2-Lauf zwischen der 35. und 45. Minute brachte die Wende. Am Ende reichte die Aufholjagd für einen knappen 24:23-Sieg.

Die Wende: Serbiens Defensiv-Intensität nach der Halbzeit

Der entscheidende Faktor war die Umstellung in der serbischen Abwehr nach dem Seitenwechsel. Während Schweden in der ersten Halbzeit noch 15 Tore erzielte und eine hohe Abschlusseffizienz zeigte, gelangen in Halbzeit 2 nur noch acht Treffer – bei einer Gesamteffizienz von 53 % (23/43). Serbien hingegen steigerte sich von 10 Toren bei 44 % in Halbzeit 1 auf 14 Tore und 62 % Gesamteffizienz über das gesamte Spiel (24/39). Die aggressivere 6:0-Deckung brachte die Schwedinnen aus dem Rhythmus.

Schlüsselspielerinnen

Milica Otašević (Serbien, #22) – 6 Tore bei 7 Versuchen (86 %). Die serbische Rückraumspielerin war die mit Abstand effektivste Angreiferin auf dem Feld und traf in den entscheidenden Phasen der zweiten Halbzeit.

Hanna Lundvall (Schweden, #14) – 6 Treffer bei 11 Versuchen (55 %). Die Schwedin war die einzige Spielerin ihres Teams, die im Angriff konstant für Gefahr sorgte, doch ihre Effizienz ließ in der zweiten Hälfte nach.

Lara Stanić (Serbien, #77) – 5/8 (62 %). Die Flügelspielerin erzielte wichtige Treffer in der Schlussphase und trug maßgeblich zum Comeback bei.

Isabelle Rydén (Schweden, #4) – 4/4 (100 %). Die Schwedin traf fehlerfrei, bekam aber in der zweiten Hälfte zu wenig Ballkontakte.

Spieler des Spiels: Milica Otašević (Serbien)

Die Statistik hinter dem Spiel

Serbien verwertete 62 % seiner 39 Würfe, Schweden kam auf 53 % bei 43 Versuchen – die bessere Chancenverwertung war letztlich matchentscheidend. Aus dem Rückraum (9m-Tore: Serbien 3, Schweden 2) und per Siebenmeter (Serbien 4, Schweden 2) lag Serbien vorn. Im Nahwurfbereich waren beide Teams mit je 17 Toren gleichauf. Nur bei Fastbreak-Toren hatten die Schwedinnen die Nase vorn (2:0), was ihr hohes Tempo in der ersten Hälfte widerspiegelt. Die siebenminütige Torflaute Schwedens in der zweiten Hälfte – gepaart mit einer verschlechterten Abschlusseffizienz – gab Serbien die Chance zur Aufholjagd.

Was das Ergebnis bedeutet

Mit diesem Sieg hat Serbien (2 Punkte aus der Vorrunde + 2 Punkte aus dem Hauptrundenspiel) nun 4 Punkte in der Hauptrunden-Gruppe I und steht neben Frankreich (29:23-Sieger gegen Österreich) bereits vorzeitig im Viertelfinale der U20-Weltmeisterschaft 2026. Schweden (0 Punkte) und Österreich (0 Punkte) kämpfen am 30. Juni im direkten Duell um den dritten Gruppenplatz und die Teilnahme an den Platzierungsspielen um die Ränge 9 bis 16.

Serbien trifft am Dienstag, 30. Juni, um 18:30 Uhr CST (12:30 MESZ) im Shanxi Medical University Zhongdu Campus Gymnasium auf Frankreich – das Duell um den Gruppensieg. Schweden spielt zeitgleich im Vocational & Technical College Gymnasium gegen Österreich.

Fazit

Serbien zeigte nach einer schwachen ersten Halbzeit eine beeindruckende Moral und drehte mit einer defensiven Meisterleistung und einer deutlich gesteigerten Wurfausbeute ein scheinbar verlorenes Spiel. Für Schweden ist die Hauptrunde nach nur einem Spiel bereits beendet – ein Rückschlag nach einer starken Vorrunde.

Rivalität seit 2012

Serbia U20 W vs Sweden U20 W Direkter Vergleich· 1

Serbia U20 W und Sweden U20 W trafen 1 Mal aufeinander — Serbia U20 W gewann 0 Mal, Sweden U20 W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2012 zurück. Sweden U20 W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 52 Tore in diesen Partien, im Schnitt 52.00 pro Spiel (25 für die Heimmannschaft, 27 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 25–27 im Jahr 2012.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
52 · 52.0/Spiel
Beide getroffen
1/1 · 100%
Über 2,5
1/1 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 1. Juli 2026