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5. Juli 2026 um 10:00
2421
Auswärts

Spain U20 W

AI

Frankreich U20 besiegt Spanien 24:21 im Bronzemedaillenspiel der U20-Handball-WM. Maelle Landriau (11 Paraden) und Yvana Atangana (4 Tore) führen Titelverteidiger zur dritten Medaille.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Frankreich U20 sichert sich Bronze: 24:21 gegen Spanien im kleinen Finale der U20-WM

Frankreich U20 hat sich die Bronzemedaille bei der 25. IHF Women's Junior (U20) World Championship gesichert. Der Titelverteidiger besiegte Spanien am Sonntag im Jinzhong City Gymnasium mit 24:21 (16:11) und sicherte sich damit die dritte Medaille bei dieser Altersklasse nach Gold 2024 und Silber 2012.

Für Spanien blieb der Traum von der ersten U20-WM-Medaille unerfüllt. Das Team von Trainerin Verónica Cuadrado Dehesa, das zuvor zwei Mal Vierter geworden war (2001, 2008), musste sich nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit erneut mit Platz vier begnügen.

So verlief die Partie

Frankreich dominierte die erste Halbzeit nach Belieben. Bereits zur Pause führten die Französinnen mit 16:11 — ein Vorsprung, der auf einer effizienten Offensive (60% Gesamttrefferquote) und einer starken Torhüterleistung von Maelle Landriau basierte. Landriau kam am Ende auf 11 Paraden bei 32 Würfen (34% Fangquote).

Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Spanien heran. Paula Lluch Rico war mit 7/7 Treffern (davon 6/6 von der Siebenmeterlinie) die überragende Schützin der Spanierinnen. Doch die offensive 5:1-Deckung Frankreichs ließ Spanien nie näher als auf drei Tore herankommen. Am Ende gewann Frankreich die zweite Halbzeit mit 8:10 — zu wenig, um den Rückstand aus Hälfte eins zu kompensieren.

Der Wendepunkt

Der Schlüssel zum französischen Sieg lag in der ersten Halbzeit. Frankreich erzielte einen 5:0-Lauf von der 15. bis zur 22. Minute, der den Vorsprung von 9:8 auf 14:8 ausbaute. Spanien fand in dieser Phase kein Mittel gegen die aggressive französische Abwehr und die schnellen Gegenstöße.

Bemerkenswert: Frankreich erzielte 4 von 5 Fastbreak-Versuchen (80%), während Spanien keinen einzigen Tempogegenstoß erfolgreich abschloss (0/4). Auch bei den Breakthroughs (Durchbrüche) dominierte Frankreich mit 9/13 zu 4/8.

Die Schlüsselspielerinnen

Maelle Landriau (Frankreich) — 11 Paraden bei 32 Würfen (34% Fangquote). Die Torhüterin war der Rückhalt der französischen Defensive und neutralisierte vor allem Spaniens Rückraumwürfe (3/11 von der 9m-Linie).

Yvana Atangana (Frankreich) — 4/5 Treffer (80%) aus dem Rückraum, darunter zwei wichtige Tore in der Schlussphase. Die Rückraumspielerin war die effektivste französische Schützin.

Nerea Patiño Limes (Spanien) — 8/13 Treffer (62%), beste Werferin der Partie. Die Spanierin traf fünfmal von der 9m-Linie und war die einzige spanische Spielerin, die aus der Distanz Akzente setzen konnte.

Paula Lluch Rico (Spanien) — Perfekte 7/7 (100%), darunter 6/6 von der Siebenmeterlinie. Die Rechtsaußen war Spaniens verlässlichste Torschützin.

Die Zahlen — interpretiert

Frankreichs 60-prozentige Wurfausbeute (24/40) lag sechs Prozentpunkte über der Spaniens (21/39, 54%). Den entscheidenden Unterschied machten die Fastbreak- und Breakthrough-Werte: Frankreich erzielte 13 Tore aus Durchbrüchen und Tempogegenstößen, Spanien nur vier.

Auffällig: Spaniens Flügelspiel war mit 8/10 (80%) deutlich effektiver als das französische (3/4, 75%), aber der spanische Rückraum (9m) traf nur 4/14 (29%) — Frankreichs 5:1-Deckung eliminierte die Distanzschützen weitgehend.

Die Torhüterinnen Frankreichs (Landriau 11/32, Gonzalez 4/9) kamen auf eine kombinierte Fangquote von 35% (15/41), während Spaniens Schlussfrauen (Gassama Cissokho 7/27, Bernabe Cobos 1/4) nur auf 26% (8/31) kamen.

Was der Sieg bedeutet

Frankreich U20 gewinnt die Bronzemedaille und krönt damit ein Turnier, das nach einer starken Gruppenphase (6 Siege in Folge) mit einer Halbfinal-Niederlage gegen Deutschland (31:36) einen Dämpfer erlitten hatte. Es ist die dritte Medaille in der Geschichte des französischen U20-Juniorinnenhandballs und eine würdige Verteidigung des 2024 in Nordmazedonien gewonnenen Titels — auch wenn Gold diesmal außer Reichweite blieb.

Spanien verpasst zum dritten Mal nach 2001 und 2008 die erste Medaille bei einer U20-Weltmeisterschaft. Das Team hatte im Viertelfinale Japan (34:33) niedergerungen, war dann aber im Halbfinale gegen Dänemark nach Verlängerung mit 29:30 ausgeschieden.

Das Finale zwischen Deutschland und Dänemark fand am 5. Juli um 18:30 CST (10:30 GMT) im Jinzhong City Gymnasium statt.

Verdikt

Frankreichs Bronze ist verdient, aber nicht souverän. Die dominanten 16:11 zur Pause kaschierten eine ausgeglichene zweite Halbzeit (8:10). Spanien zeigte Moral, hatte im zweiten Durchgang aber keine Waffe gegen Frankreichs 5:1-Deckung und die herausragende Landriau im Tor. Für Spanien bleibt Rang vier — die beste Platzierung seit 2008, aber erneut ohne Medaille.

Rivalität seit 2018

France U20 W vs Spain U20 W Direkter Vergleich· 2

France U20 W und Spain U20 W trafen 2 Mal aufeinander — France U20 W gewann 2 Mal, Spain U20 W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2018 zurück. France U20 W führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 2 Begegnungen an. Insgesamt fielen 108 Tore in diesen Partien, im Schnitt 54.00 pro Spiel (58 für die Heimmannschaft, 50 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (100%). In 2 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 30–25 im Jahr 2024.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
108 · 54.0/Spiel
Beide getroffen
2/2 · 100%
Über 2,5
2/2 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 6. Juli 2026