Argentinien U20 besiegte die Färöer U20 mit 30:24 im President's Cup der U20-Handball-WM. Helena Molina traf elfmal, Silja Eystberg 13-mal für die Färöer.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo verlief die Partie
Argentinien übernahm früh die Kontrolle. Zur Halbzeit führten die Südamerikanerinnen bereits mit 17:12 — ein Fünf-Tore-Polster, das auf eine konsequente Abwehrarbeit und eine Trefferquote von 65 Prozent (30/46) im gesamten Spiel zurückging. Im zweiten Durchgang blieb die Partie ausgeglichen (13:12 für Argentinien), der Vorsprung aus der ersten Hälfte reichte den Argentinierinnen aber locker zum Sieg.
Helena Albertina Molina war mit 11 Treffern aus 16 Versuchen (69 %) die überragende Torschützin der Partie. Aufseiten der Färöer traf Silja Eystberg mit 13 Toren aus 16 Würfen (81 %) am häufigsten, gefolgt von Ró Reginsdóttir mit sieben Treffern bei einer Effizienz von 88 Prozent.
Der Wendepunkt
Den Grundstein legte Argentinien in der ersten Viertelstunde. Ein 4:0-Lauf in der Anfangsphase brachte eine erste Drei-Tore-Führung, die die Mannschaft von Trainerin Florencia Vázquez bis zur Pause auf fünf Tore ausbaute. Die Färöer kamen nach dem Seitenwechsel zwar noch einmal auf drei Tore heran, doch Argentinien stellte die Abwehr jeweils umgehend auf eine offensive 5:1-Formation um und unterband die Anschlussversuche.
Die Schlüsselspielerinnen
Helena Albertina Molina (Argentinien) — 11 Tore bei 69 % Wurfquote, damit die mit Abstand beste Werferin der Partie. Molina traf aus allen Lagen und hielt die argentinische Offensive auch in Druckphasen am Laufen.
Silja Eystberg (Färöer) — 13 Tore bei herausragenden 81 % Trefferquote. Die Rückraumspielerin war die einzige konstante Torgefahr im färöischen Angriff, bekam aber zu wenig Unterstützung von den Nebenleuten.
Ró Reginsdóttir (Färöer) — Sieben Tore bei acht Versuchen (88%). Die Kreisläuferin nutzte ihre Chancen fast perfekt, wurde im zweiten Durchgang von der argentinischen Abwehr aber besser kontrolliert.
Die Statistiken im Kontext
Argentiniens Gesamttrefferquote von 65 % (30/46) lag deutlich über der der Färöer mit 57 % (24/42). Der entscheidende Unterschied lag jedoch in der Tiefe des Kaders: Während sich die argentinischen Tore auf acht Feldspielerinnen verteilten, konzentrierte sich mehr als die Hälfte der färöischen Treffer auf Eystberg (13) und Reginsdóttir (7).
Aus dem Rückraum erzielte Argentinien neun Tore (Färöer: drei), am Kreis trafen beide Teams je zweimal. Bei den Tempogegenstößen verbuchte jede Seite lediglich einen Treffer — ein Zeichen für die disziplinierte Rückwärtsbewegung beider Mannschaften.
Was das Ergebnis bedeutet
Argentinien sichert sich mit dem Sieg die Teilnahme an den Platzierungsspielen um die Ränge 17 bis 20 der U20-WM. Die Färöer Inseln hingegen müssen in den Spielen um die Plätze 21 bis 24 antreten. Für die Färöer, die bei ihrem WM-Debüt im President's Cup in Gruppe IV noch auf Augenhöhe mit Kroatien und Tunesien waren, ist das eine verpasste Chance nach einem vielversprechenden Turnierverlauf.
Fazit
Argentinien löste die Aufgabe souverän und ohne große Mühe. Die Breite im Kader und die höhere Effizienz im Abschluss machten den Unterschied gegen ein Färöer-Team, das sich zu sehr auf seine beiden Top-Torschützinnen verließ. Für die Färöer bleibt die Erkenntnis, dass das Niveau im internationalen Frauen-Junioren-Handball extrem dicht ist — auch jenseits der Hauptrunde.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 4. Juli 2026
