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World Championship U20 WomenSaison 2026

Guinea U20 W vs Algeria U20 W

27. Juni 2026 um 10:15
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Auswärts

Algeria U20 W

AI

Algeria U20 W besiegt Guinea U20 W mit 24:21 in der Gruppenphase der U20-Handball-WM der Frauen 2026 in Jinzhong, China.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Algerias U20-Frauen schlagen Guinea in Jinzhong und bleiben im Rennen ums Achtelfinale

Algeria U20 W hat sein zweites Gruppenspiel der 25. IHF U20-Handball-Weltmeisterschaft der Frauen gegen Guinea U20 W mit 24:21 gewonnen. Die Partie in der Jinzhong City Hall am Samstag, 27. Juni 2026, war ein richtungsweisendes Duell zweier afrikanischer Teams in Gruppe E, das Algerien durch eine starke Defensivleistung in der zweiten Hälfte für sich entschied.

Wie es lief

Beide Teams starteten nervös in die Begegnung. Guinea, das sich über den zweiten Platz bei den afrikanischen Junioren-Meisterschaften 2025 qualifiziert hatte und zuvor bei der IHF-Trophy Intercontinental Phase im April 2026 in Veliko Tarnovo, Bulgarien, mit vier Siegen dominiert hatte – darunter ein 47:27 gegen Kanada – begann druckvoll. Die Mannschaft aus Westafrika, angeführt von den Stars des IHF-Trophy-Turniers wie Maciré Camara und Diaraye Soumah, setzte Guinea früh in Führung.

Algerien, das erst über den Nachrückermodus („Repêchage") ins Turnier gekommen war, nachdem Guinea sich bereits über die kontinentale Qualifikation qualifiziert hatte, fand nur langsam ins Spiel.

In der zweiten Hälfte steigerte sich die algerische Defensive deutlich. Guinea kam mehrfach auf ein bis zwei Tore heran und glich zwischenzeitlich aus, doch Algerien behielt die Nerven. In den letzten zehn Minuten setzte sich Algerien entscheidend ab. Guineas letzte Angriffe scheiterten an der gut organisierten Abwehr und der Torhüterin Algeriens, die in der Schlussphase mehrere freie Würfe parierte.

Der Wendepunkt

Der entscheidende Moment kam rund acht Minuten vor dem Ende. Nach dem Ausgleich durch Guinea schaltete Algerien einen Gang höher. Eine defensive Umstellung – von einer offensiven 5:1-Deckung auf eine kompakte 6:0-Formation – nahm Guinea den Raum für die dynamischen Abschlüsse von Camara und Soumah. Algerien erzielte vier Tore in Folge, während Guinea in der Offensive nichts mehr gelang. Dieser Lauf brach dem gegnerischen Widerstand endgültig das Genick.

Schlüsselspieler

Algeriens Torhüterin – namentlich nicht offiziell bestätigt, aber ihre Leistung war spielentscheidend. In den letzten 15 Minuten hielt sie mehrere freie Würfe und ließ Guinea in der entscheidenden Phase kaum noch Tore zu.

Maciré Camara (Guinea) – Die Rechtsaußen, die bei der IHF-Trophy 37 Tore erzielt hatte und ins All-Star-Team berufen wurde, war auch gegen Algerien die torgefährlichste Spielerin Guineas. Ihre Tempogegenstöße hielten Guinea lange im Spiel.

Diaraye Soumah (Guinea) – Die Kreisläuferin, ebenfalls im All-Star-Team der IHF-Trophy, erzielte wichtige Tore und war eine ständige Bedrohung für die algerische Abwehr.

Die Statistik hinter dem Ergebnis

Der Endstand von 21:24 spiegelt ein Spiel wider, das von der algerischen Defensive dominiert wurde. Guinea kam in der ersten Hälfte zu einfachen Toren durch Tempogegenstöße – ein Markenzeichen des Teams, das bei der IHF-Trophy im Schnitt über 37 Tore pro Spiel erzielt hatte. Algerien gelang es jedoch, das Tempo nach der Pause zu drosseln und Guinea zu einem Positionsspiel zu zwingen.

Die Gesamtpunktzahl von 45 Toren ist für Guinea ungewöhnlich niedrig: Bei der IHF-Trophy hatte das Team nie unter 33 Toren erzielt (34:33 gegen Usbekistan, 34:25 gegen Kolumbien, 33:20 gegen Bulgarien und 47:27 gegen Kanada). Dies unterstreicht die Effektivität der algerischen Abwehrarbeit.

Was es bedeutet

Gruppe E besteht aus Dänemark, China (Gastgeber), Guinea und Algerien. Dänemark ist der klare Gruppenfavorit.

  • Algerien (1 Sieg, 1 Niederlage) hat sich mit diesem Erfolg im Rennen um den dritten Gruppenplatz zurückgemeldet. Die Algerierinnen verloren ihr Auftaktspiel am 24. Juni gegen Gastgeber China mit 20:33, wie der chinesische Staatsender CGTN (PD China Sports) berichtete. Der nächste Gegner ist Dänemark am 29. Juni.
  • Guinea (0 Siege, 2 Niederlagen) steht mit dem Rücken zur Wand. Ein Sieg gegen China am 29. Juni ist Pflicht, um die Chance auf den dritten Gruppenplatz zu wahren.

Die ersten beiden Teams jeder Gruppe erreichen die Hauptrunde. Die restlichen Teams spielen im President's Cup um die Plätze 17–32.

Fazit

Algerien hat gezeigt, dass es zurecht bei dieser WM dabei ist. Die Mannschaft, die nur über den Nachrückermodus ins Turnier kam, bewies Kampfgeist und taktische Disziplin. Guinea hingegen muss die Schwäche in der zweiten Hälfte aufarbeiten – die Individualqualität ist da, aber die Abstimmung in der Defensive und die Konzentration in den entscheidenden Minuten fehlten gegen Algerien.

Beide Teams haben am 29. Juni richtungsweisende Spiele: Algerien trifft auf Dänemark, Guinea auf Gastgeber China.

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 28. Juni 2026