Menu
27. Juni 2026 um 12:30
4225
Auswärts

China U20 W

AI

Dänemarks U20-Juniorinnen besiegen China mit 42:25 und fahren den dritten Gruppensieg ein. Hoppe (10/11) und Bodker (8/8) mit Weltklasse-Quoten.

Match-Videos

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dänemark deklassiert China: 42:25 – Hoppe und Bodker mit perfekter Quote bei U20-WM

Dänemarks U20-Juniorinnen haben am dritten Spieltag der Vorrunde der 25. IHF Women's Junior World Championship auch die Gastgeberinnen aus China mit 42:25 (23:13) deklassiert und damit den dritten Gruppensieg im dritten Spiel eingefahren. Die Mannschaft von Trainerin Rikke Fredslund legte im City Gymnasium von Jinzhong schon in der ersten Halbzeit den Grundstein für den höchsten Turniersieg des Teams.

So lief die Partie

Dänemark begann druckvoll. Bereits nach neun Minuten führten die Skandinavierinnen 7:2. Kirstine Emilie Hoppe (Trikot Nr. 7) traf in dieser Phase drei Mal und erwischte einen Start perfektion – sie sollte am Ende 10 von 11 Würfen verwandeln.

Die chinesische Deckung fand kein Mittel gegen die dänischen Durchbrüche. Allen voran Kreisläuferin Emilie Lolk Bodker (Nr. 29) blieb mit 8 Treffern aus 8 Versuchen fehlerfrei und traf auch einen Siebenmeter sicher. Zur Pause stand es 23:13 – Dänemark hatte 42 von 46 Würfen abgeschlossen (91%), China lediglich 24.

Im zweiten Durchgang wechselte Dänemark früh durch. Cecilie Frydendahl Norskov (Nr. 24) machte mit sechs Toren aus sieben Würfen da weiter, wo Hoppe und Bodker aufgehört hatten. China verkürzte den Rückstand zwischenzeitlich auf zehn Tore (38. Minute: 29:19), aber eine schnelle Serie von Hoppe, Antivakis und Norskov stellte den 17-Tore-Vorsprung postwendend wieder her – und Dänemark baute ihn bis auf 42:25 aus.

Schlussphase: In der 59. Minute sah Chinas Xinyu Chen (Nr. 37) eine Zwei-Minuten-Strafe, zeitgleich auch Dänemarks Bodker. Zhu Yifan traf noch zum 25:42-Endstand.

Der Wendepunkt

Die Partie war nach 15 Minuten entschieden. Dänemarks 7:2-Lauf nach neun Minuten zwang China früh in eine Auszeit und eine offensivere Deckung, die die dänische Rückraumachse um Hoppe und Jensen jedoch konsequent bestrafte. Chinas Versuch, über eine 5:1-Deckung mehr Druck zu erzeugen, öffnete Räume auf den Außenpositionen, die Dänemark mit acht Flügeltoren und sieben Fastbreak-Toren eiskalt nutzte.

Die Schlüsselspielerinnen

Kirstine Emilie Hoppe (Dänemark, Nr. 7) – Spielerin des Spiels 10 Tore aus 11 Würfen (91 %). Fünf ihrer Treffer erzielte sie im ersten Durchgang per Durchbruch, dazu gab sie zwei Assists. Hoppe war nach ihrer Gala gegen Guinea (7 Tore) erneut die überragende Angriffsspielerin.

Emilie Lolk Bodker (Dänemark, Nr. 29) 8/8 – perfekte Quote inklusive eines verwandelten Siebenmeters. Die Kreisläuferin war nicht zu halten und zog zudem zwei Strafen.

Cecilie Frydendahl Norskov (Dänemark, Nr. 24) 6/7 bei Abschlüssen, dazu vier Assists und ein Fastbreak-Tor. Sie steuerte nach der Pause wesentlich zum Tempospiel bei.

Shuoyan Zhang (China, Nr. 9) 4/8 und damit beste chinesische Torschützin. Sie war die einzige chinesische Feldspielerin, die über 50 % Wurfquote abschloss.

Die Zahlen – interpretiert

Dänemarks 79 % Wurfquote (42/53) ist auf diesem Niveau außergewöhnlich. Zum Vergleich: China kam auf 57 % (25/44). Bezeichnend ist der Unterschied bei den Abschlüssen aus dem Rückraum und von der Nahdistanz: Dänemark erzielte 25 Nah- und drei 9m-Tore, China lediglich 18 Nah- und ein 9m-Tor. Die dänische Abwehrarbeit – nur ein Gegentor aus der zweiten Reihe – war der Schlüssel.

Die 7 Fastbreak-Tore (China: 1) und 8 Flügeltore (China: 3) illustrieren, wie konsequent Dänemark die Umkehrsituationen nutzte. China leistete sich 13 Ballverluste im Angriff, die Dänemark jedes Mal bestrafte.

Was das Ergebnis bedeutet

Mit drei Siegen aus drei Spielen (32:16 gegen Guinea, 39:24 gegen Algerien, 42:25 gegen China) steht Dänemark als Tabellenführer der Gruppe E fest. Die direkte Qualifikation für das Achtelfinale ist damit gesichert. China beendet die Vorrunde mit 0:6 Punkten aus drei Niederlagen (u. a. 20:28 gegen Guinea und 25:30 gegen Algerien) und verpasst die K.o.-Phase.

Die dänische U20 bestreitet ihr nächstes Spiel am Montag, 29. Juni 2026, im Sechzehntelfinale der Hauptrunde. Der Gegner wird noch durch die Platzierung der anderen Gruppen bestimmt.

Fazit

Dänemark ist in dieser Form einer der Titelfavoriten. Die Offensive läuft flüssig, die Wurfquoten sind auf Weltklasseniveau, und die Breite des Kaders erlaubt Rotation ohne Qualitätsverlust. China fehlt auf diesem Level die körperliche Präsenz in der Abwehr, um die dänischen Individualisten zu stoppen. Klare Sache – das 42:25 ist ein verdientes Ergebnis, kein Zufall.

Rivalität seit 2012

Denmark U20 W vs China U20 W Direkter Vergleich· 1

Denmark U20 W und China U20 W trafen 1 Mal aufeinander — Denmark U20 W gewann 1 Mal, China U20 W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2012 zurück. Denmark U20 W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 48 Tore in diesen Partien, im Schnitt 48.00 pro Spiel (29 für die Heimmannschaft, 19 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 29–19 im Jahr 2012.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
48 · 48.0/Spiel
Beide getroffen
1/1 · 100%
Über 2,5
1/1 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 28. Juni 2026