Serbien besiegt Österreich 29:27 in Gruppe B der U20-Handball-WM 2026. Lara Stanić (6/6) und Mathilde Thun (10 Tore) glänzen. Serbien sichert sich den Gruppensieg.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo verlief die Partie
Österreich startete gut in die Begegnung und hielt in den ersten Minuten mit. Serbien fand jedoch schnell in seinen Rhythmus und erarbeitete sich zur Pause eine 14:11-Führung. Entscheidend war die deutlich höhere Abschlusseffizienz der Serbinnen: 72 Prozent ihrer Würfe fanden den Weg ins Tor, während Österreich bei 52 Prozent lag.
In der zweiten Halbzeit steigerte sich die österreichische Mannschaft und gewann den Durchgang mit 16:15. Die Führung der Serbinnen geriet aber nie ernsthaft in Gefahr. Österreich kam in der Schlussphase zwar auf zwei Tore heran, doch Serbien behielt die Nerven und brachte den Vorsprung ins Ziel.
Der Wendepunkt
Der Schlüssel zum serbischen Sieg lag in der ersten Halbzeit. Nach 20 Minuten führte Serbien nur 7:6, beendete die erste Hälfte aber mit einem 5:1-Lauf, der den Vorsprung auf drei Tore anwachsen ließ. Diesen Vorsprung gaben die Serbinnen nicht mehr aus der Hand. Österreich fehlte in den entscheidenden Phasen die Durchschlagskraft gegen die serbische Abwehr, die zudem von einer starken Torhüterleistung profitierte.
Die besten Spielerinnen
Mathilde Thun (Österreich) war mit zehn Treffern aus 19 Versuchen (53 Prozent) die überragende Torschützin ihrer Mannschaft und die erfolgreichste Werferin des gesamten Spiels.
Auf serbischer Seite überzeugte Lara Stanić mit einer perfekten Quote: sechs Tore aus sechs Versuchen. Milica Otašević traf viermal bei fünf Versuchen (80 Prozent), und Mia Đekić blieb ebenfalls ohne Fehlwurf (4/4, 100 Prozent).
Sara Radović steuerte vier Tore bei acht Versuchen bei (50 Prozent). Die serbische Torhüterin Ivona Grujičić – bereits am Vortag zur Spielerin des Spiels gegen Angola gewählt – zeigte auch diesmal eine starke Leistung und trug maßgeblich zur hohen Abwehrquote bei.
Die Statistik dahinter
Serbien feuerte nur 40 Würfe auf das Tor ab – zwölf weniger als Österreich (52) – erzielte aber zwei Tore mehr. Die Differenz von 20 Prozentpunkten in der Abschlusseffizienz (Serbien 72 Prozent, Österreich 52 Prozent) war der entscheidende Faktor. Besonders auffällig: Serbien traf 22 seiner Würfe aus dem Nahbereich und sieben von den Außenpositionen, während Österreich in beiden Kategorien schwächer abschnitt (16 Nahbereichstore, 4 Außentreffer). Österreich hatte zwar mehr Distanzwürfe aus dem 9-Meter-Raum (6 zu 1), konnte diesen Vorteil aber nicht nutzen.
Was das Ergebnis bedeutet
Serbien beendet die Vorrunde der Gruppe B mit drei Siegen (40:15 gegen Paraguay, 26:16 gegen Angola, 29:27 gegen Österreich) und startet die Hauptrunde mit zwei Punkten. Österreich wird mit einem Sieg (29:22 gegen Paraguay, 24:11 gegen Angola) plus der Niederlage gegen Serbien ebenfalls in die Hauptrunde einziehen – allerdings ohne Punktevorteil aus der Vorrunde. Angola und Paraguay spielen in der Presidents-Cup-Runde weiter.
Serbien und Österreich treffen in der Hauptrunde auf die Qualifikanten aus Gruppe A (Frankreich, Schweden, Ägypten, Indien) und setzen ihren Weg bei der WM in China fort. Die genauen Hauptrunden-Paarungen werden nach Abschluss aller Vorrundenspiele am Abend des 27. Juni bekanntgegeben.
Fazit
Serbien untermauerte mit dem dritten Vorrundensieg seine Ambitionen im Turnier und bewies vor allem in der Abschlusseffizienz und Defensivstärke Klasse. Österreich zeigte Moral in der zweiten Halbzeit, muss die Wurfquote in der Hauptrunde aber deutlich steigern, um in die K.o.-Phase einzuziehen.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 28. Juni 2026
