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LänderspielSaison 2026

Spain U20 vs Switzerland U20

27. Juni 2026 um 16:30
AI

Spanien U20 gewinnt 33:32 gegen die Schweiz bei der Airport Trophy nach einem 8:0-Lauf in der zweiten Halbzeit und dreht einen 17:23-Rückstand.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Schweiz führt mit vier Toren zur Pause – dann dreht Spanien die Partie mit einem brutalen 8:0-Lauf

Spanien U20 hat sein zweites Spiel bei der 15. Airport Trophy in Kloten gewonnen – mit 33:32 (14:18) gegen die Schweiz. Der amtierende U19-Weltmeister und Titelverteidiger drehte eine Partie, die lange nach einer Schweizer Sensation ausgesehen hatte, mit einem 8:0-Zwischenspurt in der zweiten Halbzeit.

Für die Iberer war es der zweite Sieg im Turnier nach dem 31:28-Erfolg gegen Deutschland vom Vortag (26. Juni). Die Schweiz hingegen kassierte nach der 21:31-Niederlage gegen Frankreich die zweite Schlappe.

Wie es lief: Schweizer Traumstart, spanische Aufholjagd

Die Schweiz zeigte von Beginn an eine völlig andere Leistung als am Vortag. Rino Hochuli eröffnete auf dem rechten Flügel stark, und die Equipe ging früh mit 3:1 in Führung. Spaniens offensive Deckung kam gegen die Schnelligkeit von Spielmacher Tiago Cuencas nicht zurecht. Nach dem Treffer zum 6:3 nahm Spaniens Coach bereits in der 8. Minute ein frühes Timeout.

Die Schweiz blieb konzentriert. Torhüter Lino Schneider traf per Weitwurf ins verwaiste spanische Gehäuse – der Vorsprung wuchs auf vier Tore. Mit einer hochverdienten 18:14-Führung ging es in die Kabine.

Der Start in den zweiten Durchgang verlief noch beeindruckender. Nils Epp setzte mehrere gelungene Aktionen, und ein spektakulärer Kempa-Trick brachte die Schweiz mit 20:15 in Front. Beim Stand von 23:17 schien die Sensation zum Greifen nah.

Der Wendepunkt: Spaniens 8:0-Lauf und zehn torlose Minuten der Schweiz

Dann wendete sich das Blatt. Spanien stellte seine Deckung extrem offensiv um – teils bis an die Mittellinie. Die Schweiz bekam im Spielaufbau zunehmend Probleme. Von der 35. bis zur 47. Minute blieben die Eidgenossen komplett ohne eigenen Treffer. Spanien bestrafte die Fehler im Schweizer Angriffsspiel mit einem brutalen 8:0-Lauf und drehte die Partie von 17:23 auf 25:23.

Die Schweiz fand jedoch noch einmal die Energie zurückzuschlagen. Angetrieben von Cuencas, der am Ende zwölf Tore erzielte, glichen die Gastgeber zum 26:26 aus. In der hitzigen Schlussphase kochten die Emotionen hoch. Nach einem heftig reklamierten, aber nicht gepfiffenen Fuss-Spiel der Spanier kassierte die Schweizer Bank in der 57. Minute eine folgenschwere Zeitstrafe.

1:20 Minuten vor dem Ende brachte Sergio Sanchez Vidan die Iberer vorentscheidend mit 33:32 in Führung. Im letzten Schweizer Angriff 17 Sekunden vor dem Abpfiff musste Cuencas aus schwieriger Position über den spanischen Block werfen – der Ball strich knapp über die Latte.

Die Schlüsselfiguren

Tiago Cuencas (Schweiz) – Zwölf Tore, darunter mehrere aus schwierigsten Winkeln. Der Spielmacher war über weite Strecken nicht zu bremsen und wurde verdient zum besten Schweizer Spieler gewählt. Seine Wurfquote und sein Tempo hielten die Schweiz über weite Strecken im Spiel.

Sergio Sanchez Vidan (Spanien) – Der Rückraumspieler setzte in den entscheidenden Minuten die entscheidenden Akzente. Sein Tor 1:20 vor dem Ende war der Game-Winner.

Lino Schneider (Schweiz) – Der Torhüter glänzte nicht nur mit Paraden, sondern traf per Weitwurf ins leere spanische Tor – ein seltener Moment für einen Handball-Keeper.

By the Numbers: Was der 8:0-Lauf über das Spiel sagt

Der Blick auf die reinen Zahlen mag ein knappes Spiel mit einem Tor Unterschied zeigen. Die entscheidende Geschichte steckt jedoch im Verlauf. Die Schweiz erzielte zwischen der 35. und 47. Minute kein einziges Tor – zehn Minuten ohne eigenen Treffer auf diesem Niveau sind gegen einen Topgegner wie Spanien tödlich. Spaniens 8:0-Lauf war die direkte Folge einer extrem offensiven Deckungsumstellung, die die Schweiz im Aufbau nicht mehr lösen konnte.

Die Halbzeitführung von 18:14 spiegelte Schweizer Dominanz wider. Dass Spanien dennoch gewann, zeigt die mentale Stärke des amtierenden U19-Weltmeisters, der auch gegen Deutschland am Vortag einen 13:17-Rückstand zur Pause noch in einen 31:28-Sieg gedreht hatte.

Was es bedeutet

Spanien bleibt nach zwei Spielen ohne Punktverlust und ist auf Titelkurs bei der 15. Airport Trophy. Die Iberer treffen am Sonntag, 28. Juni, um 11:00 Uhr auf Frankreich. Die Schweiz spielt am selben Tag um 13:30 Uhr gegen Deutschland – nach dieser couragierten Leistung ist für das Heimteam alles möglich.

Für beide Teams ist die Airport Trophy der letzte Härtetest vor der U20-Europameisterschaft, die am 8. Juli 2026 in Rumänien beginnt.

Fazit

Die Schweiz zeigte über 40 Minuten, dass sie mit dem amtierenden U19-Weltmeister mithalten kann. Die zehnminütige Torlos-Phase im zweiten Durchgang verhinderte den Coup. Spaniens Fähigkeit, auch aus Rückständen zurückzukommen, macht sie zum Topfavoriten auf den Turniersieg in Kloten und zur EM in Rumänien.

Rivalität seit 2024

Spain U20 vs Switzerland U20 Direkter Vergleich· 1

Spain U20 und Switzerland U20 trafen 1 Mal aufeinander — Spain U20 gewann 1 Mal, Switzerland U20 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2024 zurück. Spain U20 führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 60 Tore in diesen Partien, im Schnitt 60.00 pro Spiel (40 für die Heimmannschaft, 20 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 20–40 im Jahr 2024.

1
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
60 · 60.0/Spiel
Beide getroffen
1/1 · 100%
Über 2,5
1/1 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 28. Juni 2026