2. Bundesliga· Saison 2025
Coburg 2000 gewinnt 34:32 bei Dormagen. Helmersson trifft neunmal, Dormagen nach Roter Karte in Unterzahl. Der HSC dreht frühen 1:5-Rückstand.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungCoburg 2000 entführt zwei Punkte aus Dormagen – 34:32-Sieg in torreichem Duell
Der HSC 2000 Coburg hat am 33. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga einen hart erkämpften 34:32 (20:18)-Auswärtssieg beim TSV Bayer Dormagen gefeiert. Vor 1.949 Zuschauern im TSV Bayer Sportcenter drehten die Gäste einen frühen Fünf-Tore-Rückstand und behielten in einer packenden Schlussphase die Nerven.
Traumstart für Dormagen – Coburg kämpft sich zurück
Die Hausherren erwischten einen Auftakt nach Maß. Bereits nach fünf Minuten führte der TSV mit 5:1 und setzte die Gäste aus Oberfranken früh unter Druck. Dormagen blieb tonangebend und baute die Führung beim 8:5 (11.) auf drei Treffer aus.
Doch Coburg fand zunehmend besser ins Spiel. Der HSC verkürzte auf 8:7 (12.) und stellte den Anschluss her. Nach 17 Minuten war die Partie beim 10:10 erstmals wieder ausgeglichen. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe – der Zwischenstand von 14:14 (21.) unterstrich die Ausgeglichenheit der Begegnung.
In der Schlussphase der ersten Halbzeit schlichen sich beim TSV einige Fehler ein, die Coburg konsequent bestrafte. Ein 4:0-Lauf brachte die Gäste mit 16:19 (27.) erstmals in Führung. Mit einem 18:20-Rückstand für Dormagen ging es in die Kabinen.
Zweite Halbzeit: Schlagabtausch auf Augenhöhe
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Coburg durch den überragenden Mikael Helmersson auf 18:22 (32.) und verschaffte sich Luft. Die Dormagener bewiesen jedoch Moral und kämpften sich zurück. Bereits in der 35. Minute gelang der Ausgleich zum 22:22.
Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Coburg legte immer wieder vor, doch der TSV hielt dagegen. Über 24:27 (40.) und 28:30 (49.) blieb die Partie bis zum Schluss offen. Als Dormagen acht Minuten vor dem Ende zum 30:30 (53.) ausglich, schien alles möglich.
Schlussphase: Coburg behält die Nerven
In den entscheidenden Minuten bewies der HSC jedoch Abgeklärtheit. Coburg setzte sich erneut auf zwei Tore ab (30:32, 57.) und brachte den Vorsprung über die Zeit. Den Schlusspunkt setzte Coburg zum 32:34-Endstand.
"Wir haben eine starke erste Phase erwischt, aber dann zu viele Fehler gemacht. Coburg hat das eiskalt bestraft", analysierte Dormagens Trainer Julian Bauer nach der Partie.
Die Schlüsselspieler
Matchwinner auf Seiten der Gäste war Mikael Helmersson mit starken neun Treffern. Felix Schmidt steuerte sieben Tore (davon zwei per Siebenmeter) bei, während Felix Planinsek und Lukas Bis jeweils sechsmal trafen. Bei Dormagen waren Kaj Kriescher und Lars Schroven mit je sechs Toren die erfolgreichsten Werfer.
Einen Rückschlag musste Dormagen in der 43. Minute verkraften, als Paul Hein die Rote Karte sah und sein Team in Unterzahl bringen musste.
Statistik
| Kategorie | Dormagen | Coburg |
|---|---|---|
| Tore | 32 | 34 |
| Halbzeit | 18 | 20 |
| Zeitstrafen | 8 Minuten | 6 Minuten |
| Rote Karten | 1 (Hein, 43.) | 0 |
| Siebenmeter | 3/7 | 2/3 |
| Zuschauer | 1.949 |
Tabellenlage
Coburg 2000 festigte mit dem Auswärtserfolg den neunten Tabellenplatz, während Dormagen auf Rang 13 bleibt. Für die Mannschaft von Julian Bauer stand im Anschluss noch das letzte Saisonspiel beim VfL Lübeck-Schwartau auf dem Programm.
Die Aufstellungen
TSV Bayer Dormagen: Simonsen, Oberosler; Krist (5/1), Leis, Boehnert (2), Kriescher (6), Köster (2), Böckenholt (4/2), Schroven (6), Bahns, M. Schmidt (1), J. Schmidt (5), Scholl, Pauli (1), Hein
HSC 2000 Coburg: Boukovinas, Apfel; Düsterhöft, Dettenthaler, Bis (6), Planinsek (6), Ossowski (2), Belbey, Kontrec, Krone (2), Helmersson (9), Valkovskis, Röller (2), Lilienfelds (2), Schmidt (7/2)
Schiedsrichter: Odabas/van Os
Rivalität seit 2014
Dormagen vs Coburg 2000 Direkter Vergleich· 15
Dormagen und Coburg 2000 trafen 15 Mal aufeinander — Dormagen gewann 4 Mal, Coburg 2000 10 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2014 zurück. Coburg 2000 führt den Direktvergleich mit 10 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 804 Tore in diesen Partien, im Schnitt 53.60 pro Spiel (381 für die Heimmannschaft, 423 für die Gäste). Beide Teams trafen in 15 Spielen (100%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 35–36 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 13. Juni 2026
