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Alle 64 Teams der DFB-Pokal in der Saison 2026. Klicken Sie auf einen Verein, um Kader, Spielhistorie und detaillierte Statistiken einzusehen.

Vergangene Saisons

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Durchsuchen Sie 16 archivierte Saisons der DFB-Pokal, von 2011 bis 2026. Jede Saisonseite enthält vollständige Tabellen, Torschützen und Ergebnisse — ideal zum Vergleich historischer Leistungen und zur Erkennung langfristiger Wettmuster.

Geschichte 16. März 2026

Gegründet1935VorgängerTschammerpokal

Der DFB-Pokal wurde 1935 als Tschammerpokal ins Leben gerufen – ein K.-o.-Turnier zur Schaffung einer nationalen Meisterschaft außerhalb der regionalen Ligastruktur. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Wettbewerb 1952 in DFB-Pokal umbenannt. Das Format hat sich im Laufe der Geschichte erheblich gewandelt: Frühe Ausgaben enthielten regionale Qualifikationsrunden mit unterschiedlichen Teilnehmerzahlen, bevor 1971 das moderne 64-Team-K.-o.-Format standardisiert wurde. Die Einführung der Runde der 64 im Jahr 1971 öffnete den Wettbewerb für Unterligisten, demokratisierte den Zugang und schuf das dramatische Upset-Potenzial, das das Turnier heute definiert. Der DFB-Pokal hat sich von einer Inlandsangelegenheit zu einem globalen Fernsehereignis entwickelt, mit Übertragungsdeals in über 200 Ländern.

  • 1935 — Tschammerpokal als Deutschlands erster nationaler Pokalwettbewerb gegründet
  • 1952 — Wettbewerb nach der Nachkriegsrestrukturierung in DFB-Pokal umbenannt
  • 1971 — Modernes 64-Team-Format eingeführt, Wettbewerb für Unterligisten geöffnet
  • 2013 — Bayern Munich vollendete das Triple (Bundesliga, DFB-Pokal, Champions League) unter Jupp Heynckes
  • 2020 — Bayern Munich gewann den 13. DFB-Pokal-Titel und festigte die Dominanz
  • 2025 — VfB Stuttgart gewann den vierten Titel und beendete eine 28-jährige Durststrecke seit 1997

Wettbewerbsformat 16. März 2026

Teams64Europaplätze1

Der DFB-Pokal wird als einstufiges K.-o.-Turnier über sechs Runden ausgetragen. 64 Teams nehmen teil: alle 18 Bundesligaclubs, alle 18 Zweitligaclubs und 28 Teams aus der dritten Spielklasse und darunter. Das Finale findet im Berliner Olympiastadion als neutralem Austragungsort statt. Bei Gleichstand nach 90 Minuten folgen zwei 15-minütige Verlängerungen, anschließend bei Bedarf Elfmeterschießen. Der Sieger qualifiziert sich automatisch für die Gruppenphase der UEFA Europa League – oder für die UEFA-Champions-League-Qualifikation, wenn eine solche Qualifikation bereits über die Liga gesichert wurde. Das K.-o.-Format schafft Möglichkeiten für Unterligisten, Elitemannschaften herauszufordern, und produziert denkwürdige Überraschungen.

Rekorde 16. März 2026

Meiste TitelBayern Munich (20)Historischer TorschützenkönigGerd Müller (78 Tore)

Bayern Munichs 20 DFB-Pokal-Titel stehen für eine unvergleichliche Dominanz; der nächste Verfolger Werder Bremen hält nur 6 Titel. Die Saison 2024/25 sah VfB Stuttgart seinen vierten Titel holen: 4:2-Finalsieg über Arminia Bielefeld.

Analyse 16. März 2026

Analyse der laufenden Saison

Die DFB-Pokal-Saison 2025/26 hat das Halbfinale erreicht; vier Eliteclubs sind noch im Rennen. Bayern Munich, auf der Jagd nach Rekordtitel Nummer 21, trifft in einem Halbfinale auf Bayer Leverkusen, während VfB Stuttgart als Titelverteidiger im anderen Halbfinale auf SC Freiburg stößt. Bayerns Weg ins Halbfinale umfasste einen überzeugenden 2:0-Sieg über RB Leipzig im Viertelfinale – typische Dominanz im K.-o.-Fußball. Stuttgarts Progression war ebenso beeindruckend: Ein 3:0 gegen Holstein Kiel zeigte ihre Angriffsstärke und defensive Festigkeit.

Das Halbfinale bietet eine faszinierende Narrative: Bayern Munich sieht sich trotz historischer Dominanz einem anspruchsvollen Test gegen Leverkusen gegenüber, das sich als einer der konstantesten Herausforderer der Bundesliga jüngerer Zeit entwickelt hat. Leverkusens aktuelle Form und taktische Raffinesse könnten Bayerns Streben nach dem 21. Titel stören. Stuttgarts Status als Titelverteidiger schafft eine weitere Dimension: Ein Back-to-Back-Triumph würde zu den eindrucksvollsten Leistungen der jüngeren DFB-Pokal-Geschichte zählen. Freiburgs Präsenz im Halbfinale – gesichert durch einen dramatischen Elfmeter-Sieg über Hertha BSC – steht für die Fähigkeit des Wettbewerbs, Konstanz und Resilienz zu belohnen.

Harry Kane hat sich als herausragender Bayern-Performer in der Saison 2025/26 etabliert und setzt seine torstarke Form auch im Pokal fort. Kanes Zwei-Tore-Beitrag im Viertelfinale unterstreicht seinen Wert im K.-o.-Fußball, wo klinisches Abschlussvermögen häufig entscheidet.

Die besondere Position des DFB-Pokals im deutschen Fußball

Der DFB-Pokal nimmt im deutschen Fußball eine einzigartige Stellung ein und unterscheidet sich sowohl von der Bundesliga als auch von europäischen Wettbewerben. Als K.-o.-Turnier mit echtem Zugang für Unterligisten erzeugt er Dramatik, die der Ligafußball nicht replizieren kann. Das 64-Team-Format stellt sicher, dass Semiprofis und Unterligisten auf die Bundesliga-Elite treffen, was unvergessliche David-gegen-Goliath-Duelle schafft. Diese Struktureigenschaft hat über die 90-jährige Geschichte des Wettbewerbs zahllose denkwürdige Überraschungen produziert.

Das kulturelle Gewicht des Wettbewerbs zeigt sich an seiner Präsenz im deutschen Sportkalender. Das Finale im Berliner Olympiastadion zieht regelmäßig über 70.000 Zuschauer an und erzeugt erhebliche TV-Einschaltquoten im Inland und international. Bayern Munich behandelt den Pokal mit derselben Ernsthaftigkeit wie Meisterschaft und Europapokal – was dazu beiträgt, dass das Finale ein Höhepunkt der deutschen Fußballsaison bleibt.

Kommerzielle Entwicklung und Medien

Der 2025–29-Medienrechtszyklus, bewertet mit 1,1 Milliarden Euro als Teil des deutschen Fußball-Gesamtpakets, spiegelt die anhaltende kommerzielle Attraktivität des Wettbewerbs wider. ZDF und RTL behalten die Free-TV-Rechte in Deutschland, während ESPN in Nordamerika exklusive Rechte hält. Diese Multi-Plattform-Vertriebsstrategie hat die globale Reichweite des DFB-Pokals erweitert und Zuschauer in Asien, Südamerika und darüber hinaus erschlossen.

Dominanz und statistische Meilensteine

Bayern Munichs Dominanz im DFB-Pokal beschränkt sich nicht auf die 20 Titel – sie umfasst zahlreiche statistische Rekorde im Torverhältnis und bei Final-Teilnahmen. Die jüngere Aufnahme alternativer Sieger wie Stuttgart (2024/25) sowie das wettbewerbsstarke Halbfinale der Saison 2025/26 deuten auf eine graduelle Demokratisierung hin. Während Bayerns 20 Titel unerreicht bleiben, zeigt die Verteilung jüngerer Gewinner, dass der Wettbewerb ausreichend Unvorhersehbarkeit behält, um gut organisierte, formstarke Teams zu belohnen – unabhängig von der Ligaposition.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Teams nehmen am DFB-Pokal teil?

64 Teams treten im DFB-Pokal an: alle 18 Bundesligaclubs, alle 18 Zweitligaclubs und 28 Teams aus der dritten Spielklasse und tieferen Ligen. Diese Struktur sichert die Repräsentation quer durch die Fußballpyramide.

Wer hat die meisten DFB-Pokal-Titel gewonnen?

Bayern Munich hält den Rekord mit 20 DFB-Pokal-Titeln. Der nächste Verfolger ist Werder Bremen mit 6 Titeln.

Wann wurde der DFB-Pokal gegründet?

Der DFB-Pokal wurde 1935 als Tschammerpokal gegründet und 1952 umbenannt. Das moderne 64-Team-K.-o.-Format wurde 1971 eingeführt und öffnete den Wettbewerb für Unterligisten.

Was gewinnt der DFB-Pokal-Sieger?

Der DFB-Pokal-Sieger qualifiziert sich automatisch für die UEFA-Europa-League-Gruppenphase – oder für die Champions-League-Qualifikation, wenn er sich bereits über die Liga für die Champions League qualifiziert hat. Außerdem richtet der Sieger zu Saisonbeginn den Franz-Beckenbauer-Supercup gegen den Bundesligameister aus.

Wie unterscheidet sich der DFB-Pokal von der Bundesliga?

Der DFB-Pokal ist ein K.-o.-Pokalwettbewerb, bei dem Teams nach einer einzigen Niederlage ausscheiden, während die Bundesliga ein Ligawettbewerb ist, in dem Clubs zweimal gegeneinander spielen. Das Format des DFB-Pokals ermöglicht dramatische Überraschungen und lässt Unterligisten gegen Bundesligaschwergewichte antreten.

Was passiert, wenn ein DFB-Pokal-Spiel unentschieden endet?

Bei Gleichstand nach 90 Minuten werden zwei 15-minütige Verlängerungen gespielt. Steht es danach noch immer unentschieden, folgt ein Elfmeterschießen. Dieses Format gilt von der ersten Runde bis zum Finale.

API-Daten: 12. Juni 2026 · Inhalt aktualisiert: 16. März 2026