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9. Juni 2026 um 19:00Parnu Rannastaadion, Parnu
Schiedsrichter: M. Pachtova
AI

Estland und Bosnien-Herzegovina trennen sich 1:1 im Pärnu Rannastaadion – das Remis beendet die WM-Qualifikation für beide Teams, die punktgleich mit Gruppensieger Litauen abschließen.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Lede

Die Frauen-Nationalmannschaften von Estland und Bosnien-Herzegovina trennten sich am 9. Juni 2026 im Pärnu Rannastaadion mit einem 1:1 (1:1) – einem Resultat, das in der hochgradig ausgeglichenen Gruppe C1 der WM-Qualifikation für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027 keiner Seite den ersehnten Gruppensieg bescherte. Trotz einer frühen Führung der Gastgeberinnen durch Vlada Kubassova (10.) und drückender Überlegenheit Bosniens in der zweiten Hälfte blieb es beim Unentschieden. 288 Zuschauer verfolgten die Partie (Quelle: BBC Sport).

So verlief die Partie

Estland erwischte einen Start nach Maß. Bereits in der zehnten Minute netzte Vlada Kubassova zur frühen Führung ein – ihr erster Treffer in dieser Qualifikationskampagne. Die Freude währte jedoch nur 13 Minuten. Nach einem gut vorgetragenen Angriff bediente Emina Husić ihre Mitspielerin Melisa Hasanbegović, die in der 23. Minute souverän zum 1:1 ausglich. Zur Halbzeit stand es 1:1.

Trainer Selver Hodžić reagierte zur Pause mit einem Doppelwechsel und brachte M. Lillemae und L. Manniste für K. Saulus und K. Purgats. Die „Dragonesses“ übernahmen danach zunehmend die Kontrolle, erspielten sich mehrere aussichtsreiche Gelegenheiten, ließen diese aber ungenutzt. Estland verteidigte aufopferungsvoll und brachte das Remis über die Zeit. Verwarnungen gab es für Emina Husić (60.) und Melisa Hasanbegović (86.) auf Seiten der Gäste.

In der Schlussphase wechselte auch Estland mehrfach – K. Rosen (62.), A. Kala (79.) und K. Purgats (82.) kamen vom Feld –, um die Führung doch noch zu erzwingen. Der erlösende Treffer blieb jedoch aus. Schiedsrichterin Michaela Pachtová beendete die Partie nach 90 Minuten (Quelle: NFSBiH).

Der Wendepunkt

Der schnelle Ausgleich durch Hasanbegović in der 23. Minute nahm Estland den Schwung aus der frühen Führung. Bosnien gewann das Mittelfeld zunehmend unter Kontrolle und erspielte sich nach der Pause ein klares Chancenplus, ohne jedoch den entscheidenden Treffer zu erzielen. Dass Bosnien aus seiner Überlegenheit kein Kapital schlug, lag auch an der disziplinierten Defensivleistung der Estinnen, die nach dem Seitenwechsel kaum gefährliche Einschüsse zuließen.

Spielerinnen des Spiels

  • Vlada Kubassova (Estland): Erzielte die frühe Führung mit einem präzisen Abschluss (10.) und war über die gesamte Spielzeit die gefährlichste Offensivspielerin ihrer Mannschaft.
  • Melisa Hasanbegović (Bosnien-Herzegovina): Der wichtige Ausgleichstreffer in der 23. Minute – ihr drittes Tor in der laufenden Qualifikation – brachte ihr Team zurück ins Spiel. Sie kassierte zudem eine Gelbe Karte (86.).
  • Emina Husić (Bosnien-Herzegovina): Bereitete den Ausgleich vor und war die Antreiberin im bosnischen Mittelfeld, wurde jedoch in der 60. Minute verwarnt.

Zahlen und Fakten

Die Statistik spiegelt die zweigeteilte Partie wider: In Halbzeit eins waren beide Teams ebenbürtig, nach dem Seitenwechsel dominierte Bosnien. Dass am Ende ein 1:1 stand, unterstreicht die Defensivstärke Estlands, das sich dem Druck standhaft widersetzte. Die 288 Zuschauer im Pärnu Rannastaadion sahen ein intensives, aber torarmes Spiel, das die engen Kräfteverhältnisse in der Gruppe exakt abbildete.

Was das Ergebnis bedeutet

Mit dem Unentschieden verpassten beide Teams ihr Ziel. Bosnien-Herzegovina (11 Punkte, 3 Siege, 2 Remis, 1 Niederlage aus 6 Spielen) beendete die Gruppe C1 punktgleich mit Gruppensieger Litauen (11 Punkte) und Estland (11 Punkte). Litauen gewann parallel 2:0 gegen Liechtenstein. Der direkte Vergleich entschied: Litauen (+1 Tordifferenz) setzte sich vor Bosnien (0) und Estland (−1) durch. Litauen sicherte sich damit den Aufstieg in die Liga B der UEFA Women's Nations League sowie einen Platz in den WM-Playoffs. Für Bosnien und Estland endet der WM-Qualifikationsweg an dieser Stelle.

Bosniens Trainer Selver Hodžić hatte vor der Partie gesagt: „Wir sind das bessere Team, und wir haben den starken Willen und die Entschlossenheit, das auf dem Feld zu zeigen“ (Quelle: NFSBiH). Dieser Wille war auf dem Platz sichtbar, doch am Ende fehlte das entscheidende Tor.

Fazit

Ein gerechtes Remis in einem Spiel, in dem Bosnien nach dem frühen Rückstand die Fäden in die Hand nahm, aber an einer kompakten estnischen Abwehr scheiterte. Estland kann stolz auf eine konkurrenzfähige Kampagne sein, Bosnien wird sich fragen müssen, warum aus der klaren Feldüberlegenheit kein Sieg wurde. Beide Teams starten nun in die Vorbereitung auf die nächste UEFA Women's Nations League.

Spielereignisse

Spielereignisse zwischen Estonia W und Bosnia-Herzegovina W — 2 Tore und 2 Karten in diesem Spiel.

Anstoß
V. Kubassova
10′
23′
M. Hasanbegovic

Vorlage: E. Husic

Halbzeit
M. LillemaeK. Saulus
46′
L. MannisteK. Purgats
46′
60′E. Husic
K. RosenK. Tullus
62′
70′
E. HusicA. Grebenar
78′
S. MuhicD. Bratovic
78′
S. KapetanovicA. Cule
A. KalaL. Palts
79′
K. PurgatsA. Jotkina
82′
86′M. Hasanbegovic
Abpfiff

Rivalität seit 2026

Estonia W vs Bosnia-Herzegovina W Direkter Vergleich· 1

Estonia W und Bosnia-Herzegovina W trafen 1 Mal aufeinander — Estonia W gewann 0 Mal, Bosnia-Herzegovina W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2026 zurück. Bosnia-Herzegovina W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 4 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (1 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2026.

0
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
4 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
1/1 · 100%
Über 2,5
1/1 · 100%

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API-Daten: 3. Juli 2026