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5. Juni 2026 um 20:35RheinEnergieStadion, Cologne
20
Auswärts

Norway W

Schiedsrichter: M. H. De Aza
AI

DFB-Frauen qualifizieren sich mit 2:0 gegen Norwegen vorzeitig für die WM 2027 in Brasilien – Traumtore von Müller und Wamser vor 33.425 Fans in Köln.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Lede

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat sich am 5. Juni 2026 im RheinEnergieStadion in Köln mit einem souveränen 2:0 (2:0)-Sieg gegen Norwegen vorzeitig für die WM 2027 in Brasilien qualifiziert. Zwei fulminante Tore der Außenverteidigerinnen Marie Müller (17.) und Carlotta Wamser (27.) besiegelten vor 33.425 Zuschauern den Gruppensieg – eine umstrittene Abseitsentscheidung verhinderte zudem den norwegischen Anschluss.

So lief die Partie

Bundestrainer Christian Wück hatte die Partie als „Endspiel“ um das WM-Ticket bezeichnet – und seine Elf zeigte von Beginn an die nötige Entschlossenheit. Deutschland bestimmte das Tempo, Norwegen stand tief und lauerte auf Konter.

In der 17. Minute hebelte Wamser mit einem weiten Pass die komplette norwegische Abwehr aus. Klara Bühl zog auf dem linken Flügel davon, ihre Hereingabe erreichte Linda Dallmann, die den Ball mit einem No-Look-Backflick perfekt für die mitgelaufene Müller ablegte. Die 25-jährige Debütantin vom US-Club Portland Thorns schloss aus kurzer Distanz zum 1:0 ab – ein Traumdebüt.

Nur zehn Minuten später der nächste Treffer. Kathrin Hendrich fand Lea Schüller, die per Direktpass Dallmann auf die Reise schickte. Die Mittelfeldspielerin dribbelte sich durch die gegnerische Hälfte und legte maßgerecht quer auf die mitgestürmte Wamser. Die Leverkusenerin nahm den Ball direkt und schlenzte ihn unhaltbar ins lange Eck (27.).

Kurz vor der Pause sorgte eine strittige Szene für Diskussionen. Signe Gaupset traf für Norwegen zum vermeintlichen Anschlusstreffer – die Fahne des Assistenten ging jedoch wegen Abseits hoch (42.). Ein Videobeweis, der in der WM-Qualifikation nicht zum Einsatz kommt, hätte die Entscheidung laut Medienberichten wohl nicht bestätigt. Glück für die DFB-Elf.

Der Wendepunkt

Die umstrittene Abseitsentscheidung gegen Gaupset in der 42. Minute war der Schlüsselmoment. Norwegen hatte sich nach dem 0:2 zunehmend befreit und durch Hansen und Gaupset gefährliche Akzente gesetzt. Wäre der Treffer gezählt worden, wäre das Spiel bei 2:1 zur Pause völlig offen gewesen. So aber blieb der Zwei-Tore-Vorsprung bestehen, und Norwegen fand auch nach dem Seitenwechsel keinen Weg an der deutschen Defensive vorbei.

Die Spielerinnen des Spiels

Marie Müller – Die Rechtsverteidigerin feierte ein Länderspieldebüt der Extraklasse. Von Wück als Ersatz für die verletzte Giulia Gwinn in die Startelf beordert, erzielte sie nicht nur das Führungstor, sondern überzeugte auch defensiv mit vielen gewonnenen Zweikämpfen. Ihre Hereinnahme erwies sich als goldrichtig.

Carlotta Wamser – Die Leverkusenerin zeigte ein Spiel der Gegensätze. In der Defensive hatte sie zeitweise Probleme mit Norwegens Spielführerin Caroline Graham Hansen, offensiv setzte sie mit ihrem Traumtor zum 2:0 und der Vorlage zum 1:0 die entscheidenden Akzente.

Linda Dallmann – Die Bayern-Spielerin war mit zwei Assists die zentrale Figur im deutschen Angriffsspiel. Ihr No-Look-Backflick vor dem 1:0 und ihr Slalomlauf vor dem 2:0 waren die Höhepunkte einer starken Vorstellung.

Ann-Katrin Berger – Die Torhüterin war nach einer Bauchverletzung rechtzeitig fit geworden und zeigte eine sichere Leistung. Sie parierte die wenigen norwegischen Chancen souverän und bewahrte die Null.

Die Zahlen – interpretiert

Die Statistik zeichnet ein klares Bild: Deutschland nutzte seine Chancen mit brutaler Effizienz. Zwei Tore aus den ersten beiden Möglichkeiten entschieden die Partie früh. Norwegen kam nach dem Rückstand besser ins Spiel, scheiterte jedoch an der Abseitsfalle und Berger. Die deutsche Defensive um die umsichtige Abwehrchefin Kathrin Hendrich ließ kaum hochkarätige Torchancen zu – wenngleich der fehlende Videobeweis der Norwegerinnen eine wichtige Rolle spielte. Die deutsche Passsicherheit und das hohe Pressing machten den Skandinavierinnen über weite Strecken zu schaffen.

Was der Sieg bedeutet

Mit dem Erfolg ist Deutschland ein Spieltag vor Schluss der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen. Das Team von Christian Wück hat das Ticket für die WM 2027 in Brasilien vorzeitig gelöst. Norwegen hingegen muss als Gruppenzweiter in die Playoffs, um sich ebenfalls für die Endrunde zu qualifizieren.

Sjoeke Nüsken, im 58. Länderspiel erstmals als Kapitänin aufgelaufen, und Elisa Senß bestimmten das Mittelfeldspiel. Deutschland kann das letzte Qualifikationsspiel am 9. Juni 2026 in Slowenien nun entspannt angehen.

Fazit

Ein hochverdienter Sieg der DFB-Frauen, die in der ersten Halbzeit ihre Effizienz unter Beweis stellten und nach der Pause clever verwalteten. Die umstrittene Abseitsentscheidung gegen Gaupset hätte die Partie kippen können, letztlich setzte sich die deutsche Qualität aber verdient durch. Müller und Wamser schrieben sich mit ihren Traumtoren in die Annalen der WM-Qualifikation ein.

Spielereignisse

Spielereignisse zwischen Germany W und Norway W — 2 Tore und 0 Karten in diesem Spiel.

Anstoß
17′
27′
Halbzeit
L. SchüllerM. Kössler
66′
J. BrandV. Endemann
66′
77′
77′
G. ReitenJ. Kielland
M. MüllerS. Kleinherne
80′
L. DallmannL. Gräwe
80′
83′
L. NaalsundE. Stølen Godø
83′
E. TerlandC. Tandberg
K. BühlS. Cerci
89′
Abpfiff

Rivalität seit 2015

Germany W vs Norway W Direkter Vergleich· 3

Germany W und Norway W trafen 3 Mal aufeinander — Germany W gewann 2 Mal, Norway W 0 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2015 zurück. Germany W führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 3 Begegnungen an. Insgesamt fielen 10 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.33 pro Spiel (8 für die Heimmannschaft, 2 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (67%). In 2 Begegnungen (67%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Germany W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 0–4 im Jahr 2026.

2
Siege
Unentschieden
1
·
0
Siege
Tore gesamt
10 · 3.3/Spiel
Beide getroffen
2/3 · 67%
Über 2,5
2/3 · 67%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 3. Juli 2026