Wales verspielt in Podgorica eine 1:0-Pausenführung und muss sich mit einem 1:1 gegen Montenegro begnügen – Jasna Djokovic gleicht per Konter aus.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo verlief die Partie
Wales dominierte die erste Halbzeit im Stadion Pod Goricom vor 400 Zuschauern, tat sich aber gegen eine tief stehende montenegrinische Abwehr schwer. Carrie Jones führte Wales erstmals als Kapitänin aufs Feld. Die erste große Gelegenheit hatte Jones selbst, als ihr Kopfball knapp am Tor vorbeiging.
Der Durchbruch gelang kurz vor der Pause: Ella Powell wurde im Strafraum von Katarina Čađenović zu Fall gebracht – Elfmeter. Cain verwandelte sicher zum 1:0 (40. Minute) und erzielte damit ihr sechstes Tor in der laufenden Qualifikation.
Nach der Pause drängte Wales auf das vorentscheidende 2:0. Elise Hughes' Schuss wurde von Sladjana Bulatović auf der Linie geklärt – aus walisischer Sicht ein Pfiff, der nicht gegeben wurde. Auch Cain vergab eine gute Möglichkeit nach einer Flanke von Ffion Morgan.
Der Wendepunkt
In der 79. Minute bestrafte Montenegro eine Phase walisischer Nachlässigkeit eiskalt. Lily Woodham verlor den Ball an Medina Dešić, die sofort Jasna Djoković bediente. Die eingewechselte Stürmerin überwand Safia Middleton-Patel zum 1:1 – ein Treffer, der in der walisischen Defensive von mehreren individuellen Fehlern begleitet wurde.
Wales versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, doch Laura Hughes' Distanzschuss in der Nachspielzeit war zu harmlos, um Kalač zu gefährden.
Die Schlüsselspieler
Mayzee Davies (Wales) – Die FAW kürte sie zur Spielerin des Spiels. Davies kehrte nach über einem Jahr Pause (Kreuzbandriss) in die walisische Nationalmannschaft zurück und gab ein solides Comeback. ⭐
Jasna Djoković (Montenegro) – Die 34-jährige Mittelfeldspielerin von ŽNK Split wurde in der 75. Minute eingewechselt und erzielte vier Minuten später den Ausgleich – ihr erstes Tor in der aktuellen Qualifikation.
Hannah Cain (Wales) – Verwandelte den Strafstoß sicher und unterstrich damit ihre Rolle als walisische Torgarantin. Verpasste nach der Pause allerdings die Chance zum 2:0.
Medina Dešić (Montenegro) – Ihre Balleroberung und die sofortige Flanke leiteten den Ausgleichstreffer ein. Zuvor hatte sie bereits in der 46. Minute eine gute Gelegenheit knapp verfehlt.
By the Numbers – interpretiert
Wales kontrollierte über weite Strecken den Ballbesitz, doch die entscheidende Statistik ist die mangelnde Effizienz vor dem Tor. Nach Cains Führungstreffer fehlte der zweiten Welle die Präzision – Hughes' Schuss auf der Linie, Cains vergebene Chance. Montenegro dagegen nutzte eine von wenigen Gelegenheiten eiskalt: Der Ausgleich fiel aus dem einzigen wirklich gefährlichen Angriff der zweiten Halbzeit.
Interessant ist auch die Disziplinarstatistik: Drei Gelbe Karten für Montenegro (Janjusevic 10., Djukic 40., Cadenovic 45.+2) spiegeln die defensive Härte der Gastgeberinnen wider, die sich gegen Wales' Druck behaupteten.
Was das Ergebnis bedeutet
Das 1:1 war ein herber Rückschlag für Wales' Ambitionen auf den direkten Gruppensieg. Tschechien war zeitgleich gegen Albanien ebenfalls nicht über ein 1:1 hinausgekommen – beide Teams standen nach dem 5. Spieltag bei 11 Punkten. Die Entscheidung fiel erst am letzten Spieltag am 9. Juni 2026, als Wales Tschechien in Cardiff mit 3:1 besiegte und sich den Gruppensieg sicherte.
Für den Weg zur WM 2027 in Brasilien bedeutete dies: Wales qualifizierte sich über die Play-offs, wo die Mannschaft letztlich scheiterte. Montenegro blieb nach dem 1:1 gegen Wales und einer weiteren Niederlage gegen Albanien am letzten Spieltag ohne Chance auf die Play-offs.
Trainerin Rhian Wilkinson zeigte sich nach dem Spiel selbstkritisch: „Das war nicht gut genug. Manchmal spielen wir so, als ob wir besser wären, als wir sind. Selbstgefälligkeit ist die einfache Antwort – aber es mangelte an Intensität. Wir haben es uns heute Abend nicht verdient." (BBC Match of the Day Wales)
Helen Ward, ehemalige walisische Stürmerin, analysierte bei BBC Radio Wales: „Man kann weder die Hitze noch die Reisechaos als Ausreden für dieses Ergebnis gelten lassen. Ich habe keine Dringlichkeit gesehen, ein zweites Tor zu erzielen."
Fazit
Wales war über weite Strecken die bessere Mannschaft, scheiterte aber an der eigenen Abschlussschwäche und einem folgenschweren Ballverlust. Montenegro belohnte sich mit einer disziplinierten Defensivleistung und einem blitzsauberen Konter für einen verdienten Punkt – gegen ein Team, das sich selbst im Weg stand.
Spielereignisse
Spielereignisse zwischen Montenegro W und Wales W — 2 Tore und 3 Karten in diesem Spiel.
Penalty
Vorlage: M. DešiÄ
Rivalität seit 2026
Montenegro W vs Wales W Direkter Vergleich· 1
Montenegro W und Wales W trafen 1 Mal aufeinander — Montenegro W gewann 0 Mal, Wales W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2026 zurück. Wales W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 7 Tore in diesen Partien, im Schnitt 7.00 pro Spiel (1 für die Heimmannschaft, 6 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 6–1 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 3. Juli 2026
