SK Rapid Wien und Rapid Bukarest trennen sich im Testspiel in Perg torlos 0:0. Trotz Chancenüberlegenheit scheitern die Hütteldorfer am starken Gästekeeper.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungTorloses Remis im Rapid-Duell: SK Rapid Wien und Rapid Bukarest trennen sich 0:0
SK Rapid Wien ist am Sonntag mit zwei Testspiel-Remis in die Sommervorbereitung gestartet. Nach dem 2:2 gegen den FK Pardubice folgte im zweiten Test des Tages ein 0:0 gegen den rumänischen Namensvetter Rapid Bukarest – trotz deutlicher Chancenüberlegenheit der Hütteldorfer.
| Detail | Info |
|---|---|
| Wettbewerb | Friendlies Clubs (Testspiel) |
| Datum | 5. Juli 2026, 17:15 Uhr |
| Austragungsort | Forstenlechner Arena, Perg (Oberösterreich) |
| Zuschauer | 1.300 |
| Ergebnis | 0:0 (0:0) |
| Übertragung | Krone TV (live) |
So lief das Spiel
Wenige Minuten nach dem Abpfiff des ersten Tests gegen Pardubice begann in der Forstenlechner Arena in Perg das Duell der beiden Rapid-Vereine. Der SK Rapid, diesmal von Jakob Schöller als Kapitän aufs Feld geführt, übernahm von Beginn an die Kontrolle.
Schon in der Anfangsphase kamen Moulaye Haidara und Niki Wurmbrand zu gefährlichen Abschlüssen. Die Hütteldorfer kombinierten sich immer wieder sehenswert durch die Abwehr der Rumänen, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Torhüter von Rapid Bukarest. Dieser parierte unter anderem einen Schuss von Yusuf Demir samt Nachschuss und lenkte auch einen gefährlichen Eckball von Romeo Amane zur Ecke.
Die Rumänen kamen erst in der Schlussphase zu ihrer ersten echten Torchance, verfehlten das Gehäuse von Niklas Hedl aber klar. Hedl selbst hatte einen über weite Strecken ruhigen Nachmittag, musste sich in den letzten Minuten aber mehrfach auszeichnen, um die Null zu halten.
Der Wendepunkt
Das Spiel hatte keinen klassischen Wendepunkt im Sinne eines Tores oder einer entscheidenden Szene. Der Schlüsselfaktor war vielmehr die durchgehende Dominanz von Rapid Wien, die sich nicht in Tore ummünzen ließ – und die herausragende Leistung des Bukarester Keepers, der über 90 Minuten hinweg alle Chancen der Grün-Weißen vereitelte.
Spieler des Spiels
Der Torhüter von Rapid Bukarest – Auch wenn sein Name nicht offiziell genannt wurde, war er der entscheidende Faktor für das 0:0. Mit mehreren Glanzparaden gegen Yusuf Demir, Romeo Amane und andere verdarb er den Hütteldorfern den Sieg.
Niklas Hedl (SK Rapid Wien) – Der Rapid-Schlussmann hatte in der ersten Stunde wenig zu tun, zeigte aber in der Schlussphase seine Klasse, als die Bukarester stärker wurden.
Aufstellungen
SK Rapid Wien: Hedl; Roka, Schöller (46. Gröller), Raux-Yao, Auer; Y. Demir (83. Djezić), Amane (72. Mušić), Bajlicz (62. Oswald); Wurmbrand (46. Ekereokosu), Kara (83. Jozepovic), Haidara (83. Polke)
Ersatz: Orgler, Göschl; Stehrer
Nicht im Kader: Lorenz Szladits (überknöchelt, genauere Untersuchung), Ange Ahoussou (erkrankt), Ismail Seydi (erkrankt)
Erkenntnisse aus dem Test
Obwohl das Ergebnis torlos blieb, lieferte das Duell wertvolle Erkenntnisse für Trainer Johannes Hoff Thorup. Fast 30 Spieler kamen über die beiden Partien des Tages zum Einsatz. Die neu formierte zweite Elf zeigte ein klares Chancenplus, scheiterte aber an der eigenen Abschlussschwäche und einem starken Gästekeeper.
Das 0:0 war die zweite von zwei Testpartien am Sonntag: Zuvor hatte Rapid bereits ein 2:2 gegen den tschechischen Erstligisten FK Pardubice geholt – mit einem Last-Minute-Tor des 17-jährigen David Polke.
Was es bedeutet
Der SK Rapid befindet sich im einwöchigen Trainingslager in Freistadt (Oberösterreich). Nach dem Testspiel-Doppel in Perg reiste der Tross direkt weiter ins rund 40 Minuten entfernte Freistadt. Am Montag stand Regeneration im Mittelpunkt, ab Dienstag sind mehrere Trainingseinheiten geplant.
Nächste Testspiele:
- 12. Juli: SK Rapid vs. FC Hertha Wels (Huber-Arena, Wels, 15:00 Uhr, live auf Krone TV)
- 15. Juli: SK Rapid vs. Panathinaikos Athen (Allianz Stadion, 18:00 Uhr)
- 18. Juli: SK Rapid vs. Hamburger SV (Allianz Stadion, 19:00 Uhr, live in ORF SPORT PLUS)
Der Pflichtspielauftakt folgt am 23./29. Juli mit der 2. Qualifikationsrunde der UEFA Conference League.
Fazit
Ein torloses, aber nicht langweiliges Testspiel. Rapid Wien dominierte über weite Strecken, ließ aber die notwendige Effizienz vor dem Tor vermissen. Der Bukarester Keeper war der Mann des Spiels. Für Rapid-Trainer Thorup bleibt die Erkenntnis, dass die zweite Garde spielerisch überzeugt, im Abschluss aber noch Luft nach oben hat.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 6. Juli 2026
