Dunajska Streda (DAC 1904) gewinnt 2:1 gegen TSC Backa Topola im Halbfinale des Danube Cup 2026. Ouro und Gueye drehen die Partie nach frühem Rückstand.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDunajska Streda schlägt TSC Backa Topola im Danube-Cup-Halbfinale
Dank einer starken zweiten Halbzeit und einem Traumtor von Samsindin Ouro zog Dunajska Streda (DAC 1904) ins Finale des Danube Cup 2026 ein. Vor 800 Zuschauern in der MOL Aréna besiegte der slowakische Vizemeister den serbischen Zweitligisten TSC Backa Topola mit 2:1 (1:1).
So lief die Partie
Die Partie war als Testspiel im Rahmen der Sommer-Vorbereitung angesetzt und zugleich das zweite Semifinale des Danube Cup (Dunajský pohár), gespielt im verkürzten Modus 2 × 30 Minuten.
TSC begann mutig und ging bereits in der 12. Minute in Führung: Der erst 17-jährige Stefan Tomović setzte sich auf der linken Seite durch, seine Rücklage verwertete der ebenfalls 17-jährige Vahid Gicić aus kurzer Distanz zur frühen 0:1-Führung.
Dunajska Streda schlug postwendend zurück. Nur sieben Minuten später – in der 19. Minute – tanzte Abdoulaye Gueye die serbische Abwehr aus und schloss mit einem platzierten Schuss ins linke Eck zum 1:1-Ausgleich ab.
In der 29. Minute sah TSC-Verteidiger Jovičić die Gelbe Karte. Bis zur Pause hatten sowohl Ramadan (DAC) als auch Gueye weitere Chancen, der Ausgleich hielt bis zum Seitenwechsel.
Der Wendepunkt
Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag: Samsindin Ouro traf in der 35. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß aus rund 20 Metern unhaltbar zur 2:1-Führung für DAC. Der Treffer war der einzige der zweiten Hälfte und erwies sich als spielentscheidend.
Beide Trainer rotierten in der Pause komplett durch – DAC und TSC begannen die zweiten 30 Minuten mit völlig neuen Formationen. TSC warf in der Schlussphase alles nach vorne, doch DAC-Schlussmann Aljaž Ivačič, der sein Debüt im Tor der Gelb-Blauen gab, musste keinen ernsthaften Torschuss mehr parieren.
Die Spieler des Spiels
Abdoulaye Gueye (DAC) – Der Angreifer war mit seinem Solo und dem sehenswerten Ausgleichstreffer der auffälligste Akteur der ersten Halbzeit. Seine individuelle Klasse machte den Unterschied.
Samsindin Ouro (DAC) – Der Torschütze zum 2:1-Siegtreffer per Freistoß bewies Nervenstärke und erzielte eines der schönsten Tore des Turniers.
Vahid Gicić (TSC) – Der 17-Jährige traf zur frühen Führung und zeigte, dass TSC trotz des Abstiegs aus der serbischen SuperLiga über viel junges Talent verfügt.
Trainer Robert Klauss lobte nach der Partie auf der DAC-Vereinswebsite die Intensität seiner Mannschaft: „Bolo to kvalitné stretnutie, v ktorom hráči odovzdali veľa energie a ukázali viacero pozitívnych vecí. Mali sme výborné nastavenie. Rozhodujúcim faktorom bola podľa mňa intenzita hry, práve tá naklonila misky váh na našu stranu.“
Sein TSC-Kollege Nenad Milijaš zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden: „Odohrali sme dobrý zápas. S prípravou na novú sezónu sme začali len pred dvoma týždňami, toto bolo pre nás veľmi náročné prvé prípravné stretnutie. Turnaj má výbornú úroveň a zápas proti DAC-u bol pre našich futbalistov cennou skúsenosťou. Príležitosť dostalo veľa mladých hráčov, pre ktorých to bol možno prvý medzinárodný zápas v kariére.“
Interpretierte Statistik
Der Spieldaten-Anbieter listet keine detaillierten Ballbesitz- oder xG-Werte für Freundschaftsspiele aus. Der offizielle Spielbericht von DAC 1904 weist jedoch folgende Eckdaten aus: Torschüsse auf das Tor standen 2:3 für TSC, bei Schüssen neben das Tor dominierte DAC mit 7:1. Das spricht für ein kontrolliertes Defensivverhalten der Slowaken nach der Führung und hektischere Abschlussversuche der Serben in der Schlussphase. Bei den Eckbällen hieß es 4:3 für DAC – ein ausgeglichenes Verhältnis in einem intensiv geführten Testspiel.
Was das Ergebnis bedeutet
Dunajska Streda zog damit ins Finale des Danube Cup 2026 ein, wo sie am Sonntag, den 28. Juni, um 20:00 Uhr auf den rumänischen Zweitligisten FK Csíkszereda traf – der sich zuvor mit 3:1 gegen den ungarischen Erstligisten ETO FC Győr durchgesetzt hatte. Für DAC war es der zweite Test der Sommervorbereitung nach der 2:3-Niederlage gegen Šamorín eine Woche zuvor.
TSC Backa Topola bestritt sein erstes Vorbereitungsspiel nach dem Abstieg aus der serbischen SuperLiga. Der Klub bereitet sich auf die Saison 2026/27 in der zweiten serbischen Liga vor – mit dem erklärten Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs, wie Trainer Milijaš betonte. Die Serben spielten am Sonntag um Platz drei gegen Győr.
Fazit
Dunajska Streda präsentierte sich unter dem neuen Trainer Robert Klauss deutlich verbessert im Vergleich zur Vorwoche. Die deutlich höhere Intensität und der sofortige Ausgleich nach dem frühen Rückstand waren die entscheidenden Faktoren. TSC zeigte trotz der Niederlage eine respektable Leistung und verfügt mit jungen Talenten wie Gicić und Tomović über vielversprechende Perspektiven für die neue Saison.
Rivalität seit 2022
Dunajska Streda vs TSC Backa Topola Direkter Vergleich· 2
Dunajska Streda und TSC Backa Topola trafen 2 Mal aufeinander — Dunajska Streda gewann 0 Mal, TSC Backa Topola 0 Mal, dazu kamen 2 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Insgesamt fielen 4 Tore in diesen Partien, im Schnitt 2.00 pro Spiel (2 für die Heimmannschaft, 2 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (100%). In 0 Begegnungen (0%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 1–1 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 29. Juni 2026
