Eimsbütteler TV besiegt SV Todesfelde 5:3 in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord. Toralf Hense (2 Tore) führt ETV zum zweiten Sieg im zweiten Spiel.
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KI-ZusammenfassungEimsbütteler TV besiegt SV Todesfelde mit 5:3 – Die Aufstiegsrunde bebt
Der Eimsbütteler TV hat im zweiten Spieltag der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord einen spektakulären 5:3 (3:0)-Heimsieg gegen den SV Todesfelde gefeiert. Vor 2.046 Zuschauern im Hamburger Stadion Hoheluft lieferten beide Teams eine denkwürdige Partie mit acht Toren, einer Gelb-Roten Karte und einem zwischenzeitlichen 4:0-Vorsprung der Hausherren.
Blitzstart der Hamburger
Was für ein Beginn! Der ETV erwischte den SV Todesfelde eiskalt. Bereits in der 4. Minute netzte Tom Politz zur frühen Führung ein – der perfekte Start für die Mannschaft von Trainer Daniel Schultz. Keine sechs Minuten später legte Toralf Hense das 2:0 nach (10.). Todesfelde, das am ersten Spieltag noch souverän 2:0 gegen Blumenthal gewonnen hatte, war sichtlich geschockt.
Der SVT fand im Laufe der ersten Halbzeit besser ins Spiel und kam zu eigenen Chancen, doch die ETV-Defensive um den aufmerksamen Torwart Fofana hielt stand. Einen Pfostenschuss der Gäste in der 42. Minute – Abseits, die Fahne ging rechtzeitig hoch. Statt des Anschlusstreffers kassierte Todesfelde den nächsten Nackenschlag: Max-Adrian Mbodje erzielte in der 36. Minute das 3:0 und bescherte den Hamburgern eine komfortable 3:0-Pausenführung.
Hense schnürt den Doppelpack – 4:0
Auch nach dem Seitenwechsel blieb der ETV das dominierende Team. Toralf Hense war nicht zu bremsen: In der 56. Minute vollendete er nach schönem Querpass zum 4:0 – sein zweiter Treffer des Abends. Der ETV schien auf der sicheren Seite, der Aufstieg zum Greifen nah.
Doch dann kam die Wende. Morten Liebert, der Torjäger der Gäste, nutzte in der 61. Minute einen Fehler im ETV-Aufbauspiel und erzielte den 4:1-Anschlusstreffer. Plötzlich war wieder Leben im Spiel der Schleswig-Holsteiner.
Aufregung in der Schlussphase
In der 67. Minute eskalierte die Partie endgültig: Farid Dibamba vom ETV foulte im Strafraum und sah die Gelb-Rote Karte – den fälligen Elfmeter verwandelte Morten Liebert sicher zum 4:2 (69.). Mit einem Mann mehr auf dem Platz und nur noch zwei Toren Rückstand roch Todesfelde nach der großen Aufholjagd.
Doch der ETV zeigte Moral. In der 78. Minute konterten die Hamburger blitzsauber, und Jasper Hölscher drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie – 5:2. Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten: Jan-Marc Schneider dribbelte sich durch die ETV-Hintermannschaft und hämmerte das Leder in der 81. Minute unter die Latte – 5:3.
Die Schlussminuten wurden zur Zitterpartie. Sechs Minuten Nachspielzeit zeigte der Schiedsrichter an, und Todesfelde drückte mit aller Macht. Doch ETV-Keeper Fofana parierte glänzend und hielt den Sieg fest. Nach Abpfiff gab es noch ein kurioses Elfmeterschießen (18 Schützen), das die NFV-Regularien für mögliche Punktgleichheit am Ende der Runde vorsahen.
Bedeutung für die Aufstiegsrunde
Mit diesem Sieg behielt der ETV seine weiße Weste (2 Siege aus 2 Spielen) und übernahm die alleinige Tabellenführung in der Vierer-Relegation. Am Ende sollte der ETV mit 9 Punkten souverän den Aufstieg perfekt machen – nach dem 6:0 gegen Blumenthal am letzten Spieltag. Auch Todesfelde gelang am Ende der Sprung in die Regionalliga Nord mit einem 2:0-Erfolg gegen Egestorf.
Für Eimsbüttel bedeutete der Sieg gegen Todesfelde den zweiten Schritt zur Rückkehr in die Regionalliga, aus der der Klub 2024 abgestiegen war. Mit nun drei Siegen aus drei Spielen und einem Torverhältnis von 15:4 ließ der Vizemeister der Oberliga Hamburg keinerlei Zweifel an seiner Aufstiegsberechtigung aufkommen.
Spieler des Spiels: Toralf Hense
Mit zwei Treffern (10., 56.) und enormem läuferischem Einsatz war Hense der herausragende Akteur auf dem Platz. Zusammen mit den ebenfalls glänzend aufgelegten Politz und Mbodje bildete er die Speerspitze einer ETV-Offensive, die Todesfelde vor allem in der ersten Stunde vor unlösbare Rätsel stellte.
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API-Daten: 18. Juni 2026
