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30. Mai 2026 um 14:00
20
Auswärts

Blumenthaler

AI

SV Todesfelde startet mit einem souveränen 2:0-Heimsieg gegen den Blumenthaler SV in die Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord. Liebert und Joker Drawz treffen.

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Liebert und Drawz ebnen den Weg: Todesfelde bezwingt Blumenthaler zum Auftakt

Der SV Todesfelde hat einen perfekten Start in die Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord hingelegt. Im Joda-Sportpark besiegten die Schleswig-Holsteiner den Bremer Meister Blumenthaler SV am Samstagnachmittag verdient mit 2:0 (0:0) und sicherten sich damit drei wichtige Punkte im Kampf um die beiden Aufstiegsplätze.

Ausgangslage: Vier Teams, zwei Tickets

Vier Mannschaften kämpfen in dieser Aufstiegsrunde um zwei freie Plätze in der Regionalliga Nord. Der Modus ist denkbar einfach: Jeder gegen Jeden, die zwei Besten steigen auf. Neben dem SV Todesfelde und dem Blumenthaler SV sind der 1. FC Germania Egestorf-Langreder und der Eimsbütteler TV mit dabei.

Für den SV Todesfelde geht es um die direkte Rückkehr in die vierthöchste Spielklasse – erst 2025 war der Club aus dem Kreis Segeberg aus der Regionalliga Nord abgestiegen. Der Blumenthaler SV hingegen strebt die erste Teilnahme an der heutigen 4. Liga in der Vereinsgeschichte an. Als Meister der Bremen-Liga reiste das Team von der Weser mit breiter Brust nach Schleswig-Holstein, doch die Favoritenrolle lag bei den Gastgebern.

Erste Hälfte: Todesfelde dominant, aber Blumenthal hält dagegen

Die Hausherren übernahmen von Beginn an die Kontrolle und bestimmten das Geschehen auf dem Platz. Trainer Björn Sörensen schickte seine Mannschaft im 3-5-2-System auf den Platz. Die kompakte Defensive der Gäste im 5-4-1-System machte es Todesfelde zunächst schwer.

Die beste Chance der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber in der 18. Minute: Maximilian Musci kam nach einer Flanke von links am zweiten Pfosten zum Kopfball, setzte diesen jedoch knapp neben das Tor. Die anschließende Ecke köpfte Morten Liebert am ersten Pfosten über den Querbalken. So blieb es torlos in Durchgang eins – zur Pause stand es 0:0, obwohl Todesfelde klar mehr vom Spiel hatte.

Zweite Hälfte: Liebert bricht den Bann

Was in der ersten Halbzeit noch fehlte, lieferte Morten Liebert kurz nach dem Wiederanpfiff: In der 54. Minute wurde der Todesfelder Stürmer freigespielt und ließ sich die Chance nicht entgehen. Mit einem platzierten Abschluss überwand er BSV-Schlussmann Marlon Vogt und erlöste die Hausherren – 1:0 für Todesfelde.

Die Führung gab den Gastgebern zusätzliche Sicherheit. Todesfelde ließ den Ball nun souverän in den eigenen Reihen laufen und ließ Blumenthal kaum noch zur Entfaltung kommen. Die Bremer taten sich trotz des Rückstands schwer, offensive Akzente zu setzen.

Drawz' Joker-Streich besiegelt den Sieg

Zehn Minuten vor dem regulären Ende sorgte der eingewechselte Marco Drawz für die Entscheidung. Nach einer flachen Hereingabe ließ Benjamin Petrick den Ball passieren – dahinter lauerte der Joker, der aus elf Metern eiskalt zum 2:0-Endstand einschob (79. Minute). Es war ein klassischer Treffer eines Einwechselspielers, der die aggressive Offensive von Todesfelde belohnte.

Bis zum Schluss ließ Todesfelde nichts mehr anbrennen. Ein besonderes Detail am Rande: Im Anschluss an die Begegnung wurde ein Elfmeterschießen ausgetragen, das für den Fall von späterer Punkt- und Torgleichheit relevant werden könnte. Dieses gewannen die Gäste aus Bremen – ein kleiner psychologischer Erfolg.

Ausblick: Todesfelde hat die besten Karten

Mit dem 2:0-Auftaktsieg hat der SV Todesfelde ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Björn Sörensen hat nun die besten Karten, um nach einem Jahr in die Regionalliga Nord zurückzukehren. Die Konkurrenz patzte ebenfalls: Der 1. FC Germania Egestorf-Langreder verlor sein erstes Spiel gegen den Eimsbütteler TV mit 1:4. Somit hat nach dem ersten Spieltag nur Todesfelde gemeinsam mit dem Eimsbütteler TV die volle Punktausbeute.

Für den Blumenthaler SV steht bereits am Mittwoch (19 Uhr) das nächste richtungsweisende Spiel an: Daheim gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder, der ebenfalls mit einer Niederlage gestartet ist. Am 7. Juni folgt dann das Duell gegen den Eimsbütteler TV in Heeslingen.

Die Aufstiegsrunde bleibt spannend – doch der erste Spieltag hat eine klare Botschaft gesendet: Todesfelde ist bereit für die Rückkehr in die Regionalliga Nord.

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 18. Juni 2026