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Oberliga MittelrheinSaison 2025

Frechen vs Teutonia Weiden

7. Juni 2026 um 15:30Kunstrasenplatz Kurt-Bornhoff-Sportpark, Frechen
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AI

Frechen feiert 7:1-Kantersieg gegen Teutonia Weiden zum Saisonabschluss – Simon Doll mit 2 Toren und 2 Vorlagen, Trainer Özbay verabschiedet sich emotional nach acht Jahren.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Frechen 7:1 Teutonia Weiden – Torfestival zum Saisonabschluss, Özbay verabschiedet sich mit Kantersieg

SpVg Frechen 20 hat den letzten Spieltag der Oberliga-Mittelrhein-Saison 2025/26 mit einem furiosen 7:1 (6:0)-Kantersieg gegen den bereits abgestiegenen FC Teutonia Weiden beendet. Simon Doll war mit zwei Toren und zwei Vorlagen der überragende Mann auf dem Platz, während Trainer Okan-Tamer Özbay nach acht Jahren im Verein einen emotionalen Abschied feierte.

So lief das Spiel

Die Partie im Kurt-Bornhoff-Sportpark war bereits nach neun Minuten vorentschieden. Simon Doll traf in der 8. Minute zur 1:0-Führung, nur 60 Sekunden später legte Janis Vranken nach Vorarbeit von Eren Taskale das 2:0 nach (9.).

Frechen blieb dominant. Jan-Luca Ruhrig (22.), erneut Vranken mit seinem zweiten Tor (35.), Eren Taskale (39.) und Jannis Dilley (44.) schraubten das Ergebnis noch vor der Pause auf 6:0 in die Höhe.

Direkt nach Wiederanpfiff stellte Doll mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 7:0 (46.) – die Vorlage kam von Dilley. Den einzigen Gegentreffer kassierte Frechen in der 65. Minute, als David Kühnel per Handelfmeter den 7:1-Endstand erzielte.

Der Wendepunkt

Die ersten neun Minuten. Simon Dolls Führungstreffer in der 8. Minute öffnete die Schleusen, und der direkte Doppelschlag zum 2:0 durch Vranken eine Minute später nahm Weiden jede Hoffnung auf einen würdigen Saisonabschluss. „Da haben wir dem Gegner schon früh den Stecker gezogen“, sagte Özbay nach dem Spiel.

Die Schlüsselspieler

Simon Doll (Frechen) – 2 Tore, 2 Vorlagen. Der Mittelfeldspieler war an vier der sieben Treffer direkt beteiligt und krönte eine starke Saison mit seiner vielleicht besten Einzelleistung. Keine Frage: Spieler des Spiels.

Janis Vranken (Frechen) – Doppelpack. Der Angreifer traf in der 9. und 35. Minute und zeigte sich insbesondere im Abschluss eiskalt.

Jannis Dilley (Frechen) – 1 Tor, 1 Vorlage. Neben seinem eigenen Treffer zum 6:0 bereitete er Simon Dolls zweiten Treffer nach der Pause mustergültig vor.

Die Statistik – interpretiert

Die 7:1-Pausenführung von 6:0 spricht Bände: Frechen benötigte keine zweite Hälfte, um die Partie zu entscheiden. Weiden kam erst nach der Pause zu nennenswerten Aktionen, doch der Ehrentreffer per Elfmeter war nur Ergebniskosmetik. Der höchste Saisonsieg der Frechener unterstreicht die Klasse, die in dieser Mannschaft steckt – auch wenn die Saison zeitweise von personellen Problemen geprägt war.

Was das Ergebnis bedeutet

Mit 50 Punkten und Platz 7 schließt Frechen eine solide Saison ab – die angepeilte 50-Punkte-Marke wurde erreicht. „Wir haben unseren Tabellenplatz bestätigt und die 50-Punkte-Marke erreicht. Von daher Hut ab vor der letzten Leistung der Jungs“, sagte Özbay.

Für Teutonia Weiden endet eine desaströse Spielzeit mit nur 16 Punkten als Tabellenletzter und dem Abstieg in die Landesliga. Trainer Giuseppe Avellino fand deutliche Worte: „Katastrophale erste Halbzeit. Ein Aufbaufehler nach dem anderen, körperloses Spiel, keine Laufbereitschaft. Das schmeichelhafte 6:0 zur Halbzeit sagt eigentlich schon alles.“ Weiter ergänzte er: „Am Ende lügt der Tabellenplatz nicht. Ganz besonders unser Torverhältnis zeigt, dass wir vorne viel zu harmlos waren und gegen den Ball wie eine F-Jugend verteidigt haben. Der Verein hat diese Einstellung nicht verdient!“

Emotionale Abschiede

Das Spiel war jedoch mehr als eine einseitige Partie – es war eine Bühne für Abschiede. Nach insgesamt neun Jahren im Verein – unter anderem als Athletiktrainer, U23-Coach, Co-Trainer und zuletzt fünf Jahre als Cheftrainer der ersten Mannschaft – verabschiedete sich Okan-Tamer Özbay. „Das hat mit der Ansprache schon begonnen, sodass viele Erinnerungen hochkamen“, sagte er. „Die Entwicklungen der Jungs aus den letzten fünf Jahren kamen mir vor die Augen geschossen. Vielen Dank an den Verein. Das war ein wunderschöner Tag. Ein toller Abschluss, wie man ihn sich herbeisehnt, wenn man ein Kapitel beendet. Ganz viel Liebe für alle die da waren!“

Auch Patrick Friesdorf, langjähriger Torjäger der Zwanziger, beendete seine aktive Karriere. Nach einem Kreuzbandriss befand er sich zwar noch im Aufbautraining, ließ es sich aber nicht nehmen, für eine Minute auf dem Platz zu stehen und sich unter großem Applaus zu verabschieden. „Patrick Friesdorf kam noch dazu, der nach Kreuzbandriss natürlich noch im Aufbautraining ist, aber seine aktive Karriere mit einer Minute auf dem Platz beenden wollte. Ein Tag, der viele Geschichten erzählt“, so Özbay.

Fazit

Ein gebührender Abschluss für eine Ära: Frechen verabschiedete seinen Trainer und seinen Torjäger mit einem Schützenfest, das lange in Erinnerung bleiben wird. Für Weiden beginnt derweil der Neuaufbau in der Landesliga – das 0:10 eine Woche zuvor gegen Merten und das 1:7 in Frechen sind ein klares Signal, dass strukturell vieles anders werden muss.

Rivalität seit 2024

Frechen vs Teutonia Weiden Direkter Vergleich· 3

Frechen und Teutonia Weiden trafen 3 Mal aufeinander — Frechen gewann 1 Mal, Teutonia Weiden 1 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2024 zurück. Insgesamt fielen 12 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (7 für die Heimmannschaft, 5 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (67%). In 3 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 0–4 im Jahr 2025.

1
Siege
Unentschieden
1
·
Tore gesamt
12 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
2/3 · 67%
Über 2,5
3/3 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 27. Juni 2026