Menu
7. Juni 2026 um 17:30Sportzentrum Ebreichsdorf, Weigelsdorf
53
Auswärts

Zwettl

AI

ASK Ebreichsdorf dreht gegen SC Zwettl zweimal einen 0:2-Rückstand und gewinnt ein torreiches Landesliga-Spektakel mit 5:3. Ognjen Sipka und Dominik Eichinger glänzen als Doppeltorschützen.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Wie es lief: Zwettl dominiert früh – Ebreichsdorf schlägt zurück

Die Gäste aus dem Waldviertel erwischten einen Traumstart. Bereits in der 16. Minute fasste sich Dennis Schmutz aus gut 25 Metern ein Herz und ließ ASK-Torhüter Kevin Pendl mit einem platzierten Schuss keine Chance – 0:1. Zwettl blieb dominant und schnürte die Hausherren in der eigenen Hälfte ein.

In der 30. Minute legte Schmutz nach: Nach einem präzisen Zuspiel von Marek Szotkowski stand der Zwettler Stürmer frei und musste aus kurzer Distanz nur noch den Fuß hinhalten – 0:2. Es sah nach einer deutlichen Führung für die Gäste aus.

Doch Ebreichsdorf bewies Moral. Dominik Eichinger (41.) verkürzte per Kopf nach einem Gestochere im Strafraum auf 1:2. Und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+1) staubte Oskar Neumann ab, nachdem Ognjen Sipkas Schuss abgewehrt worden war – 2:2. Mit diesem Rückenwind ging es in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit: Erneuter Rückstand, erneute Antwort

Auch nach dem Seitenwechsel kamen die Zwettler besser aus der Kabine. Lukas Hahn (56.) nutzte freien Raum auf der linken Außenbahn und schob den Ball mit links zum 2:3 ins Netz. Ebreichsdorf schien geschlagen – doch wieder schlugen sie zurück.

Nur fünf Minuten später (61.) zog Ognjen Sipka aus der Distanz ab und traf sehenswert ins linke Kreuzeck – 3:3. Das Spiel war nun völlig offen, beide Teams suchten die Entscheidung.

Die Schlussphase gehört Ebreichsdorf

In der Schlussviertelstunde drückten die Hausherren. In der 84. Minute war es erneut Ognjen Sipka, der nach einer Abwehr des Zwettler Schlussmanns den Abpraller kontrollierte und mit einem satten Schuss zum 4:3 verwandelte. Damit hatte Sipka das Spiel nicht nur gedreht, sondern mit seinem zweiten Treffer auch den Lucky Punch gelandet.

Fünf Minuten vor Schluss machte Dominik Eichinger (89.) mit seinem zweiten Tor des Abends den Deckel drauf: Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite drückte er den Ball zum 5:3-Endstand über die Linie.

Der Wendepunkt: Sipkas Ausgleich in der 61. Minute

Der entscheidende Moment war Sipkas Traumtor aus der Distanz zum 3:3. Nach dem 2:3-Rückstand hätte Ebreichsdorf erneut brechen können, doch der pfeilschnelle Ausgleich stellte die Moral der Hausherren eindrucksvoll unter Beweis und nahm Zwettl den Schwung für die Schlussphase.

Die Schlüsselspieler

Ognjen Sipka (Ebreichsdorf) – Der Spieler des Spiels. Zwei Tore (61., 84.), darunter ein Traumtor ins Kreuzeck und der spielentscheidende Treffer zum 4:3. Er war der Mann, der das Spiel mit seiner individuellen Klasse an sich riss.

Dominik Eichinger (Ebreichsdorf) – Ebenfalls zwei Tore (41., 89.), der erste per Kopf zum Anschluss, der zweite zum Endstand. Ein Torjägerinstinkt, der Ebreichsdorf im Rennen um die Spitzenplätze hält.

Dennis Schmutz (Zwettl) – Der Zwettler Doppeltorschütze (16., 30.) war in der ersten halben Stunde nicht zu halten. Sein frühes Doppelpack stellte die Weichen zunächst auf Sieg für die Gäste.

By the Numbers: Was die Statistik sagt

Die acht Tore sprechen für sich: In einem Spiel mit nur einer vorherigen Begegnung (0:4 für Ebreichsdorf im Herbst 2025) fielen nun insgesamt fünf Tore für die Hausherren – eine enorme Steigerung der Offensivleistung. Ebreichsdorf zeigte insbesondere in der zweiten Halbzeit eine deutliche Steigerung in der Effizienz vor dem Tor. Drei der fünf Treffer fielen in den letzten 30 Minuten, was auf eine überlegene Kondition und die Tiefe des Kaders hinweist.

Was das Ergebnis bedeutet

Mit dem Sieg festigte Ebreichsdorf seine Position im Spitzenfeld der 1. Landesliga Niederösterreich. Die Mannschaft von Trainer Thomas Adler hatte zuvor zwei Rückschläge einstecken müssen: eine 1:2-Niederlage im Meistercup-Finale gegen Wieselburg (Rückspiel) sowie eine 0:1-Liga-Niederlage in Ardagger. Der Sieg gegen Zwettl war die passende Antwort und zeigte die mentale Stärke der Mannschaft. Für Zwettl bleibt der Klassenerhalt das erklärte Saisonziel – die defensive Anfälligkeit, insbesondere in der Schlussphase, muss abgestellt werden.

Fazit

Ein Spiel wie aus einem Guss: Acht Tore, zweimal 0:2-Rückstand und eine furiose Aufholjagd. Ebreichsdorf bewies gegen Zwettl nicht nur offensive Wucht, sondern vor allem Charakter. Ognjen Sipka war der Mann des Abends, doch das Kollektiv der Hausherren zeigte, dass sie in der Spitzengruppe der Liga ein ernstes Wort mitreden wollen.

Rivalität seit 2025

Ebreichsdorf vs Zwettl Direkter Vergleich· 1

Ebreichsdorf und Zwettl trafen 1 Mal aufeinander — Ebreichsdorf gewann 1 Mal, Zwettl 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2025 zurück. Ebreichsdorf führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 4 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (4 für die Heimmannschaft, 0 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 0–4 im Jahr 2025.

Unentschieden
0
·
0
Siege
Tore gesamt
4 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
0/1 · 0%
Über 2,5
1/1 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 2. Juli 2026