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Energie Cottbus vs Altglienicke

3. Juli 2026 um 18:00
11
Auswärts

Altglienicke

AI

Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus kommt im vierten Testspiel der Vorbereitung nicht über 1:1 gegen VSG Altglienicke hinaus. Yusuf Wardak rettet mit Traumtor.

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KI-Zusammenfassung

Energie Cottbus nur 1:1 gegen Altglienicke – Wardak rettet Remis mit Traumtor

Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus hat im vierten Testspiel der Saisonvorbereitung den ersten Dämpfer kassiert. Nach drei deutlichen Kantersiegen gegen unterklassige Amateurteams (u.a. 17:0 gegen Lok Calau) kam die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz am Freitagabend im APEX OstSEEsportpark in Cottbus-Willmersdorf nicht über ein 1:1 (0:0) gegen den Regionalligisten VSG Altglienicke hinaus.

So lief die Partie

Cottbus bestimmte von Beginn an das Geschehen, fand gegen tief stehende Berliner aber kaum Lücken. Das Aufbauspiel wirkte zu ungenau und ideenlos, zwingende Torchancen blieben in der ersten Halbzeit Mangelware. Die beste Möglichkeit vergab Christian Kinsombi nach Vorlage von Erik Engelhardt in der 30. Minute. Torlos ging es in die Kabinen.

Zur zweiten Halbzeit wechselte Wollitz seine gesamten Feldspieler aus – lediglich Probespieler Julian Pollersbeck im Tor blieb auf dem Rasen. Auch auf Seiten Altglienickes wurde komplett durchgetauscht. Der zweite Anzug der Cottbuser fand jedoch ebenfalls nicht besser ins Spiel.

Der Wendepunkt

In der 76. Minute schlugen die Gäste zu: Nach einem Konter brachte Jonas Nietfeld die Hauptstädter in Führung – Quellen zufolge ging der Ball mit einer Abweichung (Eigentor-Diskussion) ins Netz. Der Rückstand war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, weil Cottbus trotz Überlegenheit zu wenig Gefahr ausstrahlte. Die Antwort kam prompt: Nur sechs Minuten später zog Yusuf Wardak aus über 20 Metern ab und versenkte den Ball zum 1:1-Ausgleich (82.) – ein Traumtor, das zumindest das Unentschieden rettete. Ryan Malone hatte in der 84. Minute per Kopf sogar die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber am Altglienicker Torhüter.

Die Schlüsselspieler

Yusuf Wardak war der Mann des Abends. Sein Distanzschuss aus über 20 Metern in der 82. Minute war nicht nur der Ausgleichstreffer, sondern die einzige echte Glanzlicht-Szene der Cottbuser Offensive. Ohne seinen Treffer hätte eine Niederlage gegen den Regionalligisten zu Buche gestanden.

Julian Pollersbeck, der als Probespieler zwischen den Pfosten stand, absolvierte die gesamten 90 Minuten. Er konnte beim Gegentor in der 76. Minute machtlos zusehen, hielt sein Team aber mit einer soliden Leistung im Spiel.

Jonas Nietfeld (Altglienicke) traf zur Führung und erwies sich als effizient – etwas, das den Cottbusern an diesem Abend insgesamt abging.

Zahlen, die erzählen

Die Statistik zeigt ein klares Besitzverhältnis zugunsten Cottbus, aber das allein sagt wenig aus. Die Lausitzer kamen über die gesamten 90 Minuten zu keiner Phase nachhaltiger Dominanz. Die xG-Werte aus dem Test sind offiziell nicht erfasst, doch die Chancenverwertung spricht Bände: Eine Großchance in Hälfte eins (Kinsombi, 30.), ein Kopfball in Hälfte zwei (Malone, 84.) und ein Sonntagsschuss (Wardak, 82.) – das war zu wenig für einen Zweitligisten gegen einen Regionalligisten.

Was das Ergebnis bedeutet

Für Cottbus war es der erste Härtetest in der Vorbereitung auf die 2. Bundesliga 2026/27. Nach drei deutlichen Erfolgen gegen Lok Calau (17:0) und weitere Amateurteams folgte nun die erste ernüchternde Erkenntnis: Gegen einen eingespielten Regionalligisten fehlte es an Durchschlagskraft und Präzision im letzten Drittel. Die Lausitzer starten am 8./9. August 2026 mit einem Heimspiel gegen Hannover 96 in die Zweitliga-Saison.

Trainer Wollitz nutzte die Begegnung wie alle Testspiele als Kaderschau – der komplette Feldspieler-Wechsel zur Pause unterstreicht, dass die Formation noch längst nicht gefunden ist. Am Samstag (4. Juli, 14 Uhr) wartet im point S Reifenlehnigk Sportpark in Peitz bereits das nächste Testspiel gegen Hertha BSC II. Am 11. Juli folgt ein Test gegen den Halleschen FC in Finsterwalde, bevor sich die Mannschaft ins Trainingslager begibt.

Altglienicke bereitet sich derweil auf die neue Spielzeit in der Regionalliga Nordost vor und zeigte eine disziplinierte Defensivleistung, die für die kommende Saison hoffen lässt.

Fazit

Cottbus hat im ersten echten Härtetest der Vorbereitung die erwarteten Baustellen offengelegt: Ballbesitz ist nicht gleich Dominanz, und gegen tief stehende Gegner braucht es mehr Ideen und Präzision. Wardaks Traumtor kaschierte eine ansonsten durchwachsene Leistung. Wollitz hat noch fünf Wochen, um die Abstimmungsprobleme zu lösen. Altglienicke hingegen kann mit der gezeigten Defensivarbeit zufrieden sein.

Rivalität seit 2019

Energie Cottbus vs Altglienicke Direkter Vergleich· 10

Energie Cottbus und Altglienicke trafen 10 Mal aufeinander — Energie Cottbus gewann 4 Mal, Altglienicke 4 Mal, dazu kamen 2 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2019 zurück. Insgesamt fielen 26 Tore in diesen Partien, im Schnitt 2.60 pro Spiel (12 für die Heimmannschaft, 14 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (30%). In 6 Begegnungen (60%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Energie Cottbus ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–2 im Jahr 2026.

Unentschieden
2
·
Tore gesamt
26 · 2.6/Spiel
Beide getroffen
3/10 · 30%
Über 2,5
6/10 · 60%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 4. Juli 2026