Partizan feiert ersten Sieg unter Saša Ilić: Kojzek per Elfmeter und Lekić nach einem Abwehrfehler der Slowenen sichern das 2:1 gegen den slowenischen Pokalsieger Aluminij.
Match-Videos
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo lief die Partie
Partizan legte einen Blitzstart hin. Bereits in der 5. Minute erlief Nemanja Trifunović einen langen Ball von Vanja Dragojević, drang in den Strafraum ein und wurde zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Erik Kojzek sicher zum 1:0 – sein erster Treffer im Partizan-Dress (Quelle: Kurir.rs, Direktno.rs).
Die Führung hielt bis in die Schlussphase. In der 77. Minute nutzte Adrian Bloudek eine Unachtsamkeit in der Partizan-Abwehr, ließ Verteidiger Mateja Ninić ins Leere rutschen und überwand Torhüter Krunić zum 1:1-Ausgleich (Quelle: Kurir.rs).
Doch nur drei Minuten später schlug Partizan zurück. Ein verhängnisvoller Rückpass eines Aluminij-Mittelfeldspielers zum eigenen Torwart wurde von Marko Lekić antizipiert. Der Stürmer sprintete dazwischen, umkurvte den herausstürzenden Keeper und schob zum 2:1-Endstand ein – auch für Lekić der Premierentreffer für die Schwarz-Weißen (Quelle: Kurir.rs, Direktno.rs, Sportal.blic.rs).
Die Aufstellung von Partizan
Trainer Saša Ilić vertraute folgender Startelf: Milošević – Roganović, Đurđević, Milovanović, Malik – Dragojević, Ugrešić, Aleksić – Sek, Trifunović – Kojzek (Quelle: Kurir.rs).
Der Wendepunkt
Die entscheidende Szene des Spiels war Lekićs Treffer in der 80. Minute. Nachdem Aluminij durch Bloudek verdient ausgeglichen hatte, lag die Partie auf Messers Schneide. Ein einziger Fehlpass in der Aluminij-Defensive – ein Rückversuch aus dem Mittelfeld, der viel zu kurz geriet – genügte Lekić, um die Partie mit seinem ersten Tor für Partizan zu entscheiden. Es war ein Wechselbad der Gefühle innerhalb von drei Minuten: Ausgleich, Gegentreffer durch einen individuellen Fehler, erneute Führung. Die Slowenen gaben sich danach nicht auf, kamen aber zu keiner weiteren zwingenden Chance mehr.
Die besten Spieler
Marko Lekić (Partizan) – Der Stürmer kam von der Bank und brauchte nur drei Minuten, um den Siegtreffer zu erzielen. Seine Antizipation des Fehlpasses und die anschließende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor waren spielentscheidend.
Erik Kojzek (Partizan) – Der Neuzugang erzielte seinen ersten Treffer für Partizan per Elfmeter und zeigte damit seine Verlässlichkeit vom Punkt.
Adrian Bloudek (Aluminij) – Der Torschütze zum 1:1 war der auffälligste Spieler der Gastgeber. Er ließ in der 77. Minute seine Klasse aufblitzen, als er Ninić aussteigen ließ und Krunić keine Chance gab.
Spieler des Spiels: Marko Lekić (Partizan) – Sein Siegtreffer in der 80. Minute war der Unterschied zwischen Remis und Sieg.
Zahlen und Fakten
Partizan zeigte sich gegenüber dem 0:3-Debakel gegen CSKA 1948 (29. Juni) deutlich verbessert. Die Mannschaft von Saša Ilić wirkte im Ballbesitz sicherer, erspielte sich mehr Chancen und belohnte sich mit einem Sieg. Allerdings offenbarte die Defensive auch diesmal Schwächen – der Ausgleich fiel nach einem Stellungsfehler, und Aluminij kam zu mehreren Halbchancen. Die Offensive lebte vor allem von den Flügelspielern Trifunović und Sek, die für ständige Gefahr sorgten.
Aluminij, das in der Vorsaison den slowenischen Pokal gewann (1:0 gegen Brinje Grosuplje) und sich erstmals für die UEFA Conference League qualifizierte, zeigte eine kämpferisch ansprechende Leistung. Der Pokalsieger war nach dem 1:1-Remis gegen Rače (19. Juni) und dem 0:2 gegen den armenischen Klub FC Noah (28. Juni) der dritte Test der Sommer-Vorbereitung (Quelle: Planet Nogomet).
Was das Ergebnis bedeutet
Für Partizan war es der erste Sieg unter dem neuen Coach Saša Ilić, der nach dem 0:3 gegen CSKA 1948 unter Druck stand. Die Schwarz-Weißen bereiten sich in Slowenien auf die neue Saison vor und haben noch drei weitere Testspiele vor dem Pflichtspielstart: gegen Neftçi (6. Juli), Lokomotiva Zagreb (10. Juli) und Nafta Lendava (11. Juli) (Quelle: Kurir.rs).
Aluminij steht vor einer historischen Saison: Als Pokalsieger trifft der Klub aus Kidričevo am 9. Juli 2026 im ersten Qualifikationsspiel zur UEFA Europa League auf den moldauischen Meister Sheriff Tiraspol (Quelle: Planet Nogomet). Der Test gegen Partizan war die letzte Standortbestimmung vor dem Europacup-Debüt der Vereinsgeschichte.
Fazit
Partizan gelang unter Saša Ilić der erste Erfolg, auch wenn die Abstimmung noch nicht rund läuft. Die Individualität von Kojzek und Lekić entschied die Partie gegen einen wehrhaften, aber fehleranfälligen Gegner. Aluminij kann sich trotz der Niederlage Mut für die Europa-League-Qualifikation nehmen – die Mannschaft hielt über weite Strecken gut mit und zeigte, dass sie auf europäischem Niveau mithalten kann.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 4. Juli 2026
