TSV Landsberg gewinnt Testspiel gegen TSV Schwabmünchen mit 4:1. Heinze-Doppelpack und Ibrahim-Tor besiegeln deutlichen Erfolg im Sportzentrum.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungHeinze-Doppelpack ebnet den Weg: Landsberg bezwingt Schwabmünchen 4:1
Der TSV Landsberg hat sein Testspiel gegen den Bayernliga-Aufsteiger TSV Schwabmünchen mit 4:1 (3:1) gewonnen. Die Partie am Samstagvormittag war die erste des Regionalliga-Aufsteigers im neuen Landsberger Sportzentrum und zugleich die Generalprobe für die anstehende Regionalliga-Saison.
So lief die Partie
Landsberg erwischte einen Blitzstart. Bereits in der 8. Minute landete der erste Schuss der Gastgeber an der Latte. Nur vier Minuten später war es Fynn Heinze, der nach schönem Spielzug zur verdienten 1:0-Führung traf (12.).
Doch postwendend kamen die Gäste zum Ausgleich: Nach einem Ballverlust Landsbergs im Mittelfeld kamen die Schwabmünchner zu drei aufeinanderfolgenden Nachschüssen, den dritten verwertete Aschner zum 1:1 (13.).
Landsberg blieb aber dran und kontrollierte das Geschehen. Nach einem weiteren Pfostentreffer war es erneut Heinze, der einen sehenswerten Angriff in der 21. Minute mit dem 2:1 abschloss. Noch vor der Pause erhöhte Kilian Pittrich – der nach einem Nasenbeinbruch in der Vorsaison noch mit einer Schutzmaske aufläuft – auf 3:1 (45.).
Ibrahim macht den Deckel drauf
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste zunächst etwas stärker aus der Kabine, doch Landsberg fing sich und gestaltete die Partie wieder ausgeglichen. In der 57. Minute kam Schwabmünchens Torwart weit aus seinem Kasten, verlor den Ball jedoch an Heinze, der den eingewechselten Fares Ibrahim mustergültig bediente. Ibrahim blieb cool, verzögerte kurz und schob zum 4:1-Endstand ein (57.).
In der Schlussphase konnte sich Landsbergs Neuzugang zwischen den Pfosten, Maurice Merkl, noch zweimal auszeichnen und bewahrte damit den klaren Vorsprung.
Der Wendepunkt
Der schnelle Doppelschlag durch Heinze nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich war entscheidend. Hätte Schwabmünchen nach dem 1:1 länger Widerstand leisten können, wäre das Spiel vielleicht offen geblieben. Heinzes zweiter Treffer in der 21. Minute stellte die Weichen aber früh auf Heimsieg – und Pittrichs 3:1 noch vor der Pause nahm den Gästen endgültig den Wind aus den Segeln.
Die besten Spieler
Fynn Heinze (TSV Landsberg) – Zwei Tore (12., 21.) und die Vorlage zum 4:1 durch Ibrahim. Der Offensivspieler war an fast allen gefährlichen Aktionen beteiligt und der klar auffälligste Akteur auf dem Platz. Spieler des Spiels.
Kilian Pittrich (TSV Landsberg) – Traf trotz Schutzmaske per Nasenbeinbruch zum vorentscheidenden 3:1 vor der Pause und zeigte keinerlei Scheu in den Zweikämpfen.
Maurice Merkl (TSV Landsberg) – Der neue Torhüter des Regionalliga-Aufsteigers hielt in der Schlussphase zweimal stark und sorgte dafür, dass der 4:1-Sieg nie ernsthaft in Gefahr geriet.
Aschner (TSV Schwabmünchen) – Erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gäste und war der gefährlichste Spieler seines Teams.
Die Zahlen – interpretiert
Landsberg dominierte die Partie über weite Strecken, was die deutliche Torausbeute unterstreicht. Gleich zweimal traf der TSV Aluminium (8. Minute, vor dem 2:1). Die frühe Chancenverwertung – zwei Tore in den ersten 21 Minuten – zeigt, dass die Schröder-Elf zielstrebiger agierte als noch beim 0:0 gegen Geretsried am Vortag. Dass die Gäste nach dem Seitenwechsel zunächst stärker wurden, ist angesichts der großen Hitze und der enormen Belastung durch zwei Testspiele an zwei Tagen nicht überraschend.
Was das Ergebnis bedeutet
Für den TSV Landsberg, der in der kommenden Saison erstmals in der Regionalliga Bayern antritt, war dies der zweite Test innerhalb von 24 Stunden – nach einem 0:0 gegen Geretsried am Freitagabend. Cheftrainer René Schröder, der das Team gemeinsam mit Pascal Leyer und Dragan Kozul in die Regionalliga führt, nutzte die Begegnung, um seine Stammformation weiter einzuspielen. Das Sportzentrum Landsberg – mit vergrößerten Kabinen, neuer Bande und angepasster Infrastruktur für die Regionalliga-Auflagen – gab dabei eine vielversprechende Premiere.
Kapitän Max Holdenrieder lobte die neue Anlage nach dem Spiel: „Der Platz ist ein bisschen größer, daran muss man sich gewöhnen, aber es hat großen Spaß gemacht.“ Zur hohen Belastung meinte er: „Bei der Hitze ist es natürlich anstrengend. Wer in der Regionalliga spielen will, muss bluten.“
Für den TSV Schwabmünchen, der ebenfalls als Aufsteiger – in die Bayernliga – antritt, war es ein wichtiger Formtest. Der Gegentreffer zum 1:1 zeigte, dass die Mannschaft mithalten kann, doch die individuellen Fehler in der Defensive und die mangelnde Chancenverwertung nach der Pause gaben dem Trainerteam Aufschluss über noch bestehende Baustellen.
Fazit
Landsberg präsentierte sich deutlich verbessert zum Vortag und zeigte beim ersten Auftritt im Sportzentrum, wozu die Mannschaft in der neuen Umgebung fähig ist. Der 4:1-Erfolg gegen einen starken Bayernliga-Aufsteiger ging völlig in Ordnung und macht Lust auf den Regionalliga-Start. Schwabmünchen hingegen muss an der Abstimmung in der Defensive arbeiten, konnte aber phasenweise durchaus mithalten.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 29. Juni 2026